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Samstag, 02. Dezember 2017

Die schärfsten Boliden im Pott: Tiefer, breiter, Essen Motor Show

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Wer sich auf der Essen Motor Show der tuningXperience stellt, muss im wahrsten Sinne des Wortes "dicke Eier" haben. Der Komplettumbau des Audi A8 auf ein US-Modell hat die auf jeden Fall. Dazu gehört die US-Frontblende ebenso wie die US-Positionsleuchten, ... (Foto: DUB ZERO FIVE)

Wer sich auf der Essen Motor Show der tuningXperience stellt, muss im wahrsten Sinne des Wortes "dicke Eier" haben. Der Komplettumbau des Audi A8 auf ein US-Modell hat die auf jeden Fall. Dazu gehört die US-Frontblende ebenso wie die US-Positionsleuchten, ...

Wer sich auf der Essen Motor Show der tuningXperience stellt, muss im wahrsten Sinne des Wortes "dicke Eier" haben. Der Komplettumbau des Audi A8 auf ein US-Modell hat die auf jeden Fall. Dazu gehört die US-Frontblende ebenso wie die US-Positionsleuchten, ...

... US-Heckklappe und US-Rückleuchten.

Zudem wurden die Radläufe der extremen Tieferlegung und ...

... die Bereifung dem Wagen angepasst.

Wichtig für die Optik sind auch die dreiteiligen Dampfhammer-Felgen: Hochglanzverdichtet in den Maßen 11,5 x 20 Zoll ringsum mit 245/35-20 Pneus.

Nicht minder aufwendig hergerichtet fährt der Seven Down Passat in die tuningXperience.

Allerdings kommt hier zur Tieferlegung und ...

... zu den speziellen Felgen noch die aufwendige Lackierung.

Ja, das ist ein "MINImalist" mit hinten anschlagenden Türen und ...

... Daytona wheels Airlift.

Hinter der Heckklappe des Mini-Breitbaus verbirgt sich ...

... ein Kompressor für die modifizierten Dämpfer.

Und vorn, unter der Haube, findet der geneigte Betrachter des MINImalisten dieses feine Motörchen.

Auch einen MX-5 kann man noch deutlich verschärfen.

Da geht es ebenfalls tief und ...

... ganz breit.

Auch der Porsche Cayman fordert Tuner heraus, ein Bagged Car daraus zu machen.

Breiter muss man den Zuffenhausener eigentlich nicht machen, ...

... aber tiefer kann man ihn legen und ...

... mit sehr auffälligen Felgen versehen.

Ein BMW forderte Tuner schon immer heraus. So auch der E91 mit Atomic-Teal-Folierung, ...

... Wiechers-Käfig und ...

... Vossen Wheels.

Die tragen übrigens den Namen 3 Piece CG 209T M3.

Tuning ist eben auch eine Art Geheimsprache.

Besser zu erklären ist der Umbau des Audi R8 der Firma PP-Parts. Der Ingolstädter Bolzer steht auf einem AH-Exklusive Luftfahrwerk mit Airlift-Performance-Steuerung.

Hat Z-Performance ZP-Forged3- Felgen, eine Capristo-Abgasanlage, trägt diverse Karbonteile und der Pilot nimmt auf einem R8-Motorsportsitz Platz.

Doch nochmal zurück zu BMW. Hier ein F31. Fast schon dezent mit M-Paket ...

... mit Airlift Performance Airride und BBS-Le-Mans-G-Felgen in 19Zoll

Im Innenraum gibt es ein M4-Lenkrad mit 12-Uhr-Markierung sowie farbigen Nähten und Carbon.

Natürlich soll auch noch das Heck gezeigt werden. Zu dem gibt es allerdings wenig zu sagen.

Bei diesem BMW E28 reicht ein Blick ...

... und es ist geklärt, ...

... dass es sich um ein Artcar handelt.

Mehr zu sagen gibt es da schon zu diesem Porsche 964 Carrera 4 mit Frontspoiler und ...

... extra heißen Felgen.

Manchmal sind es aber Details, die nicht auf den ersten Blick zu sehen sind und bei Tuning-Fans für Ah und Oh sorgen können. So auch bei diesem Audi TTRS.

Wer nämlich die Kofferraumklappe öffnet, findet darunter einen Wiechers-Käfig. Der schützt den Accuair mit Tank, die Kompressoren und Hardlines.

In Essen wird der Mazda RX-7, der von 1978 bis 2002 gebaut wurde, ...

... nochmal zu einem richtig heißen Feger mit dem Rocketbunny Kit.

Aufgemotzt wurde der feuerspeiende Japaner von der "Tofugarage".

Und weil das in der Tofugarage mit dem Rocketbunny so gut geht, ...

... haben Tuner auch den Nissan S13 V2 in diesem Kleid nach Essen geschleppt.

Das Aerokit für den Japaner kostet im Übrigen komplett 3748 Euro.

Der BMW Z1 ist nicht nur eine Ikone, sondern inzwischen auch ein begehrtes Sammlerstück.

Das man dieses Schmuckstück noch veredeln kann, beweist die Interieur Factory in Essen.

Ansonsten bleibt der Bayer das, als was er auf der IAA 1987 angetreten ist: ein Image- und Technologieträger.

Und was ist das Besondere an diesem Golf? Die graue Haut ist keine Lackierung, sondern feinstes Leder.

Das Naturmaterial in zartem Mint überspannt auch das Dach und die Polster im Innenraum, Spiegelkappen und den Motor.

Leder spielt auch bei diesem Smart Cabrio eine Rolle. Hier wurde der Kotflügel damit überspannt.

Hier gilt es einen Blick auf die Scheibenbremsen zu werfen.

Wenn alles wieder an seinem Platz ist, dann sieht der "Airsmart" so aus.

Natürlich wurde auch am Heck und ...

... im Innenraum Hand angelegt.

Der Audi RS6 ist nicht nur eine echte Rakete, sondern auch ein beliebtes Familienauto für Väter mit sportlichen Ambitionen.

Wenn es dann zu den Carbon-Flaps ein Lenkrad mit Carbon, roten Schaltwippen und Griffflächen in Wildleder gibt, wird der Ingolstädter noch einen Zacken schärfer.

Für den tiefen Stand sorgt ein V3-Gewindefahrwerk inklusive HLS 4 Kit auf 21-Zoll-Loma-Felgen.

Am Heck prangt eine Carbon-Zierleiste am Diffusor.

Öffnet man die Fondtüren, ist es aber Essig mit der Familienfreundlichkeit. Auf der Rückbank tummelt sich nämlich bereits die Sonderanfertigung eines Überrollbügels in Candyrot. Schuld an allem sind die Tuner von gepfeffert.com.

Ganz und gar nicht familientauglich ist die Corvette C5 ...

... mit Carbon-Heckflügel und dem selbstgebauten Diffusor mit einem Ausstoß von 128 Dezibel.

Zum sportlichen Ton gehört natürlich das Performance-Lenkrad und reichlich Carbon und Alcantara-Stoff.

Lackiert wurde die Vette im LeMans-Design und die Rotiform-Felgen sind eine Einzelanfertigung.

Nein, dieser von Revo getunte Audi TTR ist nicht schmutzig. Das fleckige Kleid ist von der Rennstrecke inspiriert, ebenso wie die Macher selbst.

Gewollt sind natürlich auch die 20-Zoll-Felgen Ultraleggera von OZ und das Werk-2-Luftfahrwerk.

Zum allgemeinen Rennverständnis gehört natürlich auch ein hoher Anteil Carbon im Innenraum, ...

... der Audi Sport TTS Cup-Heckspoiler und die wohltönende Audi RS quattro-Abgasanlage.

Dass man in Dänemark nicht wirklich schnell fahren kann, hindert die Tuner nicht, einen Porsche 964 zu verschönern und mit einem Satz ...

... BBS-RS-Felgen zu verzieren, ...

... hinter denen gelbe Bremssättel auf ihren Einsatz lauern.

Die Hände des Fahrers greifen in ein Lenkrad von Momo mit roten Ziernähten.

Die Scheiben des 964 sind natürlich zeitgemäß abgedunkelt.

Wer kennt ihn nicht, den Lada 21013? Begehrtes Privatauto in der DDR, Dienstwagen der Stasi, heute tiefergelegt auf der Essen Motorshow. Also um genau zu sein, handelt es sich um Airride und Felgen von Tramont.

Der Motor stammt aus dem Lada 2105 und leistet - verteilt über ein manuelles Fünfganggetriebe - 84 PS.

Die Lederausstattung ist ein Luxus, den es damals schon gab, das Lenkrad hingegen stammt vom Lada 2101.

Auch das Heck haben die Tuner original gelassen.

Jenseits der Elbe gab es natürlich viel mehr Autos, die heute Kultstatus haben und bei denen es sich lohnt, sie für die Motor Show in Essen aufzuhübschen: so wie hier einen VW T1 Pritsche.

Ob der verknotete Auspuff, der unter dem Heck vorlugt, original ist, kann nicht gesagt werden.

Der Motor jedenfalls ist das Original.

In Summe sieht der T1 Pritsche auch tiefergelegt richtig stark aus.

Auch der Golf II steht in Essen als "RetroRacer".

Allerdings hat der Wolfsburger nicht nur neue Sitze und ...

... ein Bodykit von BBS, ...

... er trägt unter der Haube ein R32-Triebwerk mit 241 PS.

Gar nicht retro ist der Maserati Granturismo. Sein herausragendes Tuning-Merkmal dürften dann aber auch die ...

... FLGNTLT R3 Wheels samt Breitbau und Tieferlegung sein.

Auch nicht von gestern ist der Nissan 370Z Nismo und tunen muss man den Japaner mit seinem 3,7 Liter V6 nicht.

Schließlich schmeißt der mit 344 PS satte 371 Newtonmeter Drehmoment auf die Hinterachse.

Ob die allerdings bei dem Sturz, den die Räder haben, noch voll zum Tragen kommen, darf bezweifelt werden.

Ein Hingucker in Essen dürfte auch der VW SP2 sein. Lediglich von 1972 bis 1976 in Brasilien gebaut, ...

... ist das Sportcoupé heute ein gefragtes Sammlerstück.

Der SP2 kostete seinerzeit in Brasilien 29.700 Cruzeiros, etwa 16.000 Mark. Heute dürfte der Wagen ein Vielfaches davon wert sein.

Doch egal, was der VW heute kostet: Die Frage, wer den Längsten hat, ist in Essen mit dem Ausstellungsstück beantwortet.

Auch das Mercedes Benz 280SE Coupé, also der W111 aus dem Jahr 1970, dürfte Kenner verzücken.

Komplett restauriert und mit neuer Lackierung steht er in Essen.

Auch der Innenraum ist noch original.

Nur das Luftfahrwerk und die O.Z-Futura-Felgen geben dem Benz das, was er für eine Tunig-Messe braucht.

Natürlich gehören auch Fahrzeuge im "Rat-Style" zu einer Tuning-Messe. Wie dieser VW T1.

Zur Patina gibt es noch einen Dragracer-Umbau und ...

... Krenzer-Felgen.

1983 war der BMW 635 CSi eines der begehrtesten Coupés im Premiumbereich. Zur tuningXperience fährt er 34 Jahre später in Polarsilber ...

... mit Luftfahrwerk und ...

... BBS-Felgen auf Bubblelips vor.

Das drückt den E24 noch mal richtig tief auf den Asphalt.

Die Tuner von CMC haben sich für Essen einer Dodge Viper angenommen: Die Front verändert, ...

... ordentlich breit gebaut und das Ganze mit einem HP-Drivetech-Luftfahrwerk tiefer gelegt.

Die Cabrio-Abdeckung und Sitze gibt's jetzt in Alcantara und mit Karos abgesteppt.

Am Sound musste man wohl nichts ändern.

Im Jahr 2011 war der Seat Leon mit 180 PS kein Kracher.

Mit Kotflügelverbreiterungen vorn und hinten, gelb lasierten Scheinwerfern, ...

... Performance-Schalensitze in Alcantara und Lederoptik sieht das schon anders aus.

Auch nach dem Öffnen der Motorhaube kommt es beim Anblick des mit Blenden von Akropovic versehenen Cupra-Triebwerks zu einem anerkennenden Ah.

Zudem dürften die Auspuffanlage vom Golf 6R einen entsprechend martialischen Sound generieren.

Ach so, bei den Felgen handelt es sich um BBS-Porsche-Cup-Felgen mit Zentralverschluss.

Auch dieser Käfer dürfte ein Kleinod der TunigXperience sein.

Hier quellen die Räder förmlich aus den weit ausgestellten Radhäusern hervor.

Und tiefer kann man ein Auto wohl kaum noch legen.

Auch dieser Audi 90 Typ 81 dürfte so, wie er in Essen steht, die Tuner-Herzen höher schlagen lassen.

Der Motor ist der original Fünfzylinder, der seinerzeit schon 115 PS leistete.

Nicht original sind die Tieferlegung und ...

... die schicken BBS-Felgen.

In Summe ist der alte Ingolstädter aber ein echter Hingucker.

Nein, bei diesem Mercedes E 550 Coupé geht es nicht um die Dachbox.

Das Interesse des Betrachters soll vielmehr auf den Digitaldruck an der Seite gelenkt werden.

An dieser Stelle soll die Zielflagge geschwungen werden. Selbst dann, wenn nicht alle Probanden, die sich dem Wettbewerb in der tuningXperience gestellt haben, an dieser Stelle vorgestellt werden konnten.

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