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Donnerstag, 19. Mai 2016

"Keine Theorie ausgeschlossen": Egypt-Air-Flugzeug stürzt ins Mittelmeer

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Nun ist es traurige Gewissheit: ... (Foto: AP)

Nun ist es traurige Gewissheit: ...

Nun ist es traurige Gewissheit: ...

... Ein Passagierflugzeug der Fluglinie Egypt Air ist über dem Mittelmeer abgestürzt.

Der Airline zufolge sind Wrackteile des vermissten Flugzeuges im Mittelmeer gefunden worden.

Die Überreste von Flug MS804 seien bei der griechischen Insel Karpathos geortet worden, wie aus einem Schreiben des ägyptischen Außenministeriums hervorgeht.

Bislang ist nur so viel gewiss: ...

... Das Flugzeug mit 66 Menschen an Bord - darunter 56 Passagiere, drei Sicherheitsleute und sieben Crew-Mitglieder - war um 23.09 Uhr vom Flughafen Charles de Gaulle in Paris gestartet.

Es befand sich auf dem Weg nach Kairo, als der Radarkontakt gegen 2.30 Uhr abbrach.

40 Minuten später hätte es in der ägyptischen Hauptstadt landen sollen.

Gegen 4.26 Uhr Ortszeit, so heißt es zunächst, soll das ägyptische Militär ein Notsignal empfangen haben. Später dementiert das Militär entsprechende Berichte.

In Kairo richtet die Fluggesellschaft ein Krisenzentrum für die Angehörigen der Passagiere ein.

Zudem wird eine Notrufnummer eingerichtet, wie der Pariser Flughafen Charles de Gaulle mitteilt.

Flughafen, Fluggesellschaft und Behörden versuchen, die Angehörigen zu erreichen.

An Bord der Maschine waren nach Angaben von Egypt Air 30 Ägypter, 15 Franzosen, ein Brite und ein Belgier, zwei Iraker, ein Kuwaiter und ein Saudi-Araber.

Sowohl der ägyptische Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi …

… als auch die französische Regierung rufen einen Krisenstab ein und entsenden Such- und Rettungskräfte an die Unglücksstelle.

Frankreichs Premierminister Manuel Valls erklärt dem französischen Sender RTL: ...

... "In diesem Moment kann keine Theorie zum Verschwinden der Maschine ausgeschlossen werden."

Auch der ägyptische Luftfahrtminister Scherif Fathi räumte ein: "Wir kennen bislang den Grund für das Verschwinden nicht."

Zunächst hat Ägypten Angehörigen der Passagiere der vermissten Egyptair-Maschine in Paris angeboten, sie nach Kairo zu fliegen.

Den Familien sind laut Fathi kostenlose Tickets angeboten worden.

In der ägyptischen Hauptstadt würden Betreuer die Angehörigen unterstützen.

Am Pariser Flughafen Charles de Gaulle wurde das Sicherheitspersonal vorsorglich aufgestockt.

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