Trauer und Fassungslosigkeit: Flugzeugkatastrophe über dem Atlantik
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Das Unglück ist ein Albtraum:Bild 1 von 30 | Foto: dpaAm frühen Morgen des 1. Juni verschwindet ein Airbus der Air France auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris spurlos.Bild 2 von 30 | Foto: dpaDie letzten Signale des Unglücksflugs AF 447 werden um kurz nach 2.00 Uhr MESZ empfangen. Das Flugzeug befindet sich zu diesem Zeitpunkt über dem Atlantik, einige hundert Kilometer nordöstlich der brasilianischen Küste.Bild 3 von 30 Die schlimmsten Befürchtungen verdichten sich mit der Zeit, bis sie schließlich zur traurigen Gewissheit werden: Der Airbus 330 mit 228 Menschen an Bord ist über dem Atlantik abgestürzt.Bild 4 von 30 | Foto: APUnter den Passagieren waren auch 28 Deutsche.Bild 5 von 30 | Foto: dpaNach fieberhafter Suche stößt die brasilianische Marine fünf Tage nach dem Verschwinden des Flugzeugs auf die ersten Wrackteile …Bild 6 von 30 | Foto: REUTERS… und Leichen in den Weiten des Atlantiks. Damit ist das Schicksal des Unglücksfluges endgültig klar.Bild 7 von 30 | Foto: APNur die Absturzursache bleibt weiter ein Rätsel.Bild 8 von 30 | Foto: dpa"Wir fahren durch ein Meer von Trümmern", beschreibt ein Besatzungsmitglied eines brasilianischen Marine-Schiffes die Situation auf hoher See im Atlantik, …Bild 9 von 30 | Foto: dpa… wo die Bergungsteams von Luftwaffe und Marine seit Tagen rund um die Uhr nach Passagieren und auch dem Wrack des abgestürzten Airbus suchen.Bild 10 von 30 | Foto: APLeichen, Flugzeug-Wrackteile, Taschen mit Laptops und Kleidungsstücke treiben auf dem Wasser (im Vordergrund ein Schwimmer der brasilianischen Marine).Bild 11 von 30 | Foto: APBrasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva versprach den Familien der Toten, dass alles Erdenkliche getan werde, damit möglichst alle 228 Opfer des Flugzeugabsturzes gefunden würden.Bild 12 von 30 | Foto: dpa"In diesem Moment des Schmerzes wird das zwar nicht das Problem lösen, aber es ist doch ein Trost für die Familien, zu wissen, dass sie ihre Lieben beisetzen können", so Lula.Bild 13 von 30 | Foto: dpaDie geborgenen Leichen werden zunächst zur Insel Fernando de Noronha gebracht, wo sie von Ermittlungsspezialisten der Polizei untersucht werden.Bild 14 von 30 | Foto: APDann sollen sie weiter zur Identifizierung ins rechtsmedizinische Institut nach Recife geflogen werden.Bild 15 von 30 | Foto: APDie Angehörigen in Rio wurden um Speichel-, Blut- und Haarproben gebeten, die für einen DNA-Vergleich genutzt werden sollen. Die Identifizierungsarbeiten dauern erfahrungsgemäß sehr lange.Bild 16 von 30 | Foto: APBislang steht noch nicht in allen Fällen fest, ob die Leichen Männer oder Frauen sind - die Passagiere treiben seit Tagen auf dem Meer.Bild 17 von 30 | Foto: APInzwischen hat das brasilianische Militär auch die Höhenflosse vom Heck des verunglückten Airbus A330 geborgen.Bild 18 von 30 | Foto: APDer Fundort des Heckteils könnte die Suchmannschaften aber auf die Spur der Flugschreiber bringen, da die so genannten Black Boxes beim A330 am Heck angebracht sind.Bild 19 von 30 | Foto: APDas Wrack des Flugzeugs ist noch nicht gefunden. Solange noch nicht klar ist, wo die Maschine genau liegt, ist auch die Tiefe ungewiss.Bild 20 von 30 | Foto: APSchätzungen reichen von 2000 bis 4500 Metern.Bild 21 von 30 | Foto: dpaDer Flugschreiber sendet 30 Tage lang Signale aus. Mit herkömmlicher Radartechnologie dürfte es dennoch schwierig werden, ihn zu orten.Bild 22 von 30 | Foto: dpaUnd ohne den Flugschreiber wird es kaum möglich sein, das Rätsel der Absturzursache zu lösen. Die Geräte zeichnen technische Daten auf und geben damit Rückschluss auf die letzten Minuten vor dem Absturz.Bild 23 von 30 Erste Vermutungen, der Airbus sei in ein Gewitter geflogen und von einem Blitz getroffen worden, gelten inzwischen als überholt.Bild 24 von 30 | Foto: APDie letzten technischen Meldungen des Airbus deuten darauf hin, dass das Flugzeug Probleme mit den Geschwindigkeitsmessern hatte.Bild 25 von 30 | Foto: REUTERSMonate vor dem Absturz hat Air France Piloten zudem vor Problemen mit den Geschwindigkeitsmessern bei diesem Flugzeugtyp gewarnt.Bild 26 von 30 | Foto: APEin Memo der Fluggesellschaft spricht von einer "beträchtlichen Zahl von Zwischenfällen" in Verbindung mit Tempomessern an Airbus A330 und A340. Die Zwischenfälle seien auf "Anomalien" an diesen Messgeräten zurückzuführen.Bild 27 von 30 | Foto: picture-alliance/ dpaHoffnungen bei der Suche nach Wrack und Flugschreiber werden jetzt auf ein französisches Atom-U-Boot gesetzt, das in das Absturzgebiet entsandt wurde.Bild 28 von 30 | Foto: dpaDie "Emeraude" (Smaragd) ist mit hochentwickelter Horch- und Sonartechnologie ausgestattet und soll das Wrack orten.Bild 29 von 30 Ob es dann überhaupt geborgen werden kann, oder ob der Atlantik die letzte Ruhestätte für die meisten Passagiere wird, bleibt abzuwarten.Bild 30 von 30 | Foto: REUTERS
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