Auf dem Berg, unter Wasser, im Eis: Spektakuläre Szenen fürs Klima
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Strahlendes Wetter, ein französischer Weinberg und 700 Nackte - auch so kann eine Aktion gegen den Klimawandel aussehen.Bild 1 von 33 | Foto: REUTERSDie Installation steht sinnbildlich für die Verletzlichkeit des Menschen und seiner Kultur - erdacht hat sie der US-Installationskünstler Spencer Tunick.Bild 2 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaIm August 2007 ließ er 600 Personen auf dem Aletschgletscher posieren, um auf die Verletzlichkeit des schwindenden Gletschers hinzuweisen.Bild 3 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaTunick hat in den letzten 15 Jahren viele solcher lebenden Bilder geschaffen. Der weltbekannte Künstler macht seit Jahren mit seinen Aktionen auf den Klimawandel aufmerksam. Vielleicht ist es der Erfolg Tunicks, dass sich im Kampf für die Umwelt immer häufiger auch Politiker ähnlicher Mittel bedienen, ...Bild 4 von 33 | Foto: REUTERS... um gehört zu werden - oder sich in Szene zu setzen.Bild 5 von 33 | Foto: REUTERSSo etwa in einem dramatischen Appell wenige Tage vor dem Klimagipfel in Kopenhagen: In gut 5200 Metern Höhe am Mount Everest tagt die nepalesische Regierung, umgeben von schneebedeckten Gipfeln.Bild 6 von 33 | Foto: dpaRegierungschef Madhav Kumar Nepal und 23 Minister wollen auf die verheerenden Folgen der Erderwärmung im Himalaya aufmerksam machen.Bild 7 von 33 | Foto: dpaPolitiker und Medienvertreter gelangen kurz nach Sonnenaufgang mit Hubschraubern in den Ort Kalaphatar unterhalb des Gipfels.Bild 8 von 33 | Foto: APWildochsen bringen Sauerstofftanks ins Camp.Bild 9 von 33 | Foto: APWährend des halbstündigen Treffens unter freiem Himmel tragen die Teilnehmer Sauerstoffmasken.Bild 10 von 33 | Foto: REUTERSKein leichtes Unterfangen: Der nepalesische Bildungsminister Laxman lal Karna braucht Hilfe.Bild 11 von 33 | Foto: dpaDie historische Kabinettssitzung soll nicht nur spektakuläre Bilder um die Welt schicken. Im Basislager verabschiedet die nepalesische Regierung eine Mount-Everest-Deklaration: Forschungsprojekte zu den Folgen des Klimawandels im Himalaya sollen gefördert und Naturschutzgebiete in Nepal ausgeweitet werden.Bild 12 von 33 | Foto: REUTERSNepal fordert die Staaten der Himalaya-Region zudem zu einer engeren Zusammenarbeit bei Klima- und Umweltschutz auf.Bild 13 von 33 | Foto: dpaNach Angaben des Klimarates der Vereinten Nationen ist vor allem das Abschmelzen der Himalaya-Gletscher besorgniserregend. Demnach könnten die Gletschergebiete im Hochgebirge im Jahr 2035 nur noch ein Fünftel ihrer heutigen Fläche einnehmen.Bild 14 von 33 | Foto: REUTERSDie Folgen wären dramatisch, da die Gletscher zahlreiche große Ströme in den dicht besiedelten Regionen Süd- und Ostasiens speisen. Wenn die Wassermenge in Flüssen wie Ganges oder Jangtse langfristig zurückgehe, seien mehr als eine Milliarde Menschen davon betroffen, warnen die UN-Experten.Bild 15 von 33 | Foto: APBereits Mitte Oktober2009 hatte der Präsident der Malediven sein Kabinett zu einer Sitzung unter Wasser einberufen - ebenfalls als Zeichen gegen den Klimawandel.Bild 16 von 33 | Foto: REUTERSAuf dem Grund einer Lagune in vier Metern Tiefe unterzeichnen Mohamed Nasheed und seine 13 Kabinettskollegen in schwarzen Taucheranzügen einen Aufruf an die internationale Gemeinschaft zur weiteren Reduzierung des CO2-Ausstoßes.Bild 17 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaDie Welt müsse gemeinsam gegen eine weitere Erderwärmung kämpfen. Wenn der Meeresspiegel weiter steige, wären die 1200 Inseln in 100 Jahren weg.Bild 18 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb"Wenn die Malediven heute nicht gerettet werden können, glauben wir nicht, dass es eine große Chance für den Rest der Welt gibt", heißt es in dem Aufruf.Bild 19 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaFür ihre medienwirksame Demonstration absolvierten Nasheed und sein Kabinett zwei Wochen lang einen Tauchkurs.Bild 20 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaVom Tropenarchipel im Indischen Ozean ...Bild 21 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpa... ins ewige Eis. Dorthin nämlich zog es die deutsche Kanzlerin.Bild 22 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaIm August 2007 besuchte Angela Merkel Grönland und schaute sich den Klimawandel aus nächster Nähe anBild 23 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaDie gigantischen Gletscher waren das "ewige Eis". Jetzt schmelzen sie. Kaum eine Region auf der Welt ist so stark vom Klimawandel betroffen.Bild 24 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaDie Kanzlerin und ihr damaliger Umweltminister Sigmar Gabriel wollten es mit eigenen Augen sehen, ihre eigenen Schritte auf Eis und Schnee knirschen hören.Bild 25 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaMerkel wählte die mit 4.500 Einwohnern drittgrößte Stadt Grönlands, Ilulissat, als Ausgangspunkt für ihre Erkundungen auf der Insel.Bild 26 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaIn der Nähe des 250 Kilometer nördlich des Polarkreises gelegenen Orts befindet sich ein 40 Kilometer langer und sieben Kilometer breiter Eis-Fjord, der seit 2004 zum Weltnaturerbe gehört.Bild 27 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaAn Bord des kleinen Kutters "Smilla" fuhr Merkel tief in den Ilulissat Eisfjord und bestaunte die losgebrochenen Eis-Giganten auf offener See. Manche nur 15, manche bis zu 150 Meter hoch, bizarr geformt, schmutzig weiß - majestätisch, drohend.Bild 28 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaDas grönländische Eis schmilzt viel schneller als anderswo:
Die Experten des Weltklimarats gehen davon aus, dass nur noch weniger als 15 Jahre bleiben, um das Abschmelzen des grönländischen Eisschilds zu verhindern.Bild 29 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaEigentlich zählt der ehemalige Umweltminister Sigmar Gabriel nicht zu jenen, die mit populistischen Schnellschüssen Schlagzeilen machen.Bild 30 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaAber fürs Klima machte er eine Ausnahme: Erst übernahm er die Patenschaft für Deutschlands Eisbär-Liebling "Knut", …Bild 31 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpa… später ernannte er das berühmte Jungtier zum offiziellen Maskottchen für die UN-Naturschutzkonferenz, die 2008 in Bonn stattfand.Bild 32 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaKein anderes Tier symbolisiere die Folgen des Klimawandels so deutlich wie der Eisbär, lautet sein Statement. (Text: Diana Sierpinski)Bild 33 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpa
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