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Mittwoch, 16. Mai 2018

Wetterphänomen trifft NRW: Tornado hinterlässt "Schneise der Verwüstung"

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Ungewöhnliches Naturschauspiel im Westen von Nordrhein-Westfalen: Im Kreis Viersen nördlich von Mönchengladbach entwickelt sich aus einer Unwetterfront heraus ein mächtiger Tornado. (Foto: picture alliance / Ralf Nowak/dp)

Ungewöhnliches Naturschauspiel im Westen von Nordrhein-Westfalen: Im Kreis Viersen nördlich von Mönchengladbach entwickelt sich aus einer Unwetterfront heraus ein mächtiger Tornado.

Ungewöhnliches Naturschauspiel im Westen von Nordrhein-Westfalen: Im Kreis Viersen nördlich von Mönchengladbach entwickelt sich aus einer Unwetterfront heraus ein mächtiger Tornado.

Das Unwetterereignis beginnt gegen 18 Uhr und dauert nicht viel länger als eine Viertelstunde. Danach sind in der Region Dutzende Dächer abgedeckt und viele Bäume umgeknickt.

Der Tornado wirkt mit gewaltigen Kräften. Hier hat ein Ast die Windschutzscheibe eines Pkw durchschlagen.

Die Feuerwehr ist mit Helfern aus der ganzen Region im Großeinsatz. Es gibt mindestens zwei Verletzte.

"In Viersen-Boisheim sind Häuser so stark beschädigt, dass sie vorübergehend unbewohnbar sind", teilt die Kreisverwaltung mit.

In dem Ortsteil mit 2000 Einwohnern weisen laut erster Bestandsaufnahme 40 bis 50 Häuser teils erhebliche Schäden auf.

Der Tornado zieht über die Ortschaften Viersen-Boisheim, Nettetal-Schaag, Schwalmtal-Dilkrath, Schwalmtal und teilweise über Niederkrüchten hinweg.

Die Behörden sprechen von einer "Schneise der Verwüstung".

Umgestürzte Bäume und abgerissene Äste blockieren in den betroffenen Gemeinden die Straßen, Bahngleise und die nahegelegene Autobahn A61.

Entsetzt blicken Einwohner der Region auf die Spuren der Naturgewalten. Die Höhe der Sachschäden ist noch nicht zu überblicken.

Die Polizei Viersen berichtet von mindestens einem Schwerverletzten.

Ein Autofahrer sei beim Aussteigen aus seinem Wagen von dicken Ästen getroffen und schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden, heißt es.

Die Aufräumarbeiten bergen weitere Gefahren. Ein Feuerwehrmann soll unmittelbar nach dem Durchzug der Sturmfront einen Stromschlag erlitten haben.

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