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Freitag, 27. April 2012

Kurz vor der Fußball-EM: Bombenserie verängstigt Ukraine

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Sechs Wochen vor Beginn der Fußball-EM erschüttert eine Anschlagsserie in der Ukraine die Industriestadt Dnjepropetrowsk. (Foto: REUTERS)

Sechs Wochen vor Beginn der Fußball-EM erschüttert eine Anschlagsserie in der Ukraine die Industriestadt Dnjepropetrowsk.

Sechs Wochen vor Beginn der Fußball-EM erschüttert eine Anschlagsserie in der Ukraine die Industriestadt Dnjepropetrowsk.

Innerhalb weniger Minuten detonieren vier Sprengkörper an belebten Plätzen.

Bei der Bombenserie werden mindestens 27 Menschen verletzt, darunter 9 Kinder. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem "Terroranschlag".

Die Ex-Sowjetrepublik ist vom 8. Juni an Co-Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft.

Die UEFA sieht keine unmittelbare Veranlassung zu neuen EM-Sicherheitsmaßnahmen.

"Es ist zu früh, etwas zu sagen", heißt es aus der Verbandszentrale im schweizerischen Nyon. Die Situation in der Ukraine werde "beobachtet".

Das Fußballturnier richtet das zweitgrößte Land Europas gemeinsam mit Polen aus.

Dnjepropetrowsk ist außerdem die Geburtsstadt der inhaftierten Oppositionsführerin Julia Timoschenko, ...

... deren Inhaftierung weltweit für Proteste sorgt.

Als erstes explodiert an einer Straßenbahnhaltestelle ein Sprengkörper, der in einem Abfalleimer versteckt war.

Als erstes explodiert an einer Straßenbahnhaltestelle ein Sprengkörper, der in einem Abfalleimer versteckt war.

Kurz darauf ereignen sich mindestens drei weitere Explosionen.

Ziel werden unter anderem der Bahnhof und die Oper der 1,1 Millionen Einwohner zählenden Stadt.

Augenzeugen berichten im Internet von Panik und tumultartigen Szenen.

Fotos zeigen Blutspritzer auf dem Boden und geborstene Scheiben.

Die Bombenserie sei ein "Anschlag auf das ganze Land", sagt Präsident Viktor Janukowitsch. Er beauftragt umgehend den Geheimdienst SBU und das Innenministerium mit der Untersuchung der Explosionen.

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