Abschied von der großen Bühne: Neue Jobs für SPD-Minister
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Die Kanzler wechselten, die Koalitionen änderten die Farbe. Eine aber erlebte die gesamte Regierungszeit der SPD seit 1998 mit:Bild 1 von 19 Heidemarie Wieczorek-Zeul war elf Jahre lang Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Nun muss sich die 66-Jährige von der Macht verabschieden. Bundespräsident Horst Köhler überreichte der "Roten Heidi" und ...Bild 2 von 19 | Foto: picture-alliance/ dpa... allen anderen Ministern in einer feierlichen Stunde im Schloss Bellevue ihre Entlassungsurkunden.Bild 3 von 19 | Foto: dpaWährend die Ministerinnen und Minister von CDU und CSU alle auch der neuen schwarz-gelben Bundesregierung angehören - wenn auch teilweise in anderen Ressorts - bereiten sich die bisherigen SPD-Bundesminister auf neue Aufgaben vor.Bild 4 von 19 | Foto: dpaDer gescheiterte Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier ist neuer Chef der arg dezimierten Bundestagsfraktion und führt nun die Opposition im Bundestag. Vor allem aber muss der 53-Jährige versuchen, die unterschiedlichen Flügel seiner Fraktion auf eine Linie zu bringen.Bild 5 von 19 | Foto: dpaDie Zahl der Abgeordneten schrumpfte nach der Wahl von 222 auf 146.Bild 6 von 19 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebAls Konsequenz aus dem Debakel verzichtet Steinmeier auch auf seinen Posten als SPD-Vize.Bild 7 von 19 | Foto: REUTERSAuf den bisherigen Bundesumweltminister wartet viel Arbeit: Sigmar Gabriel soll als neuer SPD-Chef den Niedergang der Partei aufhalten und eine Wende zum Besseren einleiten.Bild 8 von 19 | Foto: dpaDer 50-Jährige tritt Mitte November die Nachfolge von Franz Müntefering an. Dann will die Partei zunächst das desaströse Wahlergebnis aufarbeiten, das viele Genossen auf eigene Reformprojekte wie Hartz IV zurückführen. Im Bundestag gehört der Niedersachse zu den wenigen SPD-Abgeordneten mit Direktmandat.Bild 9 von 19 | Foto: picture-alliance/ dpaEx-Arbeitsminister Olaf Scholz soll Gabriels Stellvertreter werden. Zudem steuert der 51-Jährige mit dem SPD-Vorsitz in Hamburg ein zweites hohes Parteiamt an – und lauert im Wartestand auf mehr.Bild 10 von 19 | Foto: picture-alliance/ dpaSeinen Hut nimmt hingegen Peer Steinbrück. Als einfacher Abgeordneter wird der bisherige Bundesfinanzminister künftig dem Parlament angehören. Er wollte keinen Posten in der Fraktionsführung und auch sein Amt als Parteivize gibt Steinbrück ab, um Platz für Jüngere zu machen.Bild 11 von 19 | Foto: dpaDas ist ein beachtlicher Verzicht, denn während der Krise hatte sich Steinbrück als Politmanager auch international viel Ansehen erworben. Wie es beruflich weitergeht, wollte Steinbrück noch nicht verraten. "Die Spekulationen, es gebe fantastische Angebote aus der Wirtschaft, sind alle Schall und Rauch."Bild 12 von 19 | Foto: REUTERSAuch die wegen der Nutzung ihres Dienstwagens im Spanien-Urlaub politisch angeschlagene Ex-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt muss ihren Posten aufgeben.Bild 13 von 19 | Foto: dpaSchmidt will nun ihr Mandat im Bundestag wahrnehmen und sich von der SPD auch in Ausschüsse entsenden lassen – keinesfalls aber in den Gesundheitsausschuss, wie sie verkünden ließ.Bild 14 von 19 | Foto: APDie ehemalige Justizministerin Brigitte Zypries konnte ihr Direktmandat in ihrem Wahlkreis in Darmstadt mit einem hauchdünnen Vorsprung verteidigen.Bild 15 von 19 Die 55-Jährige wird sich nach sieben Jahren als Ministerin auch im Bundestag auf ihrem Fachgebiet betätigen: Sie ist die neue Justiziarin der SPD-Bundestagsfraktion.Bild 16 von 19 | Foto: REUTERSAls einfacher Abgeordneter macht Wolfgang Tiefensee weiter. Der bisherige Verkehrsminister und Beauftragter für die neuen Bundesländer kam nur noch über die Landesliste wieder in den Bundestag.Bild 17 von 19 | Foto: REUTERSNeben seiner Tätigkeit als Abgeordneter will sich der 54-Jährige künftig wieder mehr in seiner sächsischen Heimat engagieren. Die SPD habe ein so bitteres Ergebnis bekommen, dass vor Ort jetzt "Graswurzel- und Kärrnerarbeit" nötig sei.Bild 18 von 19 | Foto: dpaIm Bundestag will sich Tiefensee nicht weiter um Verkehr und Bau kümmern. Ein ungeschriebenes Gesetz besage, dass ein Ex-Minister nicht in den Ausschuss des Ressorts geht, wo er vorher Minister war.Bild 19 von 19
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