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Mittwoch, 23. September 2015

Von "Pack" bis "Wir schaffen das": Politiker reden über die Flüchtlingskrise

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"Es geht um Völkerwanderung, machen wir uns nichts vor. Wenn wir jedenfalls nicht bald reagieren, wird es uns am Ende allen auf die Füße fallen, egal, … (Foto: dpa)

"Es geht um Völkerwanderung, machen wir uns nichts vor. Wenn wir jedenfalls nicht bald reagieren, wird es uns am Ende allen auf die Füße fallen, egal, …

"Es geht um Völkerwanderung, machen wir uns nichts vor. Wenn wir jedenfalls nicht bald reagieren, wird es uns am Ende allen auf die Füße fallen, egal, …

... welches Parteibuch wir haben." Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, Linke, zur deutschen Flüchtlingspolitik, 23. August

"Bei uns zu Hause würde man sagen, das ist Pack, …

... was sich hier rumgetrieben hat." Vizekanzler Sigmar Gabriel, SPD, zu den rechten Krawallen vor der Flüchtlingsunterkunft in Heidenau, 24. August

"Es gibt ein helles Deutschland, das hier sich leuchtend darstellt gegenüber dem Dunkeldeutschland, das wir empfinden, wenn wir von Attacken auf Asylbewerberunterkünfte oder gar …

… fremdenfeindlichen Aktionen gegen Menschen hören." Bundespräsident Joachim Gauck beim Besuch einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin, 26. August

"Die Welt sieht Deutschland als ein Land der Hoffnung und der Chancen. Und das war nun wirklich nicht immer so."

"Deutschland ist ein starkes Land. Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: ...

... Wir haben so vieles geschafft, wir schaffen das." Bundeskanzlerin Angela Merkel, 31. August

"Das Problem ist kein europäisches Problem. Das Problem ist ein …

… deutsches Problem." Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban, 3. September

"Der sagt ja, er will nur Christen haben, aber wenn Orban ein Christ ist, dann ist …

… Kim Il Sung auch ein Christ." Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn zu Orbans Aussage, Ungarn wolle keine Muslime, 4. September

"Es ist kein ungarisches, deutsches oder griechisches Problem. Wir brauchen …

… Kooperation in der EU." EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos, 4. September

"Unsere Europäische Union ist in keinem guten Zustand. Es fehlt an Europa in dieser Union. Und es fehlt an …

… Union in dieser Europäischen Union." EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in seiner Rede zur Lage der Union, 9. September

"Wir müssen leider davon ausgehen, dass das Flüchtlingsthema für Jahrzehnte ein Problem sein wird. Diese Flüchtlingskrise ist kein europäisches Problem, es ist eines …

... der ganzen Welt." US-Präsident Barack Obama, 11. September

"Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann …

… ist das nicht mein Land." Bundeskanzlerin Angela Merkel, 15. September

"Für ideologische Debatten habe ich im Moment keine Zeit. Ich muss …

… Gebäude suchen." Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, Linke, zu der vom Bundesvorstand seiner Partei abweichenden Bewertung von Grenzkontrollen, die die Bundesregierung wieder eingeführt hat, 15. September

"Es macht den Eindruck, als sei Europa etwas, wo man mitmacht, wenn es Geld gibt. Und wo man sich in die Büsche schlägt, wenn man …

… Verantwortung übernehmen muss." Vizekanzler Sigmar Gabriel, 17. September

"Das war in gewisser Weise für diese Leute …

… die Einladung." Kroatiens Regierungschef Zoran Milanovic zu der von Bundeskanzlerin Merkel vertretenen Grenzöffnung für Flüchtlinge, 18. September

"Wir haben die Ungarn gezwungen, die Flüchtlinge aufzunehmen, indem wir die Leute dorthin geschickt haben. Das werden wir …

… auch weiter machen." Milanovic über den Plan, Flüchtlinge an die Grenze zu Ungarn zu bringen, 19. September

"Deutschland leuchtet in diesen Wochen und macht …

… Europa hell." Der Kölner Kardinal Rainer Woelki über die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland, 20. September (ppo/dpa)

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