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Samstag, 14. April 2018

Rauchsäulen über Damaskus: Westliche Luftschläge treffen Syrien

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Nach den Luftangriffen der Nacht, liegen die Einschlagsorte in Trümmern: Die USA, Frankreich und Großbritannien bombardieren mehrere Ziele in Syrien. Die Angriffe konzentrieren sich ... (Foto: AP)

Nach den Luftangriffen der Nacht, liegen die Einschlagsorte in Trümmern: Die USA, Frankreich und Großbritannien bombardieren mehrere Ziele in Syrien. Die Angriffe konzentrieren sich ...

Nach den Luftangriffen der Nacht, liegen die Einschlagsorte in Trümmern: Die USA, Frankreich und Großbritannien bombardieren mehrere Ziele in Syrien. Die Angriffe konzentrieren sich ...

... nach US-Angaben auf Lager- und Produktionsstätten chemischer Waffen. Dieses Forschungszentrum bei Damaskus wird vollständig zerstört. Laut bisherigen Angaben ...

... gibt es in Folge der Luftschläge keine Toten. Nach Auskunft der syrischen Beobachtungsstelle können alle Ziele rechtzeitig evakuiert werden. Grundlage dafür sollen russische Geheimdienstinformationen gewesen sein. Angegriffen wird ...

... neben dem Forschungszentrum bei Damaskus auch ein Ziel nahe der Stadt Homs. Hier befindet sich eine Lagerstätte für chemische Waffen. Britische Kampfjets starten ...

... in der Nacht auf Samstag von einer Royal Airforce Basis in Akrotiri auf Zypern. Zum Einsatz kommen ...

... mehrere britische RAF Tornado-Jets. Laut US-Angaben werden insgesamt 105 Raketen abgefeuert, darunter ...

... Marschflugkörper und Luft-Boden Raketen. Das russische Außenministerium bestätigt, dass es über 100 Raketen sind. Diese seien ...

... aus der Luft und vom Meer aus abgeschossen worden. Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht Bilder von startenden Jets, und ...

... auch die US-Marine und das Pentagon publizieren Aufnahmen aus der Nacht. Hier zu sehen: ...

... der Start einer Tomahawk-Rakete ...

... an Bord der USS Monterey. Das verbündete Frankreich feuert nach eigenen Angaben ...

... 12 Geschosse ab, darunter Cruise Missiles von Fregatten im Mittelmeer sowie Raketen von Kapmpfflugzeugen. Die Luftschläge erreichen Damaskus ...

... um 4 Uhr Ortszeit. n-tv Korrespondent Dirk Emmerich ist vor Ort. Er berichtet von Explosionen, die ...

... etwa eine Stunde dauern und vor allem aus den Außenbezirken der Stadt zu hören sind. Einige der Detonationen ...

... sollen das Abwehrfeuer der syrischen Armee gewesen sein, sagt Emmerich. Ob die Luftabwehr erfolgreich gewesen ist, ...

... kann er nicht einschätzen. "Sie hat auf jeden Fall reagiert, ...

... wie am Nachthimmel über Damaskus zu sehen war", berichtet er im Interview mit n-tv.de. Laut des russischen Verteidigungsministeriums ...

... können 71 Marschflugkörper vor dem Einschlag abgefangen werden. Dem widerspricht das Pentagon : ...

"Alle Raketen haben ihr Ziel erreicht," teilt es mit. Dutzende von der syrischen Armee abgeschossenen Raketen seien dagegen "irgendwo" gelandet, sagt US-General McKenzie. Er fügt hinzu, ...

... dass das Chemiewaffenprogramm Syriens "um Jahre" zurückgeworfen sei. Auf Bildern der Stadt vom Morgen ...

... sind Rauchsäulen über den Einschlagsorten zu erkennen. Syrische Staatsmedien ...

... berichten nur von Sachschäden. n-tv Korrespondent Emmerich bewertet die Angriffe als "symbolisch" und nennt sie eine "Verzweiflungstat des Westens, der keine Strategie für Syrien hat." Syrien bezeichnet die Angriffe ...

... als Verstoß gegen internationales Recht. Es handle sich um eine "barbarische und brutale Aggression". Auch Irans oberster Führer Ali Chamenei, ein Verbündeter Assads, verurteilt die Angriffe scharf. Auf den Straßen ...

... gibt es Demonstrationen von Unterstützern der Regierung, die syrische Fahnen schwenken. Emmerich zufolge sehen viele Syrer die Angriffe ...

... nicht als Attacke auf Assad, sondern auf Syrien. US-Präsident Trump ...

feiert die Luftangriffe auf Twitter als großen Erfolg: "Mission erfüllt!" schreibt er. Trump bedankt sich beim Militär für die "perfekt ausgeführten Angriffe" und bei Frankreich und dem Vereinigte Königreich für ihre "Klugheit" und "Stärke." Auf einer Pressekonferenz ...

... des Pentagon zeigen sich auch General McKenzie und Sprecherin Dana White zufrieden mit dem Militärschlag der Nacht. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, ...

... Nikki Haley, sagt, die USA seien bereit, "diesen Druck aufrecht zu halten, wenn das syrische Regime dumm genug ist, unseren Willen zu testen." In London verteidigt ...

... Premierministerin May die Beteiligung ihres Landes als "richtig und rechtmäßig". Die Aktion habe eine klare Botschaft gegen den Einsatz von Chemiewaffen gesendet. Der russische Präsident ...

... Wladimir Putin wirft den USA und ihren Mitstreitern vor, die Lage in Syrien durch die Luftschläge massiv zu verschlimmern. Er spricht von einer "gegenwärtigen Eskalation der Situation" und droht zugleich mit Konsequenzen.

Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian (4.v.l.), kommt zu dem Schluss, dass mit den gezielten Raketenangriffen das syrische Chemiewaffen-Arsenal "zu einem großen Teil" zerstört werden konnte. Für den Fall weiterer Chemiewaffeneinsätze in Syrien droht er mit einer erneuten Intervention.

Auch Bundeskanzlerin Merkel stellt sich hinter die Angriffe: "Der Militäreinsatz war erforderlich und angemessen", sagt sie. "Wir unterstützen es, dass unsere amerikanischen, britischen und französischen Verbündeten als ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats in dieser Weise Verantwortung übernommen haben."

Noch am selben Tag kommt der UN-Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung zusammen, die von Russland beantragt wurde. Der Antrag der Russen, die westlichen Raktenangriffe zu verurteilen, ...

... scheitert jedoch. Vor einer Woche hatte es einen mutmaßlichen Giftgasangriff auf die syrische Stadt Duma östlich der Hauptstadt Damaskus gegeben. Dabei soll es laut Hilfsorganisationen ...

... Dutzende Tote und Hunderte Verletzte gegeben haben. Damaskus und Russland bestreiten einen syrischen Einsatz von Chemiewaffen und werfen besonders den USA und Großbritannien vor, ...

die Aufklärung des Angriffs vom 7. April zu behindern. Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) indessen setzt ihre Untersuchungen in Duma fort, um zu überprüfen, ob dort tatsächlich Chemiewaffen zum Einsatz kamen.

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