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Sonntag, 07. Oktober 2018

Die Bundesliga in Wort und Witz: "Am liebsten in den Kübel kotzen"

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FC Bayern - Borussia Mönchengladbach (0:3) (Foto: imago/Philippe Ruiz)

FC Bayern - Borussia Mönchengladbach (0:3)

FC Bayern - Borussia Mönchengladbach (0:3)

Lange Gesichter bei den Bayern ...

... Ekstase bei den Spielern von Gladbach.

So deutlich endet die Partie.

Der wiedergenesene Lars Stindl trifft zum 2:0 - "Die 60 Minuten waren sehr intensiv. Ich wollte hier in der Allianz Arena unbedingt nochmal ein Spiel gewinnen", sagt er nach seiner Auswechslung.

"Es ist nicht so, dass wir so viele Chancen versemmelt haben. Wir hatten einfach keine", sagt Joshua Kimmich.

Und sein Trainer? "Ich kenne die Mechanismen im Fußball, ich weiß, dass die Zeit beim FC Bayern anders läuft als anderswo", sagt Kovac. Bangt er schon um seinen Job?

Kimmich will ihn offenbar nicht verlieren: "Er versucht uns immer wieder zu pushen", es sei "erstaunlich, wie selbstbewusst er trotzdem bleibt", und genau das "brauchen wir jetzt, wir brauchen einen starken Trainer, dem das alles von außen nichts ausmacht".

Auf die Wiesn geht's dann übrigens trotzdem ...

... auch für Kovac.

Borussia Dortmund - FC Augsburg (4:3)

"Ich war durchgeschwitzt, hatte Gänsehaut, habe mich zwischendurch geärgert - heute war alles dabei", sagt Sebastian Kehl, Leiter der BVB-Lizenzspielerabteilung, zum Spiel.

Bei den Spielern um Dreifachtorschütze Paco Alcácer herrscht Euphorie.

Mario Götze, der beim BVB eingewechelt wird und zum zwischenzeitlichen 3:2 trifft, sagt nach dem Spiel über seinen jüngeren Bruder Felix, der beim FCA spielt: "Das ist der wahre Götze."

Die Augsburger sind bedient, liegen sie doch zweimal in Führung. Oder wie Michael Gregoritsch es ausdrückt: "Am Schluss würdest du am liebsten in den Kübel kotzen."

Fortuna Düsseldorf - FC Schalke 04 (0:2)

Die Bayern schwächeln, Schalke kommt in Schwung - und wie. Weston McKennie trifft zum 1:0

Guido Burgstaller legt nach - und sagt anschließend über die schwächere erste Halbzeit seiner Mannschaft: "In der ersten Halbzeit haben wir Kraft gesammelt."

Fortuna-Coach Friedhelm Funkel sagt: "Es ist schade, dass wir wieder mit leeren Händen dastehen. Meine Mannschaft hat auch heute wieder ein gutes Heimspiel gezeigt, deshalb hält sich die Enttäuschung in Grenzen."

Sein Gegenüber Domenico Tedesco sagt: "Kompliment an meine Mannschaft, die es insgesamt gut gemacht hat."

FSV Mainz 05 - Hertha BSC (0:0)

Der Aufreger des Spiels ist ein vermeintlicher Elfmeter, den Mainz nicht bekommt. Trainer Sandro Schwarz ärgert sich: "Wenn du diese Situation nicht siehst, dann brauchst du das auch nicht. Sonst regst du dich nur darüber auf."

Ein Bus wurde nicht auf dem Spielfeld gesichtet, dennoch sagt Schwarz: "Wenn man unser Torverhältnis von 4:4 sieht, denkt man, wir parken einen Bus vor dem eigenen Tor."

Null Tore, dennoch sagt Hertha-Coach Pal Dardai: "Nach dem Sieg gegen Bayern waren wir sehr glücklich. Aber es war nicht einfach, das aus den Köpfen zu bekommen. So sind wir zum Schluss damit zufrieden, einen Punkt mitnehmen zu können."

Hannover 96 - VfB Stuttgart (3:1)

Das ist eines der letzten Bilder mit Tayfun Korkut als Stuttgart-Trainer. Der stellt nach dem Spiel selbst fest: "Das war für uns ein deutlicher Rückschritt, das kann man nicht schönreden."

Finden dann auch seine Chefs - und er muss gehen. Der Zusammenhalt seines Teams nützt nix.

Dabei haut sich etwa Mario Gomez voll rein ...

Bei Hannover dagegen geht die Sonne auf: "Wir genießen den Moment, aber wissen auch, dass das nur ein erster Schritt war. Jetzt ist der Tabellenanblick schon ein bisschen schöner", sagt Trainer André Breitenreiter. "Die zwei Tore von Bobby Wood freuen mich natürlich für ihn, das ist eine sehr gute Geschichte für ihn."

Werder Bremen - VfL Wolfsburg (2:0)

Der 40-jährige Claudio Pizarro und der halb so alte Johannes Eggestein sorgen für den 2:0-Endstand.

Trotzdem sagt Trainer Florian Kohfeldt: "Mit der Leistung war ich heute nicht ganz zufrieden, aber der Kader gibt es her, dass wir jemanden wie Claudio Pizarro einwechseln können, der die Ruhe bringt und organisieren kann."

Ob Kohfeldt hier Glückwünsche von Bruno Labbadia erhält? Zum Sieg und zum 36. Geburstag, den er am Freitag feiert.

Labbadia ärgert das Spiel etwas: "Heute hat der Ertrag für den ganzen Aufwand gefehlt."

SC Freiburg - Bayer 04 Leverkusen (0:0)

Insgesamt ist es ein müdes Spiel, das keinen Sieger kennt. Und die den Bayer-Trainer Heiko Herrlich in Bedrängnis bringt?

Oder auch nicht, denn Manager Rudi Völler sagt: "Die Trainerfrage zu stellen, ist völliger Blödsinn." Und Herrlich selbst findet: "Das war eine sehr engagierte Leistung von uns, wir haben uns den Punkt erkämpft. Darauf können wir weiter aufbauen."

Dennoch stellt Freiburgs Trainer Christian Streich fest: "Wir hatten Pech bei einem Pfostenschuss. Ich kann mich nicht an große Leverkusener Chancen erinnern." (ara)

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