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Freitag, 01. Dezember 2017

Zwölf Arenen in elf Städten: Die Stadien der Fußball-WM in Russland

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Der Countdown läuft: Am 14. Juni 2018 wird das erste Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland angepfiffen. (Foto: REUTERS)

Der Countdown läuft: Am 14. Juni 2018 wird das erste Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland angepfiffen.

Der Countdown läuft: Am 14. Juni 2018 wird das erste Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland angepfiffen.

Die Züge haben einen neuen Look verpasst bekommen ...

... und während das Maskottchen noch ein wenig schüchtern grüßt, ...

... sind die Anzeichen der bevorstehenden WM im ganzen Land nicht zu übersehen.

Gleich elf Städte dürfen sich WM-Spielort nennen, ...

... extra für das Turnier, an dem 32 Mannschaften teilnehmen dürfen, wurden neun Stadien aus dem Boden gestampft.

Die Hauptstadt Moskau stellt gleich zwei Arenen für die Fußball-Weltmeisterschaft.

Im Olympiastadion Luschniki werden - unter den strengen Blicken Lenins - sowohl das Eröffnungsspiel ...

... als auch das Endspiel sowie fünf weitere Partien ausgetragen. Nach dem Umbau ...

... finden hier 81.000 Menschen Platz, vermutlich auch Russlands Präsident Wladimir Putin.

Nur etwa halb so groß ist das Spartak-Stadion, das seit September 2014 Heimstätte des Klubs Spartak Moskau ist.

Die Arena vor den Toren der Hauptstadt bietet 45.360 Zuschauern Platz.

Eine Bronze-Plastik der Spartak-Gründer, der Gebrüder Starosin, darf natürlich nicht fehlen.

Auch in der zweitgrößten Stadt Russlands, in Sankt Petersburg, wird gespielt - eigens dafür wurde ein Stadion errichtet.

Das Sankt-Petersburg-Stadion oder auch Krestowski-Stadion liegt auf der gleichnamigen Insel am Standort des alten Kirow-Stadions.

Die Kapazität liegt bei 68.134 Zuschauern.

Rechtzeitig zum Confederations Cup ...

... wurde die Arena dann auch fertig, ...

... sodass hier das Finale stattfinden konnte. Die deutsche Mannschaft gewann gegen Chile mit 1:0.

Auch die Universitätsstadt Jekaterinburg darf sich Austragungsort nennen.

Noch befindet sich das Zentralstadion im Umbau - 2018 nehmen hier dann bis zu 35.696 Zuschauer Platz. Es ist das kleinste der WM.

Außerhalb des Stadions werden Tribünen angebracht, um mehr Fußballfans Platz zu bieten - ein ungewöhnlicher Anblick.

Wenn nicht gerade WM ist, wird das Stadion von Ural Oblast Swerdlowsk genutzt, einem der ältesten Vereine Russlands.

In Kaliningrad können Fans Vorrundenspiele der Gruppen D, E, B und G verfolgen.

Extra zur WM erhält auch die Exklave Russlands zwischen Polen und Litauen ein neues Stadion - künftig richtet dann der Verein FC Baltika Kaliningrad seine Heimspiele hier aus.

Mit 35.000 Plätzen stellt das Stadion neben Jekaterinburg die kleinste WM-Spielstätte.

Das subtropische Sotschi am Schwarzen Meer ist spätestens seit der Austragung der Olympischen Winterspiele 2014 weltberühmt.

Das Fisht-Stadion dient schon bei Olympia als Austragungsort der Eröffnungsfeier und der Schlusszeremonie.

Umgebaut fasst es jetzt 47.659 Fans, die hier unter anderem ...

... ein Achtel- und ein Viertelfinale verfolgen können. Oder einfach den spektakulären Blick aufs Stadion genießen.

Samara, immerhin die sechstgrößte Stadt Russlands, bekommt ebenfalls extra für die WM ein eigenes Stadion.

Die Spielstätte von Krylja Sowetow Samara bietet Platz für 44.918 Zuschauer, ...

... die sich ebenfalls auf ein Achtel- und ein Viertelfinale freuen können.

Wolgograd wurde als Spielort auserkoren - also musste ein Stadion her.

Am Ufer der Wolga entsteht die Wolgograd-Arena, die während der WM Platz für 45.568 Zuschauer bietet.

Während der Bauarbeiten gibt es immer wieder Negativschlagzeilen: Drei Arbeiter sollen bei Bauarbeiten verletzt worden sein, auch brach ein Metallgerüst ein.

Rechtzeitig zur WM ist alles aber fertig - und sieht ganz schön schick aus.

Der WM-Spielort Saransk, Hauptstadt der Republik Mordwinien, ist der kleinste Austragungsort der WM.

Später soll die Kapazität der Mordwinien-Arena auf 28.000 Plätze gesenkt werden. Sie soll dann nicht nur für Fußballspiele, sondern auch für andere Veranstaltungen wie etwa Konferenzen genutzt werden.

Während des Turniers können 45.000 Zuschauer ihre Mannschaft vor Ort anfeuern.

Rostow am Don - oft auch "Tor zum Kaukasus" genannt - liegt gut 1000 Kilometer von Moskau entfernt ...

... und erhielt anlässlich der WM ebenfalls ein neues Stadion.

Mit 45.000 Zuschauern bietet die Arena auch über das Turnier hinaus genug Platz, dann aber für den russischen Erstligisten FC Rostow.

Nischni Nowgorod ist eine der ältesten und traditionsreichsten Städte Russland, nun kommt der Titel als WM-Spielstätte hinzu.

Ganze sechs Partien werden hier ausgetragen, darunter vier Vorrundenspiele der Gruppen D, E, F und G sowie jeweils ein Achtel- und Viertelfinale.

Auch das Nischni-Nowgorod-Stadion zählt zu den neun Spielstätten, die eigens für die Fußball-WM gebaut wurden.

Kasan, Hauptstadt der Republik Tatarstan, liegt an der Wolga und freut auf viele WM-Gäste.

Den Grundstein für den Stadionbau legte der russische Präsident höchstpersönlich.

Wenn dann zur WM die Kapazität von 45.000 hoffentlich ausgenutzt ist, wird der Schriftzug wohl nicht mehr zu sehen sein.

Und diejenigen, die kein Ticket ergattern, können immerhin den Blick auf die Kasan-Arena genießen. (jgu)

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