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Samstag, 10. März 2018

Sexsymbol und Kassengift: Die wilde Karriere von Sharon Stone

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Sharon Stone breitbeinig auf einem Stuhl ... Das weckt Erinnerungen, oder? Eine ähnliche Pose machte sie (wenn auch ohne Stuhllehne und mit einem weitaus tieferen Einblick) ... (Foto: picture-alliance/ dpa)

Sharon Stone breitbeinig auf einem Stuhl ... Das weckt Erinnerungen, oder? Eine ähnliche Pose machte sie (wenn auch ohne Stuhllehne und mit einem weitaus tieferen Einblick) ...

Sharon Stone breitbeinig auf einem Stuhl ... Das weckt Erinnerungen, oder? Eine ähnliche Pose machte sie (wenn auch ohne Stuhllehne und mit einem weitaus tieferen Einblick) ...

... 1992 im erotischen Thriller "Basic Instinct" zum Superstar ...

... und zum Sexsymbol vieler Männer und Frauen.

Bis heute gucken Zuschauer die bekannte Filmszene in Zeitlupe an und rätseln darüber, ...

... ob man der eiskalten Blondine wirklich zwischen die Beine gucken kann, ...

... während sie von Michael Douglas in einem verrauchten Raum verhört wird.

26 Jahre und mehr als 40 Filme später ...

... gehört Sharon Stone zu den bekanntesten Schauspielerinnen, Produzentinnen und Models der Welt, ...

... der man die 60 Jahre überhaupt nicht ansieht, die sie jetzt, seit dem 10. März 2018, auf dem Buckel hat.

Nun gut, Botox und die eine oder andere Schönheits-OP könnten ihren Teil dazu beigetragen haben, ...

... aber das wäre ja nicht unüblich in der Hollywood-Welt, ...

... in der sie von einem roten Teppich ...

... zum nächsten roten Teppich wandert, ...

... lauter Preise einsackt ...

... und immer und überall zeitlos schön aussehen soll. Was soll sie machen? Etwa ...

... rumheulen? Neee! Und ...

... so lange sie nicht irgendwann aussieht wie ihre Freundin Donatella Versace, ...

... ist ja auch alles in bester Ordnung!

Trotzdem dementiert die Schauspielerin, sich jemals einer Schönheits-OP unterzogen zu haben ... Vielleicht ist sie ja der einzige Mensch auf der Welt, der nicht altert?

Die ehemalige "Miss Crawford County" brach 1977 ihr Studium ab und zog von Pennsylvania nach New York, ...

... um als Model zu arbeiten ...

... und anschließend nach Europa, wo sie sich entschied, Schauspielerin zu werden.

Die 80er-Jahre brachten ihr immer mehr Filmrollen ein, bis ihr 1990 mit "Die totale Erinnerung - Total Recall" der Durchbruch gelang.

Zwei Jahre später folgte der Erfolg mit "Basic Instinct", für den sie für einen Golden Globe nominiert wurde, ...

Den bekam sie aber erst 1996 für ihre Rolle als Drogenabhängige und ehemalige Edelprostituierte Ginger Rothstein in "Casino".

Auch eine Oscar-Nominierung erhielt sie für den Film von Martin Scorsese, in dem sie eine lieblose Ehe mit Robert de Niro eingeht.

An diese Erfolge konnte Sharon Stone trotz Rollen in "The Mighty", "Die Muse" und "Gloria" nicht mehr anknüpfen. Stattdessen ...

... hatte sie durch etliche Misserfolge in Hollywood bald den Ruf als "Kassengift".

Ihr Pech sollte sich fortsetzen, als sie 2001 nach einer massiven Hirnblutung in Lebensgefahr schwebte ...

... und zwei Jahre brauchte, um vollständig zu genesen.

Zum Glück hat sie drei Adoptivsöhne: Roan, Laird und Quinn. Sie konnten die Schauspielerin gemeinsam mit deren Ehemann, dem Journalisten Phil Bronstein, in der Zeit aufmuntern. Heute ...

... ist Stone wieder topfit. Die Ehe mit Bronstein sollte jedoch ebenso wenig halten wie die mit dem Produzenten Michael Greenburg ("MacGyver"). Viel ...

... Glück mit den Männern scheint sie nicht zu haben. Auch ihre Beziehung zu einem halb so alten argentinischen Model hielt nicht lange. In ...

... Interviews klagte die Schauspielerin bereits häufig darüber, dass Männer Angst vor ihr hätten und immer wegrennen würden.

Wovor die Männer Angst haben? Vielleicht vor ihrem Intellekt.

Denn über das Aussehen der Blondine wurde schon alles Mögliche niedergeschrieben, aber ...

... wussten Sie, dass die Schauspielerin hochbegabt ist? Dass sie mit fünf Jahren bereits in die zweite Klasse ging? Und dass sie mit 15 Jahren schon die Uni besuchte, während sie die Schule noch abschloss?

Der Bücherwurm und das frühere Mauerblümchen galt (vor "Basic Instinct") sogar als zu "unsexy" für manche Rollen, die sich Stone hart erkämpfen musste.

Auch wenn ihre meisten Filme floppten, nutzt sie ihren Status und ihren Verstand, um sich für gemeinnützige Projekte einzusetzen. Michael Douglas sagte sogar einmal über sie, sie sei eine der bedeutendsten Spendensammlerinnen aller Zeiten.

Wer braucht also eine perfekte Karriere, wenn man mit 60 Jahren begnadet klug, mit Kindern gesegnet und wohltätig ist? Und noch dazu mit Michael Douglas UND Robert de Niro knutschen durfte?

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