Phobie greift um sich : Angst vor Spekulationsblasen
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Anleger sind derzeit hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, die Börsenkurse oben zu sehen,…Bild 1 von 34 | Foto: REUTERS... und der Angst vor dem Platzen der nächsten Spekulationsblase.Bild 2 von 34 | Foto: REUTERSDüstere Vorhersagen haben da Hochkonjunktur.Bild 3 von 34 | Foto: REUTERSUnd wehe, eine Prognose trifft ein – dann reagieren die Märkte hochnervös.Bild 4 von 34 | Foto: REUTERSDas haben nicht zuletzt die Reaktionen auf die Geldnöte in Dubai bewiesen.Bild 5 von 34 | Foto: REUTERSIm Scheichtum schillerte bereits seit Jahren die größte Immobilienblase im Nahen Osten.Bild 6 von 34 | Foto: picture alliance / dpaAls sie nun – wie bereits von vielen erwartet – platzte, bekamen die Märkte weltweit keine Luft mehr.Bild 7 von 34 | Foto: picture-alliance/ dpaAber auch wenn sich die meisten Börsen wieder beruhigt haben – die Sorgen bleiben.Bild 8 von 34 | Foto: REUTERSBesonders misstrauisch wird das viele Geld beäugt, das Regierungen und Zentralbanken in die Märkte gepumpt haben, …Bild 9 von 34 | Foto: ASSOCIATED PRESS… um die Folgen der Finanzkrise abzufedern.Bild 10 von 34 | Foto: picture-alliance/ dpaDas scheint angesichts der steigenden Kurse ja gelungen, …Bild 11 von 34 | Foto: REUTERS… und da wird es Zeit, wieder den Stöpsel zu ziehen, finden immer mehr Marktteilnehmer.Bild 12 von 34 Die findigen Amerikaner haben für diesen Zustand schon ein Wort geprägt: "Stimulus fatigue". Sperrig übersetzt: Konjunkturhilfenmüdikeit.Bild 13 von 34 | Foto: picture-alliance / dpaSobald der Konjunkturmotor wie gewünscht anspringt, hat die Bevölkerung genug von den unterstützenden Hilfen der Regierungen und Banken.Bild 14 von 34 | Foto: picture-alliance/ dpaSie schaut dann vermehrt auf die steigenden Schulden und sorgt sich um die lockere Geldpolitik.Bild 15 von 34 Oder nutzen sie sie nicht doch eher, um mit dem billigen Geld zu zocken und sich selbst satte Boni zu zahlen?Bild 16 von 34 | Foto: picture-alliance/ dpaSorgen bereiten auch die sogenannten "Carry Trades".Bild 17 von 34 | Foto: picture-alliance/ dpaBei diesem noch jüngeren Auswuchs der Globalisierung nutzen internationale Investoren die niedrigen Zinsen in einem Land, um ihre Rendite ordentlich zu hebeln.Bild 18 von 34 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebWie das geht? Ganz einfach: Man nehme günstige Kredite in einem Niedrigzinsland wie den USA auf und lege diese im Ausland in Vermögenswerte an, die eine höhere Rendite versprechen.Bild 19 von 34 | Foto: REUTERSDie Herde zieht es dabei eindeutig in Richtung Emerging Markets.Bild 20 von 34 | Foto: ASSOCIATED PRESSUnd zwar derart, das hier die nächste große Blasenbildung befürchtet wird.Bild 21 von 34 | Foto: REUTERSDas Problem: Das heiße Spekulationsgeld zwingt die Schwellenländer eigentlich, die geldpolitischen Zügel schneller straffer zu ziehen als in den Industriestaaten.Bild 22 von 34 | Foto: picture-alliance/ dpaDoch damit würde sich die Katze in den Schwanz beißen – denn eine größere Zinsdifferenz würde nur noch mehr Geld anlocken.Bild 23 von 34 | Foto: REUTERSEine Lösung wäre, wenn die Notenbanken weltweit gleichzeitig an den Zinsschrauben drehen.Bild 24 von 34 | Foto: picture-alliance/ dpaDoch dies ist einfacher gesagt als getan. Denn die Zinsinstrumente sind empfindlich.Bild 25 von 34 | Foto: picture-alliance/ dpaGehen die Notenbanken zu hastig vor bei den Zinserhöhungen, könnten sie den gerade erst angesprungenen Konjunkturmotor abwürgen.Bild 26 von 34 | Foto: picture-alliance/ dpaDieses Risiko werden die Zentralbanken nach der heftigen Schelte, die sie während der Finanzkrise über sich ergehen lassen mussten, nicht eingehen.Bild 27 von 34 | Foto: ASSOCIATED PRESSAlso wird sich der Markt noch gedulden müssen – die meisten Ökonomen rechnen nicht damit, dass die Notenbanker auf Jahressicht ordentliche Zinserhöhungen signalisieren werden.Bild 28 von 34 | Foto: REUTERSAber was machen wir bis dahin mit unserer Blasen-Phobie?Bild 29 von 34 | Foto: REUTERSVielleicht hören wir auf den US- Ökonomen Robert Schiller. (Nicht im Bild)Bild 30 von 34 | Foto: picture-alliance/ dpa"Spekulationsblasen werden sich nicht verhindern lassen – sie gehören zum Kapitalismus und sind auch nicht das Ende der Welt."Bild 31 von 34 | Foto: REUTERS"Aber wir sollten aus vergangenen Krisen lernen. …Bild 32 von 34 | Foto: picture-alliance/ dpa…Spekulationsblasen gab es in der Geschichte zuhauf,…Bild 33 von 34 | Foto: REUTERS…und jedes Mal dachten die Menschen: Dieses Mal ist alles anders." (sl/rts/dpa)Bild 34 von 34 | Foto: REUTERS
Phobie greift um sich Angst vor Spekulationsblasen