Geschäftsflüge, Luftfracht, Tourismus: Wenn es Unternehmen und Verbrauchern schlecht geht, leidet auch die Luftfahrtbranche.Bild 1 von 50 Das bekommt auch der europäische Flugzeugbauer Airbus zu spüren: Als Gradmesser für Erfolg und Misserfolg gilt in der Branche die Anzahl der neubestellten Maschinen.Bild 2 von 50 Im globalen Wettstreit um Kunden und Marktanteile konkurriert Airbus mit dem US-Flugzeugbauer Boeing.Bild 3 von 50 Airbus - immerhin die umsatzstärkste Sparte des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS - schickt dazu seine 300er-Modelle ins Rennen.Bild 4 von 50 Die Luftfahrtbranche nimmt wenig Rücksicht: Den Zuschlag erhält nur derjenige Hersteller, der den Bedürfnissen der Fluggesellschaften in punkto Kostenffizienz und Größe möglichst umfassend entgegen kommt. Airbus tritt mit einer sorgsam aufgefächerten Produktpalette an. Ein Überblick:Bild 5 von 50 Geplant und entworfen in den 1960er Jahren: Die A300, das erste zweistrahlige Großraumflugzeug. Erstflug: Oktober 1972.Bild 6 von 50 Fortschritt im Cockpit: Ab 1979 fliegen Passagierjets wie die A300 dank Elektrik und moderner Sensortechnik ohne das bis dahin obligatorische dritte Crew-Mitglied.Bild 7 von 50 Im Juli 2007 liefert Airbus die letzte Maschine der A300er Reihe, eine A300-600, an den Logistiker Fedex.Bild 8 von 50 Airbus hat die A300 speziell auf die Bedürfnisse des wichtigen US-Markts ausgerichtet. Bald schon kreuzt der Mittelstreckenjet auch am Himmel über Europa auf. Im Bild eine A300-600 der Deutschen Lufthansa.Bild 9 von 50 | Foto: REUTERSBei Airbus zählen A300 und das Nachfolgermodell A310 zur selben Familie. Der Flugzeugbauer geht davon aus, dass Maschinen beider Typen noch bis ins Jahr 2050 als Frachtflieger im Einsatz bleiben.Bild 10 von 50 Eine der ersten jemals gebauten A300er kommt mittlerweile im ZeroG-Programm zum Einsatz: Die Piloten zwingen die Maschine dabei in den exakten Parabelflug. An Bord des Großraumjets herrschen so für bis zu 25 Sekunden Bedingungen der vollkommenen Schwerelosigkeit.Bild 11 von 50 Eine ganz andere Klasse eröffnet die A318.Bild 12 von 50 Hier das Interieur der Luxusausführung "A318 Elite".Bild 13 von 50 Airbus gibt sich stets bemüht, die Kundschaft auf das vergleichsweise großzügige Platzangebot der Passagierkabine hinzuweisen.Bild 14 von 50 Sowohl A318 als auch A319 zählen - zumindest nach der Airbus-Logik - zur A320-Familie.Bild 15 von 50 Im Bild setzt eine A319 der Chongqing Airlines zu Landung an.Bild 16 von 50 Die chinesische Fluggesellschaft setzt diesen Typ vor allem in der innerchinesischen Tourismus-Kurzstrecke ein.Bild 17 von 50 Mit der 319 bedient unter anderem auch die russische Airline KD Avia europäische Strecken.Bild 18 von 50 Etwas länger als die A318 oder die A319: Die A320. Bahnbrechende Neuerung der A320-Familie war vor allem die sogenannte Fly-by-Wire-Technologie: Elektrik ersetzt mechanische Zugdrähte.Bild 19 von 50 Airbus setzt ab dieser Baureihe außerdem auf das industrielle Prinzip, auch im Flugzeugbau möglichst viele Bauteile zu standardisieren.Bild 20 von 50 Unter dem Stichwort "Commonality" erreicht der Hersteller dadurch Einsparungen in der Produktion, bei der Wartung und in der Schulung der Crew.Bild 21 von 50 Deshalb soll es im Cockpit einer A320 nicht viel anders aussehen als an Bord einer A330, einer A340 oder sogar der A380. Der Kenner fühlt sich gleich wie zu Hause.Bild 22 von 50 "Kommunalität" hin oder her: In Neuseeland begrüßte die Flughafenfeuerwehr im Jahr 2003 die erste A320 der Air New Zealand mit diesem bemerkenswerten Ritual.Bild 23 von 50 Die A321 ist der größte Jet der A320-Familie. Nach Hersteller-Angaben verfügt das Modell über das beste Verhältnis zwischen Kosten und Anzahl der Sitzplätze je Flugmeile - zumindest in seiner Vergleichsklasse der Passagierflieger mit nur einem Mittelgang.Bild 24 von 50 Mit der A321 liegt Airbus zumindest bei der Lufthansa offenbar genau richtig. Die größte deutsche Airline besitzt 34 Maschinen diesen Typs. Nur von der A320 besitzt die Airline mehr Flieger. Auch andere Gesellschaften finden den eher kompakten Allrounder gut. Im Bild schickt Airbus die 500. A321 auf die Reise. Kunde ist Air France.Bild 25 von 50 Mit der A330/A340-Reihe setzt Airbus die alten Träume von der Modulbauweise in einer noch nie dagewesener Größenordnung um:Bild 26 von 50 Auf Basis einer Standard-Flugzeugzelle baut Airbus sechs verschiedene Konfigurationen - je nach Kundenwunsch mit zwei oder vier Triebwerken.Bild 27 von 50 So entstehen zum Beispiel die A330-300 mit einer Rumpflänge von knapp 64 Metern und ...Bild 28 von 50 ... einer Spannweite von 60,30 Metern oder die ...Bild 29 von 50 ... deutlich längere A340-500 mit einer Spannweitevon 63,45 Metern und einer Rumpflänge von 67,90 Metern.Bild 30 von 50 Auf den gleichen Bauteilen beruht auch die A330-200. Im Bild ein Exemplar in der Lackierung der Greenlandair, die das Flugzeug unter eher extremen Klimabedingungen einsetzt.Bild 31 von 50 Eine Maschine diesen Typs geht Anfang Juni mit 228 Menschen an Bord unter bislang ungeklärten Umständen über dem Südatlantik verloren.Bild 32 von 50 Dabei gilt gerade die A330-200 allgemein als besonders sicher und zuverlässig (Simulation).Bild 33 von 50 | Foto: ReutersLänger als die A330 und mit vier statt nur zwei Triebwerken ausgestattet: die A340. Im Bild eine A340-200 der Fluggesellschaft Royal Jordanian.Bild 34 von 50 Die Lackierung der Virgin Airlines hebt die vier Turbinengondeln der A340 farblich hervor.Bild 35 von 50 Auf der Langstrecke fliegt auch die Deutsche Lufthansa mit der A340. Sie verfügt nach eigenen Angaben über 27 A340-300er und 24 von der längeren A340-600.Bild 36 von 50 Zum Vergleich: Eine A340-300 ...Bild 37 von 50 ... und eine A340-600, die in Fachkreisen auch den Titel "Longest Airbus Airliner in Operation" trägt.Bild 38 von 50 Alles in allem sieht es auch im A340er-Cockpit nicht viel anders aus als in den früheren Modellen. Hinter dem Piloten sitzen bei der A340-600 bis zu 306 Passagiere.Bild 39 von 50 Mit der A350 rollt Airbus in eine günstige Startposition für einen breit angelegten Angriff auf den US-Flugzeugmarkt.Bild 40 von 50 Die "A350 XWB" bezeichnet Airbus als "die Antwort auf die Forderung des Marktes nach hoch effizienten Langstrecken-Großraumflugzeugen mittlerer Passagierkapazität". Die Abkürzung XWB steht dabei für "Xtra Wide Body".Bild 41 von 50 Im Klartext soll die A350 dem US-Rivalen Boeing wichtige Marktanteile abjagen (Simulation).Bild 42 von 50 Der Erstflug des künftigen 787-Konkurrent wird frühestens im Frühjahr 2012 erwartet (Simulation).Bild 43 von 50 Nach mehrfachem Aufschub setzt Boeing zum Erstflug seines Prestigeobjekts "787 Dreamliner" an. Noch im Juni 2009 soll es soweit sein, heißt es.Bild 44 von 50 | Foto: REUTERSUnterdessen ist das größte Passagierflugzeug der Luftfahrtgeschichte - die Airbus A380 - bereits im Linienverkehr unterwegs. Im Bild berührt das Testmodell einer A380 zum ersten Mal in Charles De Gaulle den Boden.Bild 45 von 50 "Mit dem Airbus A380 tritt ein Flugzeug in den Markt, dass nicht nur mit seiner Größe neue Maßstäbe setzt", heißt es nicht etwa im Airbus-Verkaufsprospekt, sondern in einer Denkschrift der Pilotenvereinigung Cockpit.Bild 46 von 50 "Ob alles den hohen Erwartungen entspricht, bleibt abzuwarten, denn viele Neuerungen müssen auch durchaus kritisch gesehen werden", schreibt der Berufsverband der deutschen Verkehrsflugzeugführer.Bild 47 von 50 "Das Cockpit der A380 ist eine
Weiterentwicklung der bewährten 2-Mann-Cockpits aus den Airbussen A330 / A340", stellt Cockpit zufrieden fest (Simulation).Bild 48 von 50 Wenn die A380 die Erwartungen im Alltagsverkehr nicht erfüllen kann, droht ein teures Debakel. Deshalb registriert der EADS-Hauptsitz Toulouse jede weitere Bestellung mit Erleichterung.Bild 49 von 50 (Bilder von Airbus/dpa/EADS/rts / Text: Martin Morcinek)Bild 50 von 50