China spürt den Abschwung: Hoffen auf die Trendwende
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Der weltweite Abschwung trifft auch das aufstrebende China hart.Bild 1 von 22 Wegen massiver Exporteinbrüche wuchs die Wirtschaft im ersten Quartal so langsam wie seit mindestens 17 Jahren nicht mehr.Bild 2 von 22 Experten zufolge wird die Konjunktur aber schon in den kommenden Monaten wieder anziehen.Bild 3 von 22 Die Regierung in Peking will das Wachstum mit einem riesigen Konjunkturprogramm ankurbeln und mehr ausländisches Kapital anlocken.Bild 4 von 22 Zwischen Januar und März wuchs das Bruttoinlandsprodukt nur noch um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das ist das geringste Plus seit Einführung der Statistik 1992.Bild 5 von 22 2008 war die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt noch um neun Prozent gewachsen.Bild 6 von 22 "Unsere Wirtschaft sieht sich einer Abkühlung ausgesetzt", so das Statistikamt.Bild 7 von 22 Die Regierung gab sich vorsichtig optimistisch. "Die Lage ist besser als erwartet", hieß es nach einem Treffen führender Kabinettsmitglieder um Ministerpräsident Wen Jiabao.Bild 8 von 22 Zugleich warnte die Staatsführung vor "blindem Optimismus" und kündigte Maßnahmen an, um Investitionen anzukurbeln und ausländische Geldgeber anzuziehen.Bild 9 von 22 Von einem neuen Konjunkturpaket, über das an den Märkten spekuliert wird, war aber nicht die Rede.Bild 10 von 22 Bislang wurden Konjunkturhilfen von 450 Milliarden Euro angekündigt - etwa für den Ausbau der Infrastruktur und Steuersenkungen.Bild 11 von 22 Gebremst wurde China zu Jahresbeginn von drastischen Einbrüchen bei den Exporten.Bild 12 von 22 Wegen der Rezession beim wichtigsten Handelspartner USA sowie in anderen Industriestaaten brachen die Ausfuhren allein im Februar um mehr als ein Viertel ein und damit so stark wie noch nie.Bild 13 von 22 Konjunkturlokomotive blieb dagegen der private Konsum. Der Einzelhandelsumsatz stieg in den ersten drei Monaten um rund 15 Prozent.Bild 14 von 22 Auch Investitionen trugen zum Wachstum bei: Sie legten um 28,6 Prozent zu.Bild 15 von 22 Trotz der Abkühlung steht die Volksrepublik im internationalen Vergleich gut da. Von den fünf größten Wirtschaftsnationen ist sie die einzige, die noch wächst.Bild 16 von 22 China wird zugetraut, das selbst gesteckte Wachstumsziel von acht Prozent zu erreichen.Bild 17 von 22 "China hatte einen sehr schwachen Jahresauftakt, doch schon im März hat eine Stabilisierung begonnen - auch weil das staatliche Konjunkturprogramm zu wirken beginnt", heißt es zur Begründung.Bild 18 von 22 Die Industrieproduktion zog im März spürbar an: Sie wuchs um 8,3 Prozent, nachdem es im Januar und Februar mit 3,8 Prozent den schwächsten Zuwachs überhaupt gegeben hatte.Bild 19 von 22 Analysten zufolge ist die Wirtschaft im ersten Quartal um 5,3 bis 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gewachsen. Am Jahresende waren es nur 0,9 bis 2,5 Prozent.Bild 20 von 22 "Damit hat China als erstes wichtige Land die konjunkturelle Wende geschafft", meinen Analysten.Bild 21 von 22 Mit seinem riesigen Ausgabenprogramm habe die Volksrepublik zugleich die "Blaupause für die Weltwirtschaft gezeichnet", die sich dank der weltweiten Konjunkturpakete in den kommenden Monaten stabilisieren werde. (Alle Fotos: Reuters)Bild 22 von 22
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