Panorama

Unwetter im Liveticker +++ 09:05 Ministerin dankt Einsatzkräften in NRW +++

Nordrhein-Westfalens Kommunalministerin Ina Scharrenbach bezeichnet die Tornados in Paderborn und Lippstadt als das nächste schwere Unwetter in Nordrhein-Westfalen nach dem Hochwasser im Sommer 2021. "Schwerverletzte Menschen, viel Zerstörung in #Lippstadt u #Paderborn", schreibt sie bei Twitter. "Vielen, vielen Dank an die Einsatzkräfte von #Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Verwaltungen!", schreibt die Ministerin und fügte hinzu: "In Gedanken bei den Betroffenen."

+++ 07:45 DWD bestätigt drei Tornados in NRW +++
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigt nach den schweren Unwettern am Freitag in Teilen von Nordrhein-Westfalen drei Tornadoverdachtsfälle. "Drei können wir bestätigten", sagt ein Sprecher des DWD am Morgen der Deutschen Presse-Agentur. Demnach sind in Paderborn, Lippstadt und in Lütmarsen, einem Ortsteil der Stadt Höxter, Tornados aufgetreten.

+++ 06:51 Fernverkehr teilweise noch gestört +++
Durch das Unwetter kommt es bei der Deutschen Bahn noch zu Verspätungen, Ausfällen und Umleitungen im Fernverkehr. Das Unternehmen teilt mit, bei den ICE- und IC-Verbindungen zwischen Köln, Wuppertal, Dortmund und Hamm wurden mehrere Halte gestrichen, bei den ICE- und IC-Verbindungen zwischen Köln, Hamm und Kassel-Wilhelmshöhe konnte die Strecke zwischen Hamm und Kassel-Wilhelmshöhe nicht befahren werden.

+++ 05:32 Unfall mit fünf Verletzten in Rheinland-Pfalz +++
Bei starken Unwettern sind im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz bei einem Autounfall auf regennasser Landstraße fünf Menschen verletzt worden, darunter ein dreijähriges Kind. Größere Schäden blieben in dem Bundesland trotz massiver Gewitter aus. Polizei und Rettungskräfte melden nur vereinzelt umgestürzte Bäume, Hagelschäden an Autos sowie die Überflutung von Kellern.

+++ 03:23 Aquaplaning-Unfall und umgestürzte Bäume in Thüringen +++
Ein Autounfall mit vier Verletzten und eine Vielzahl umgestürzter Bäume infolge des Orkantiefs "Emmelinde" haben mehrere Einsätze der Rettungskräfte in Thüringen ausgelöst. Insgesamt zwölf Mal wurde die Polizei im Laufe des Abends alarmiert - hauptsächlich wegen entwurzelter Bäume, die Straßen blockierten. Die B84 bei Eisenach (Wartburgkreis) sowie die L2019 bei Meiningen-Henneberg (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) mussten im Zuge der Aufräumarbeiten für etwa drei Stunden voll gesperrt werden. Am späten Abend war ein 37-jähriger Autofahrer bei Dittersdorf im Saale-Orla-Kreis aufgrund von Aquaplaning mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen und gegen eine Betonwand gekracht, wie die Polizei weiter mitteilt. Der Fahrer sowie die drei weiteren Insassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

+++ 02:06 Hunderte Feuerwehreinsätze in Mittelfranken +++
Das Unwetter im bayerischen Mittelfranken hat knapp 400 Feuerwehreinsätze in Nürnberg, Fürth und Erlangen sowie in den Landkreisen Nürnberger Land, Fürth und Erlangen-Höchstadt ausgelöst. Die Feuerwehr rückte vor allem wegen vollgelaufener Keller, entwurzelter Bäume und beschädigter Hausdächer an, wie sie in der Nacht mitteilt. Zwischen Neuhaus und Hersbruck wurde die Bahnstrecke gesperrt, weil Bäume die Gleise blockierten. In Nürnberg-Wetzendorf fielen Bäume in eine Stromleitung. Der Störungsdienst schaltete die Leitung dann ab, um den Baum entfernen zu können. Menschen wurden im Zuge des Unwetters nicht verletzt. Die Einsätze wurden am Freitag nach Angaben der Feuerwehr über einen Zeitraum von etwa sechs Stunden abgearbeitet. Die Aufräumarbeiten dürften sich demnach bis in den Vormittag ziehen.

+++ 01:18 Lippstadter Zentrum bleibt gesperrt +++
Aufgrund der Gefahrenlage nach dem Unwetter bleibt die Lippstadter Innenstadt diesen Samstag gesperrt. Es drohten weiter akute Gefahren durch herabstürzende Dachteile und Äste, teilt die Stadt mit. Demnach bleiben die Geschäfte und Gaststätten geschlossen, auch der Wochenmarkt findet nicht statt. Die Stadt hat ein Bürgertelefon für Hilfsangebote eingerichtet.

+++ 23:59 Paderborner Polizei meldet 43 Verletzte +++
Die Paderborner Polizei spricht am späten Abend von 43 verletzten Personen, von denen 30 in Krankenhäusern behandelt werden. Zehn Menschen sind demnach schwerer verletzt, eine Frau schwebt in Lebensgefahr. Die Aufräum- und Absicherungsarbeiten laufen laut Polizei weiter, einige öffentliche Bereiche seien weiterhin gesperrt. Auch Feuerwehr, THW und andere Hilfskräfte seien weiter im Einsatz. "Noch immer gilt der dringende Appell an die Bewohner in den Schadensgebieten, zur eigenen Sicherheit in den Häusern zu bleiben", teilt die Polizei weiter mit. Auch am Samstag sei in den Schadensgebieten mit erhöhten Gefahren durch starke Winde zu rechnen.

+++ 22:25 Tornado in Paderborn mit Windgeschwindigkeiten bis 250 km/h +++
Der Tornado in Paderborn hat nach ntv-Informationen mindestens Stufe F2 auf der 5 teiligen Skala. Das heißt, dass er Windgeschwindigkeiten bis zu 250 km/h aufweisen kann. Der Tornado-Typ wird auch "wedge Tornado" genannt, was übersetzt heißt "umwickelt von Regen". Daher ist er schlecht sichtbar, oft hinter Regenwolken versteckt, kommt daher oft völlig ohne (optische) Vorwarnung.

+++ 22:09 Erster Todesfall: Mann in Rheinland-Pfalz stirbt infolge von Stromschlag +++
In einem unter Wasser stehenden Keller kommt ein 38-Jähriger beim Unwetter in Rheinland-Pfalz ums Leben. Der Mann erleidet beim Betreten des Kellers einen Stromschlag, kommt dadurch zu Fall und schlägt vermutlich mit dem Kopf auf, teilt die Polizei mit. Das Unglück passiert im Anwesen einer Familie in Wittgert (Kreis Westerwald), der 38-Jährige ist ein Bekannter. Die Reanimation des Mannes bleibt erfolglos, er stirbt noch vor Ort, heißt es weiter.

+++ 21:57 14 Verletzte bei Einsturz von Holzhütte südlich von Nürnberg +++
Beim Einsturz einer Holzhütte bei einem Unwetter in Mittelfranken werden 14 Menschen verletzt, darunter mehrere Kinder. Eine 37 Jahre alte Frau wird mit schwersten Verletzungen in eine Klinik geflogen, sagt eine Polizeisprecherin. Das Unglück ereignet sich in Spalt (Landkreis Roth) nahe dem Großen Brombachsee. Der Polizeisprecherin zufolge suchen angesichts des in Bayern aufziehenden Unwetters mehrere Urlauber in der rund 85 Quadratmeter großen Hütte Schutz. Aus ungeklärter Ursache fällt diese dann zur Seite gekippt und in sich zusammen.

+++ 21:36 Rammstein-Konzert in Leipzig wegen Unwetters zeitweise unterbrochen +++
Das Konzert der Rockband Rammstein in Leipzig wird aufgrund des Unwetters unterbrochen. Die Fans im Innenraum sollen alle das Stadion verlassen. Es regnet derzeit stark.

Offenbar wird das Konzert fortgesetzt. Die Fans strömen erneut in den Innenraum.

+++ 21:01 Keine größeren Schäden durch Unwetter in Sachsen +++
Trotz Warnung vor extremen Gewittern gibt es in Sachsen nach einer ersten Einschätzung der Polizei zunächst keine nennenswerten Einsätze. Das ergibt eine Anfrage bei den Polizeidirektionen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Freitagabend vor Gewitter der Stufe 4 von 4 in den Kreisen Vogtland, Erzgebirge und Zwickau gewarnt. "Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!", hieß es in einer amtlichen Unwetterwarnung. Auch andernorts in Sachsen war vor starken Gewittern der Stufe 2 gewarnt worden, etwa in und um Leipzig.

+++ 21:01 Comedian Matze Knop postet Video von herabstürzenden Dachziegeln +++
Comedian Matze Knop postet Video von herabstürzenden Dachziegeln in seiner Heimat Lippstadt.

+++ 20:32 Augenzeuge schildert "brachiale Gewalt des Tornados" +++
Mit enormer Gewalt zieht ein Tornado durch die nordrhein-westfälische Stadt Paderborn und sorgt vielerorts für Verwüstung. Der Unternehmer Maik Menke liefert einige Bilder von der Zerstörung vor Ort und berichtet, wie er das schwere Unwetter erlebte.

+++ 20:22 Deutsche Bahn schränkt Fernverkehr in NRW deutlich ein +++
Infolge der schweren Unwetter müssen sich Reisende derzeit auch auf Einschränkungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn einstellen. Insbesondere in Nordrhein-Westfalen entfallen mehrere Halte, wie der Konzern mitteilt. Demnach werden etwa auf der Strecke Köln - Wuppertal - Dortmund/Hamm die ICE- und IC-Züge zwischen Köln und Dortmund über Düsseldorf umgeleitet. "Die Halte Solingen, Wuppertal und Hagen entfallen", heißt es. Empfohlen wird der Umstieg auf Regionalzüge. Auf der Fernverkehrsstrecke zwischen Köln/Düsseldorf und Berlin verkehren derzeit aufgrund eines Notarzteinsatzes keine ICE zwischen Bielefeld und Hannover. Ob der Einsatz mit dem Unwetter zusammenhängt, ist nicht bekannt. Die Züge warten laut Bahn derzeit die Dauer es Einsatzes in benachbarten Bahnhöfen ab. Intercity-Züge fahren darüber hinaus derzeit nicht zwischen Hamm und Kassel-Wilhelmshöhe. "Ein Busverkehr ist in Planung", teilt die Bahn weiter mit.

+++ 20:05 Berliner Senat warnt vor herabfallenden Dachziegeln +++
Der Berliner Umweltsenat ruft die Bürger angesichts einer heranziehenden Unwetterlage zur Vorsicht auf. "Ein Gewittertief zieht ab dem Freitagnachmittag von Westen her über Berlin und Brandenburg und sorgt für eine heftige Unwetterlage bis voraussichtlich zum frühen Samstagmorgen", teilt die Senatsverwaltung mit. Sie warnt davor, "während dieser Zeit Grünanlagen und die Berliner Wälder zu betreten - insbesondere außerhalb gesicherter Wege". Herabfallende Äste und Teile von Baumkronen könnten schnell zur Lebensgefahr werden. In der Stadt könnten zudem Dachziegel oder Gerüstteile herunterfallen.

+++ 19:41 Im Raum Nürnberg liegen Bäume auf Gleisen - Erste S-Bahnen in Bayern eingestellt +++
Wegen zahlreicher Bäume im Gleis gibt es im Raum Nürnberg erhebliche Einschränkungen im Bahnverkehr. Das teilt die DB Regio Bayern auf Twitter mit. Der S-Bahn Verkehr auf den Strecken Neustadt-Aisch-Steinach sowie Bad Windsbach-Wicklesgreuth müsse komplett eingestellt werden. Nach hochsommerlichen Tagen in Bayern hatte der Deutsche Wetterdienst für Freitag kräftiges Unwetter prognostiziert. In Franken gibt es teils heftige Gewitter.

+++ 19:33 Polizei meldet 30 bis 40 Verletze in Paderborn +++
Die Polizei im nordrhein-westfälischen Paderborn meldet 30 bis 40 Verletzte, davon 10 Schwerverletzte, infolge des schweren Unwetters. In der Stadt und dem etwa 30 Kilometer entfernten Lippstadt soll vermutlich ein Tornado allein massive Schäden angerichtet haben. Die Polizei spricht bereits von einem Millionenschaden

+++ 19:23 Zentimetergroße Hagelkörner in Rheinland-Pfalz +++
Die derzeit gravierendsten Auswirkungen der Unwetter scheint tatsächlich Nordrhein-Westfalen zu spüren. Vor allem der mögliche Tornado in Lippstadt und Paderborn richtet offenbar massive Zerstörungen an. Es gibt Verletzte, vor allem ausgerissene und umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer sowie viele beschädigte Autos. Aber auch aus dem Norden Bayerns und aus Thüringen werden bereits die ersten Unwetter gemeldet. Im Rheinland-Pfälzischen Raum Mayen-Koblenz wird etwa massiver Hagel gemeldet. Fotos auf Twitter zeigen Hagelkörner mit einem Durchmesser von mehreren Zentimeter.

+++ 18:35 Möglicher Tornado richtet massive Schäden in Lippstadt und Paderborn an +++
Ein mutmaßlicher Tornado richtet in Lippstadt (NRW) massive Schäden an. Betroffen sei das gesamte Stadtgebiet, sagt ein Feuerwehrsprecher. Zahlreiche Dächer werden abgedeckt und Bäume stürzen auf Autos. Es gibt aber weder Tote noch - nach bisherigen Meldungen - Verletzte. Im Lippstadter Freizeitbad Cabrioli seien etwa 120 Badegäste eingeschlossen, weil umgestürzte Bäume den Eingang blockierten, sagt der Sprecher.

Das Unwetter richtet auch in Paderborn große Schäden an. Es gebe nach ersten Erkenntnissen mehrere Verletzte, sagt ein Feuerwehrsprecher am frühen Abend. Er berichtet von abgedeckten Dächern und entwurzelten Bäumen. "Hier ist gerade Chaos", sagt eine Polizeisprecherin.

+++ 18:01 Auch in Paderborn soll sich ein Tornado entwickelt haben +++


+++ 17:50 DWD gibt Unwetterwarnung für Rheinland-Pfalz heraus +++
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwettern am Abend in Rheinland-Pfalz. Es bestehe die Gefahr von extremen Gewittern, teilten die Metrologen in Offenbach mit. Die Bevölkerung müsse damit rechnen, dass vereinzelt Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden könnten. Die Menschen sollten besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände achten. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen seien ebenfalls möglich.

+++ 17:36 Kö in Düsseldorf steht unter Wasser +++

+++ 17:12 Möglicherweise Tornado in Lippstadt gesichtet +++

Durch Lippstadt ist am Nachmittag ein mutmaßlicher Tornado gezogen. Es habe schwere Schäden im gesamten Stadtgebiet gegeben, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zahlreiche Dächer seien abgedeckt worden und Bäume auf Autos gestürzt. Von Toten sei ihm nichts bekannt, sagte der Sprecher. Der Einsatzstab im Soester Rettungszentrum ziehe Kräfte aus der Region in Lippstadt zusammen. Es gehe zunächst darum, einen Überblick über die Schäden zu bekommen.

+++ 17:01 Elektro-Festival von Veranstaltern evakuiert +++
Aufgrund der Gewitter in Nordrhein-Westfalen haben die Veranstalter des Elektro-Festivals "Electrisize" in Erkelenz am Niederrhein den Platz evakuiert. "Als das Gewitter eben losgegangen ist, wurden alle zu ihren Autos geschickt, weil Bauzäune und Planen durch die Gegend fliegen können", berichtete eine WDR-Reporterin Radiosender 1LIVE. Bei lauter Musik hätten die Besucher in und an ihren Autos mit Regenponchos weitergefeiert.

+++ 16:43 Wuppertal: Unwetter vorbei und wohl harmlos +++
Die Wuppertaler Feuerwehr geht davon aus, dass sich die Unwetterlage langsam entspannt, das berichtet Radio Wuppertal. Sie rechnet heute höchstens noch mit weiterem Regen, aber keinem heftigen Unwetter mehr. Die Gewitterfront, die über die Stadt gezogen ist, habe offenbar keine größeren Schäden angerichtet. Die Feuerwehr spricht von wenigen und harmlosen Einsätzen.

+++ 16:28 In Düsseldorf legt Regen deutlich zu +++

+++ 15:51 Leichtes Hochwasser im Bereich der Erft möglich +++
Angesichts der Wetterprognosen könnte es nach Einschätzung des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im Bereich der Erft zu leichtem Hochwasser kommen. Im Laufe des Abends könnte der Hochwasser-Informationswert 1 an manchen Nebenläufen der Erft überschritten werden, hieß es am Nachmittag in einer Vorab-Informationen zur hydrologischen Situation in NRW. Auch andere Gebiete im Land könnten betroffen sein. Eine genaue räumliche Vorhersage der betroffenen Gebiete ist nach Angaben des LANUV nicht möglich. Durch den voraussichtlich lokal begrenzten, kleinräumig vorkommenden Starkregen könnten vor allem an kleineren Bächen rasche und deutliche Anstiege der Wasserstände die Folge sein. Eine Überschreitung des Informationswerts 1 bedeutet, dass ein Gewässer über die Ufer treten und anliegende landwirtschaftliche Flächen oder Straßen überfluten kann. Bebaute Gebiete erreicht das Wasser in dem Fall noch nicht.

+++ 15:38 Zelle bei Düsseldorf mit Starkregen, erhöhter Blitzaktivität, Hagel und Sturmböen +++

+++ 14:34 Amtliche Unwetter-Warnung für Teile NRWs +++
Der Deutsche Wetterdienst hat am Nachmittag eine erste amtliche Unwetterwarnung vor schweren Gewittern ausgegeben. Sie gilt unter anderem für den Niederrhein mit Kempen und Krefeld und auch Düsseldorf oder Köln. Es könne zu heftigem Starkregen und Sturmböen kommen. "Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!", warnte der Deutsche Wetterdienst.

+++ 13:33 NRW sagt vorsichtshalber zahlreiche Veranstaltungen ab +++
In Nordrhein-Westfalen wurden in Hinblick auf das Wetter vorsichtshalber zahlreiche Veranstaltungen abgesagt. So fiel die in Bad Münstereifel geplante Dankfeier für Helfer der Flutkatastrophe mit Kardinal Rainer Maria Woelki aus. In Köln wurden unter anderem der Zoo und der Forstbotanische Garten geschlossen, auch die Friedhöfe sollten ab dem Nachmittag für Besucherinnen und Besucher zu bleiben. Es könnten Bäume umstürzen oder Äste abbrechen, teilte die Stadt mit. Der Dortmunder Zoo blieb den ganzen Tag Freitag geschlossen.

+++ 12:56 Hunderte Unwettereinsätze in Niedersachsen +++
Gewitter und Sturmböen haben in Niedersachsen für Hunderte Einsätze der Feuerwehr gesorgt. In der Nähe von Eydelstedt wurde eine Person durch einen Baum verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Kreisfeuerwehr Diepholz mitteilte. Mehrere Gebäude seien stark beschädigt worden. Insgesamt habe es während des Unwetters innerhalb weniger Stunden etwa 270 Einsätze gegeben. Bei Lemförde mussten Äste von Bahngleisen entfernt werden. Ein Feuerwehrmann wurde wegen gesundheitlicher Probleme in eine Klinik gebracht.

+++ 12:32 NRW-Innenminister ruft zur Vorsicht auf +++
NRW-Innenminister Herbert Reul hat die Bevölkerung angesichts der Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes zu besonderer Vorsicht aufgerufen. "Bleiben Sie bitte zu Hause. Vermeiden Sie Aufenthalte im Freien. Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Gehen Sie nicht in Keller oder tiefer gelegene Geschosse", sagte Reul. Er appellierte an die Bürgerinnen und Bürger: "Nehmen Sie die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes sehr ernst." Gewarnt werde vor teils extremem Gewitter mit massiven Auswirkungen und heftigem Starkregen zwischen 12.00 Uhr mittags und 21.00 Uhr abends. Die Menschen sollten sich über Warn-Apps wie "Nina" und "DWD Warnwetter" informieren. Zudem sollten sie auf Sirenenalarm sowie Radio- und Lautsprecherdurchsagen achten.

+++ 12:08 "Sommerweihnacht" in Solingen kurzfristig abgesagt +++
Erst Corona, jetzt Unwetter: Auch der Nachholtermin für den auf Schloss Burg in Solingen geplanten Weihnachtsmarkt gerät ins Wanken. Wegen des erwarteten Unwetters haben die Veranstalter die "Sommerweihnacht" für den heutigen Freitag kurzfristig abgesagt. Am Samstag und Sonntag solle der Markt aber wie vorgesehen stattfinden, teilte die Stadt mit. Der Weihnachtsmarkt war im Dezember wegen der Corona-Pandemie ausgefallen und soll an diesem Wochenende nachgeholt werden. Rund 60 Händler wollen Waren anbieten, es soll eine Schlittschuhbahn und weihnachtliche Live-Musik geben.

+++ 11:37 Schulen schließen in Köln bereits früher +++
Mancherorts fällt die Schule aus - so schließen im Regierungsbezirk Köln die Schulen am Freitag früher. Ab 11.30 Uhr ende der Unterricht, sagte ein Sprecher der Bezirksregierung. So sei gewährleistet, dass die Schülerinnen und Schüler sicher nach Hause kommen. Schon am Donnerstag zogen schwere Gewitter über den Westen Deutschlands, die Schäden waren aber etwas weniger schwer als befürchtet. Vielerorts verdunkelte sich schlagartig der Himmel. Es gab lokal heftige Regenfälle, Donner und Blitze.

+++ 11:22 Schwere Gewitter in NRW und Rheinland-Pfalz ab den Mittagsstunden erwartet +++

In vielen Regionen Deutschlands stehen laut einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) heftige Unwetter bevor. "Ab den Mittagsstunden auf NRW und Rheinland-Pfalz übergreifende schwere Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr!", sagte der DWD am Vormittag voraus. Dabei seien "lokal extrem heftiger Starkregen um 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, großer Hagel bis fünf Zentimeter und schwere Sturmböen bis Orkanböen mit Geschwindigkeiten zwischen 100 und 130 Stundenkilometern" zu erwarten. "Vereinzelte Tornados nicht ausgeschlossen." Am Nachmittag ziehen die Gewitter ostwärts, am Abend kann es auch im Süden des Landes einzelne kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial vor allem durch Starkregen und Hagel geben. Die höchsten Temperaturen liegen am Freitag zwischen 20 Grad an der See, schwülwarmen 27 Grad in der Mitte und heißen 34 Grad am Oberrhein.

+++ 10:58 Gewitterfront rollt Freitag von West nach Ost +++

+++ 10:36 Wasser- und Schlammmassen in einigen Gemeinden im Südwesten +++
Das Unwetter hat in Baden-Württemberg vor allem die Gemeinden Mundelsheim, Grossbottwar und Oberstenfeld getroffen. In der Nacht zum Freitag schoben sich Wasser- und Schlammmassen durch die Straßen, bis zum frühen Morgen waren die Ortsdurchfahrten gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Auch Autos wurden vom Wasser mitgerissen und trieben durch die Straßen. Verletzt wurde durch das Unwetter niemand. Die Feuerwehr versuchte, das Wasser mit Hochwasserbarrieren zu lenken, um schlimmere Schäden zu vermeiden. Allein in Oberstfeld liefen 50 Keller mit Wasser voll, in Mundelsheim waren es 25. Die Feuerwehr war mit über 200 Einsatzkräften unterwegs. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, war bislang nicht bekannt.

+++ 10:08 Autofahrer im Saarland verletzt +++
Die Unwetter haben auch im Saarland Polizei und Feuerwehr in Atem gehalten. Auf der Autobahn 1 bei Illingen sei ein Autofahrer bei einem Unfall leicht verletzt worden, sagt ein Sprecher der Polizei in Saarbrücken. Wegen des Regens sei es auf der Fahrbahn zu Aquaplaning gekommen. Insgesamt seien im Saarland bis zum frühen Morgen 24 unwetterbedingte Einsätze gemeldet worden, so der Sprecher. Die meisten Meldungen habe es im Norden des Landes gegeben. Es seien Bäume umgestürzt sowie Keller und Kanäle vollgelaufen. In Bexbach (Saarpfalz-Kreis) sei eine schmierige Substanz aus einem Kanal ausgetreten, weswegen die Fahrbahn gereinigt werden musste. Worum es sich bei der Substanz handelte, sei noch unklar. Eine Umweltgefährdung sei zunächst nicht festgestellt worden.

+++ 09:42 Kreis Ahrweiler schließt Schulen +++
Wegen der Warnung vor Starkregen und Sturmböen bleiben heute alle Schulen in Trägerschaft des Kreises Ahrweiler in Rheinland-Pfalz geschlossen. Der Kreis appelliert zudem an alle Eltern von Kita-Kindern, die Kinder zu Hause zu betreuen. Die Bevölkerung solle die weiteren Wettervorhersagen im Radio, TV und Internet sowie über die Warnapps Katwarn und Nina mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen.

+++ 09:17 Ab Mittag drohen Orkanböen und Tornados +++
Ab der Mittagszeit werden von Westen her Unwetter in einem breiten Streifen über Deutschland ziehen. Das betrifft die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, nördliches Rheinland-Pfalz und Saarland quer rüber bis nach Brandenburg und Sachsen. Teilweise ist dort mit extremen Gewittern mit Starkregen und Hagel, sowie schweren Sturm- oder gar Orkanböen und möglicherweise Tornados zu rechen. Mit dem Starkregen können in kurzer Zeit bis zu 60 Liter Regen - in extremen Fällen sogar bis zu 80 Liter - auf den Quadratmeter zusammenkommen.

Wetterkarte.JPG

Das kommt auf Deutschland zu.

(Foto: wetter.de)

+++ 08:44 Traumatische Erinnerungen: Ahrtal richtet Anlaufstellen ein +++
Wegen akuter Unwetterwarnungen hat der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) auf Gesuch der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler Anlaufstellen für die Menschen im Ahrtal eingerichtet. Das teilt der ASB-Landesverband Rheinland-Pfalz mit. Die Stellen im Sängerheim Bachem, im Kolpingsaal Ahrweiler, im Gemeinschaftstreff auf dem Marktplatz Heimersheim sowie im Hotel zum Weinberg in Bad Neuenahr-Ahrweiler sind demnach am Freitag von 14 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. Durch die angekündigten Unwetter fühlten sich Menschen in der Stadt an die traumatischen Erlebnisse des vergangenen Julis erinnert. Damals wurden im Ahrtal bei einem Hochwasser nach extremem Starkregen 134 Menschen getötet und Tausende Häuser verwüstet. Gerade starker Regen könne Assoziationen wecken und bei den Menschen Sorgen und Ängste auslösen, so der ASB. Die Anlaufstellen sollen ihnen laut Mitteilung die Möglichkeit geben, sich auszutauschen.

+++ 08:12 Ziegel fliegen nach Blitzeinschlag von Dach +++
In Stadt und Landkreis Osnabrück, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim zählt die Polizei fast 70 Sturmeinsätze seit gestern. Dort mussten die Einsatzkräfte vor allem umgestürzte Bäume und Äste von den Straßen räumen. In Melle schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein, die Ziegel flogen vom Dach. Verletzt wurde dadurch aber niemand.

+++ 07:46 Blitz schlägt in Dach ein - und löst Brand aus +++
Ein Blitzschlag ist nach ersten Erkenntnissen für einen Dachstuhlbrand in Zellingen bei Würzburg verantwortlich gewesen. Die Familie, die in dem Haus wohnt, konnte das Haus am Donnerstagabend bei dem kräftigen Gewitter rechtzeitig verlassen und wurde nicht verletzt, wie die Polizei mitteilt. Am Haus entstand ein Schaden von rund 250.000 Euro. Als die Feuerwehr eintraf, schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl des Hauses. Das Feuer konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden.

287696486.jpg

Auch in Bayern blitzt es in der Nacht.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 07:22 Gewitter stört Zugverkehr in NRW zum Teil massiv +++
Wegen unwetterbedingten Reparaturen an der Strecke kommt es heute zwischen Köln und Wuppertal zu Verspätungen und Ausfällen bei der Bahn. Betroffen seien die Linien des Fernverkehrs, teilt die Bahn mit. Der Streckenabschnitt sei nur eingeschränkt befahrbar. Einzelne Züge würden deshalb umgeleitet und verspäteten sich. Teilweise entfielen die Halte Hagen, Wuppertal und Solingen. Reisende sollten ihre Verbindung deshalb unbedingt vor der Fahrt prüfen. Die Reparatur soll nach ersten Schätzungen bis Ende des Tages dauern. Reisende könnten alternativ S-Bahnen und Regionalzüge nutzen.

+++ 06:49 Schlammmassen fließen durch Ortschaft in Baden-Württemberg +++
In Baden-Württemberg richtet das Unwetter in der Nacht örtlich teils große Schäden an. Im Landkreis Ludwigsburg durchziehen starke Gewitter die Gemeinde Oberstenfeld und das Bottwartal. Auf den Durchgangsstraßen wird der Schlamm von den anliegenden Feldern auf die Wege gespült, ein Auto versinkt in den kurzzeitig halbmeter hohen Fluten. Ein Blitz schlägt in den Dachstuhl eines Wohnhauses ein, die Feuerwehr kann aber Schlimmeres verhindern.

287679218.jpg

Schlammige Straßen in Oberstenfeld

(Foto: picture alliance/dpa/SDMG)

Auch in Mundelsheim werden Straßen und Keller überflutet. Bis in die Nacht hinein sind Einsatzkräfte und Anwohner damit beschäftigt, Straßen, Einfahrten und Keller von Schlamm und Wasser zu befreien. In der Stuttgarter Klett-Passage vor dem Hauptbahnhof steht die Straße nach heftigem Hagelschlag zeitweise unter Wasser.

+++ 06:28 Schüler in NRW bekommen kein Gewitterfrei +++
Für die Schulen in Nordrhein-Westfalen ist kein landesweiter Unterrichtsausfall geplant, teilt das Schulministerium mit. Es sei nicht vorhersehbar, zu welcher Uhrzeit und in welchen Landesteilen das vorhergesagte Unwetter am Nachmittag auftreten werde. In solchen Fällen entscheide auf der Grundlage des entsprechenden Erlasses jede Bezirksregierung eigenständig unter Berücksichtigung der regionalen Wetterlage über einen möglichen Ausfall des Präsenz-Unterrichts, heißt es aus dem Schulministerium. Die für diesen Freitag angesetzten Prüfungen, unter anderem Nachschreibprüfungen im Abitur und Prüfungen in Berufskollegs, sollen wie geplant stattfinden. Bei Bedarf sollen die Schulgebäude so lange geöffnet bleiben, bis ein sicherer Heimweg für die Schülerinnen und Schüler möglich sei.

+++ 06:05 Überflutete Straßen und vollgelaufene Garagen im Norden +++
Am gestrigen Abend erreicht das Unwetter den Norden Deutschlands. In Hamburg regnet es kräftig. Dabei kommt es auch zu Feuerwehreinsätzen, in Billstedt wurde eine Straße überflutet. Mehrere Autos standen dort nahe der U-Bahn Merkenstraße im Wasser. In Öjendorf stand zudem Wasser in einer Tiefgarage. In Lübeck beschert die Gewitterfront mit mehreren Blitzeinschlägen der Feuerwehr viel Arbeit. Auch im Bahnverkehr kommt es zu Einschränkungen.

287669873.jpg

Nach starkem Regen in Hamburg stehen Autos im Wasser.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 02:00 DWD hebt Unwetterwarnungen zunächst auf +++
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hebt die bestehenden Unwetterwarnungen zunächst auf. Aus Franken werden noch einzelne, teils kräftige Gewitter mit Starkregen, kleinerem Hagel und Sturmböen mit bis zu 80 Stundenkilometer gemeldet.

+++ 23:58 Züge in die Niederlande verkehren wieder normal +++
Zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen fahren die Fernzüge wieder ohne Einschränkungen. Das teilte die Deutsche Bahn auf Twitter mit. Auch die Strecke zwischen Köln und Düsseldorf sei nach der Reparatur der Oberleitung nun wieder frei. Aufgrund des Unwetters waren Züge auf der Strecke zwischen Köln und Amsterdam vorübergehend über Venlo umgeleitet worden, es gab Verspätungen und Haltausfälle.

+++ 21:14 Unwetter verlaufen bislang weniger stark als erwartet +++
Die Unwetter im Westen Deutschlands sind bislang glimpflich verlaufen. Vereinzelt meldeten die Feuerwehren umgestürzte Bäume. Mitunter behindert dies den Bahnverkehr. Einige Menschen wurden leicht verletzt. Lediglich in Duisburg erlitt ein Mann bei einem Blitzeinschlag schwere Blessuren (Eintrag 18.21 Uhr). Die Gewitterfronten ziehen weiter über den Norden und die Ostsee sowie über Mitteldeutschland.

+++ 19:03 Zugverkehr zwischen Köln und Amsterdam gestört +++
Der Zugverkehr zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen ist wegen eines heftigen Gewitters derzeit nur eingeschränkt möglich. Laut Deutscher Bahn ist die Strecke zwischen Köln und Amsterdam betroffen. Derzeit würden die Züge über Venlo umgeleitet, heißt es auf Twitter. Wie lange die Störung anhält, ist noch unklar. Es komme zu Verspätungen und Haltausfällen. Bahn-Reisende werden gebeten, die Reiseverbindung auf den Online-Portalen oder der Bahn-App zu überprüfen.

+++ 18:21 Blitz schlägt auf Schiff ein - ein Schwerverletzter +++
Bei einem Blitzeinschlag ist auf einem Frachtschiff in Duisburg eine Person schwer verletzt worden. Es handle sich vermutlich um einen Beschäftigten auf dem Schiff, sagte ein Feuerwehrsprecher. Er hatte sich während des schweren Unwetters auf dem Frachter aufgehalten. Der Blitz schlug auf dem Deck ein und verletzte den Mann dadurch schwer.

+++ 17:41 Airport Düsseldorf stellt kurzzeitig Betrieb ein +++
Wegen eines heftigen Gewitters hat der Flughafen in Düsseldorf aus Sicherheitsgründen am Nachmittag für rund 30 Minuten seinen Betrieb eingestellt. In der Zeit hätten keine Maschinen landen oder starten können, teilte ein Flughafensprecher mit. Außerdem wurden die Flugzeuge in der Zeit nicht be- und entladen. Seit etwa 15.45 Uhr laufe der Betrieb aber wieder planmäßig, hieß es.

+++ 16:49 Umgestürzte Bäume behindern Bahnverkehr am Niederrhein +++
Infolge des Unwetters haben ein halbes Dutzend umgestürzter Bäume am Niederrhein und im Münsterland Bahnstrecken blockiert. Zwischen Düsseldorf und Leverkusen stürzte ein Baum auf die Nord-Süd-Hauptstrecke. Dort werde hoffentlich ein Teil der Strecke bald wieder freigegeben werden können, sagte ein Bahnsprecher. Die Störung der S-Bahn-Linie 6 zwischen Düsseldorf und Köln könne dagegen länger dauern. Mit Beeinträchtigungen im Berufsverkehr müsse dennoch gerechnet werden. Zwischen Haltern und Dülmen war ebenfalls ein Baum umgestürzt. Betroffen waren die Regionalexpress-Linien 2 und 42.

+++ 16:11 Unwetterwarnungen auch für Teile Niedersachsens +++
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in ersten Teilen des westlichen Niedersachsens vor Unwettern mit schwerem Gewittern, Orkanböen, heftigem Starkregen und Hagel. Eine entsprechende amtliche Unwetterwarnung (Stufe 3 von 4) gab der Wetterdienst etwa für Gebiete der Grafschaft Bentheim, das südliche Emsland und den Kreis Osnabrück heraus. Für weite Teile des Weser-Ems-Gebietes, Teile der Region Hannover und den Süden Niedersachsens gab es zudem Vorabinformationen zum erwarteten Unwetter bis zum Donnerstagabend.

+++ 15:31 DWD spricht erste Unwetterwarnungen für Teile von NRW aus +++
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die westlichen Teile Nordrhein-Westfalens eine amtliche Warnung vor schwerem Gewitter herausgegeben. Das Unwetter erreicht laut DWD zunächst den Westen des Münsterlandes, des Ruhrgebiets und des Rheinlands. Dort könnte es ab dem Nachmittag zuerst zu orkanartigen Böen und heftigem Starkregen kommen. Auch Hagel sei mögich.

+++ 15:07 So ziehen die Gewitter übers Land +++
Am heutigen Donnerstag ist in Deutschland vor allem die Westhälfte betroffen. Das heißt aber nicht, dass es dort überall zu Unwetter kommt. Am Freitag sind bereits vormittags Schauer und Gewitter unterwegs. Richtig brisant wird es aber wahrscheinlich erst am Nachmittag und abends, wenn "Emmelinde" von West nach Ost über die Mitte Deutschlands hinwegzieht. Betroffen sind dann das Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sowie Baden-Württemberg. Später trifft es dann Hessen,Thüringen und Nordbayern. Anschließend weiten sich die Gewitter immer mehr in die östlichen und südlichen Landesteile aus. Am glimpflichsten dürfen nach derzeitigem Stand der Norden sowie die Regionen südlich der Donau davonkommen.

+++ 14:41 Diese Wetterextreme sind möglich +++
Zunächst erwartet ntv-Meteorologe teils blitzintensive Gewitter, die am Freitag zudem teils extreme Regenmengen bringen können. Modelle sehen Spitzen mit bis zu 80 Liter pro Quadratmeter oder mehr binnen kurzer Zeit. Das entspricht übrigens einem ganzen Monatsniederschlag. Zudem sind Hagel und Sturmböen drin. Selbst Orkanböen mit über 120 Kilometer pro Stunde sind nicht ausgeschlossen. Das gleiche gilt für sogenannten Superzellen, also Schwergewitter. Und schließlich sind selbst Tornados nicht unmöglich.

+++ 14:15 Erst "Dorchen" dann "Emmerlinde" +++
Es sind zwei Tiefs, die in den kommenden Stunden und Tagen für den explosiven Wettermix sorgen. Verantwortlich ist Tief "Dorchen", dem morgen Tief "Emmelinde" folgt und das Unwetterpotenzial am Freitag sogar noch steigert.

Quelle: ntv.de, als/jki/hny/chf/dpa/rts/AFP

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen