Panorama

Macheten sichergestellt 100 Polizisten verhindern Straßenschlacht

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In Duisburg gehen rund 80 Männer mit Macheten und Metallstangen aufeinander los. Bevor die Lage eskaliert, kann die Polizei einschreiten und 50 Personen festnehmen. Bei den Beteiligten soll es sich um Menschen mit Migrationshintergrund handeln.

Dutzende Kontrahenten standen sich bewaffnet mit Macheten, Eisenstangen, Teleskopschlagstöcken und einem Staubsaugerrohr gegenüber: In Duisburg haben Polizisten eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen verhindert. Den Angaben zufolge waren auf beiden Seiten jeweils etwa 20 bis 30 Personen beteiligt. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, waren rund 100 Beamte im Einsatz.

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Polizisten, die unter anderem beleidigt und mit Gegenständen beworfen wurden, setzten unter anderem Reizgas ein, wie ein Polizeisprecher mitteilte. "Die Beamten bekamen die Lage in den Griff, bevor sie eskalierte", fügte er hinzu. "Es handelt sich um drei rivalisierende Gruppen. Möglicherweise geht es um einen Konflikt zwischen Türken, Libanesen und Kurden", formulierte die Polizei eine erste Vermutung.

50 Menschen wurden festgenommen. Nach der Feststellung der Personalien seien 30 wieder auf freien Fuß gekommen. Die anderen seien noch in Polizeigewahrsam, um weitere Straftaten zu verhindern. Worum es bei dem Streit am Dienstagabend ging, wollte keiner der Beteiligten der Polizei sagen.

"Anders als bei einer Demo in der Größenordnung haben wir keinen Ansprechpartner. Niemand möchte mit der Polizei sprechen", erklärte ein Polizeisprecher. Daher sei es auch schwer herauszufinden, aus welchem Grund die Beteiligten aufeinander losgingen.

Schon in der Nacht zuvor und in der vergangenen Woche seien mehrere Personen in der Gegend aufeinander getroffen, allerdings nicht so massiv wie am Dienstagabend, sagte der Sprecher. Ein möglicher Zusammenhang werde geprüft.

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Quelle: n-tv.de, mba/dpa/AFP