Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 15:00 17 Kreise haben keine freien Intensivbetten +++

Laut aktueller Auswertung des DIVI-Intensivregisters sind derzeit in 17 Kreisen keine Intensivbetten mehr frei. In Bayern sind betroffen z. B. der Landkreis Kitzingen, Erlangen-Höchststadt und Kulmbach. In Rheinland-Pfalz können die Kreise Kusel, Mainz-Bingen und Zweibrücken keine weiteren Intensivpatienten mehr aufnehmen. In Niedersachsen gibt es in Emden, Wittmund, und Helmstedt keine freien Intensiv-Kapazitäten.

+++ 14:22 EKD-Chefin Kurschus verpasst wegen Infektion Ostergottesdienste +++
Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, hat zwei Oster-Gottesdienste wegen einer Corona-Infektion absagen müssen. Sie sei unmittelbar vor den Osterfeiertagen positiv getestet worden, teilt die Evangelische Kirche von Westfalen mit. "Annette Kurschus plagten starke Krankheitssymptome, sie befindet sich mittlerweile aber auf dem Weg der Besserung." Bei den Gottesdiensten wollte sie eigentlich Predigten halten.

+++ 13:55 Italiens Premier Draghi hat Corona +++
Italiens Regierungschef Mario Draghi ist mit dem Coronavirus infiziert. Der 74-Jährige habe keine Symptome, teilt die italienische Regierung mit. Draghi werde in dieser Woche deshalb nicht wie geplant nach Angola und in die Republik Kongo reisen. Der Ministerpräsident wollte mit den Regierungen der Länder über Gas-Lieferungen verhandeln, da sich Italien wegen des Krieges in der Ukraine unabhängig von russischem Gas machen will. Italien wird auf der Reise laut Regierung nun von Außenminister Luigi Di Maio und dem Minister für den ökologischen Umbau, Roberto Cingolani, vertreten.

+++ 13:14 Holetschek fordert neuen Vorstoß für Impfpflicht +++
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holteschek fordert einen neuen Vorstoß der Bundesregierung für eine allgemeine Impfpflicht. "Uns allen muss klar sein: Am besten sind vulnerable Gruppen dann geschützt, wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen", sagt der CSU-Politiker. Ein von Bundeskanzler Olaf Scholz unterstützter Kompromissentwurf mehrerer Abgeordneter für eine Impfpflicht zunächst ab 60 Jahren war Anfang April im Bundestag klar gescheitert.

+++ 12:26 VW bereitet Neustart chinesischer Werke vor +++
Volkswagen nimmt seine Produktion in der Stadt Changchunin in Nordostchina schrittweise wieder auf. Für das Werk in Shanghai werde eine Wiederaufnahme der Fertigung geprüft, teilt die Volkswagen Group China mit. Derzeit sind etliche Städte des Landes teilweise oder vollständig im Lockdown.

+++ 11:37 Für Zypern-Urlauber wird Einreise leichter +++
Die Corona-Anmeldepflicht für Reisen nach Zypern fällt weg. Seit heute müssen Touristen vor ihrer Einreise kein Formular zur Corona-Nachverfolgung mehr auszufüllen. Das teilt die Regierung der EU-Inselrepublik mit. Für die Einreise reiche nunmehr eine für die EU gültige, vollständige Impfung. Ungeimpfte müssen weiterhin negative PCR-Tests vorzeigen, die nicht älter als 72 Stunden alt sein dürfen. Akzeptiert wird auch ein Schnelltest, der nicht länger als 24 Stunden zurückliegen darf.

+++ 11:02 Impfkampagne kommt über Ostern nur wenig voran +++
Zum ersten Mal seit dem vergangenen Donnerstag gibt es heute wieder frische Impfzahlen. Allzu viel hat sich über die Osterfeiertage aber nicht getan. Insgesamt wurden von Karfreitag bis Ostersonntag etwas mehr als 6.400 Impfungen bundesweit gemeldet.

+++ 10:35 Zuschauer fragen Experten: Wie lange hält Immunität nach mildem Verlauf? +++
Im Corona-Spezial beantwortet ntv-Moderatorin Tamara Bilic zusammen mit dem Epidemiologen Prof. Timo Ulrichs Zuschauerzuschriften. Wer eine Frage an das Expertenteam hat, kann sie an "coronafragen@ntv.de" schicken.

+++ 10:20 Erstes Kreuzfahrtschiff in zwei Jahren legt in Australien an +++
Mehr als zwei Jahre waren die Ozeanriesen aus den australischen Häfen verbannt, nun legt erstmals wieder ein Kreuzfahrtschiff an. Flankiert von Schleppern mit Wasserfontänen läuft die "Pacific Explorer" in den Hafen von Sydney ein, am Bug ein großes Transparent mit der Aufschrift "Wir sind zu Hause". Australien hatte Kreuzfahrtschiffe im März 2020 wegen eines Corona-Ausbruchs auf einem Schiff aus seinen Gewässern verbannt. Die "Pacific Explorer" hat eine 18.000 Kilometer lange Reise aus Zypern hinter sich, wo das Schiff zusammen mit zwei Schwesterschiffen auf das Ende des Kreuzfahrt-Banns gewartet hatte.

+++ 09:02 Firmen nehmen Produktion in chinesischer Provinz Jilin wieder auf +++
In der chinesischen Provinz Jilin nehmen 496 der wichtigsten 500 Unternehmen dem staatlichen Fernsehsender CCTV zufolge die Produktion wieder auf. Dazu zählen Gemeinschaftsunternehmen des Autobauers FAW mit Volkswagen und Toyota, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Strenge Lockdowns gegen die Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen haben die Produktion in China zuletzt stark gebremst.

+++ 08:09 Meldelücke über Ostern wächst +++
Über das lange Osterwochenende ergibt sich eine Meldelücke bei den Angaben zu Neuinfektionen und Todesfällen. Aus vielen Regionen Deutschlands werden offenbar keine neuen Daten übermittelt. So liegen für den Ostersonntag aus knapp 68 Prozent der Landkreise und kreisfreien Städte keine neuen Fälle oder Todesfälle beim Robert-Koch-Institut vor. Am Tag zuvor waren es 55 Prozent der Regionen.

+++ 06:20 Brasilien will Notstand nach über zwei Jahren beenden +++
Die brasilianische Regierung will in den kommenden Tagen nach zwei Jahren Corona-Pandemie den Gesundheitsnotstand offiziell beenden. Dank einer Verbesserung der Infektionszahlen, der Impfquote und der Kapazitäten des Gesundheitssystems "haben wir die Voraussetzungen, um heute das Ende des öffentlichen Gesundheitsnotstands zu verkünden", sagte Gesundheitsminister Marcelo Queiroga. Der Notstand ist seit Februar 2020 gültig und hatte die Verwendung von Impfstoffen mit Notzulassung und den Ankauf von Medikamenten ohne öffentliche Ausschreibung ermöglicht.

+++ 04:56 RKI: Inzidenz sinkt weiter auf 808,8 +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 20.482 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 10.307 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche, als 30.789 positive Tests gemeldet wurden. Insgesamt liegt damit in Deutschland die Zahl der bestätigten Infektionen bei mehr als 23,4 Millionen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 808,8 von 834,3 am Vortag. 11 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 132.953. Wie das RKI mitteilt, kann es wegen der Osterfeiertage und Ferien in einigen Bundesländern zu geringeren Test-, Melde- und Übermittlungsaktivitäten kommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 03:32 Shanghai meldet zum ersten Mal Todesfälle unter Corona-Patienten +++
In der chinesischen Finanzmetropole Shanghai sterben drei mit dem Coronavirus infizierte Menschen. Es ist das erste Mal, dass die Stadt während des aktuellen Omikron-Ausbruchs Todesfälle meldet. Shanghai hatte am 1. April für das gesamte Stadtgebiet einen harten Lockdown verhängt, was zu Unmut in der Bevölkerung führte. Nach Reuters-Informationen bereitet die Metropole nun eine Lockerung der verhängten Corona-Beschränkungen vor.

+++ 01:19 Krankenkassen fordern von Lauterbach Arzneimittel-Sparpaket +++
Angesichts kräftig steigender Ausgaben für Medikamente fordern die gesetzlichen Krankenkassen Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf, ein Arzneimittel-Sparpaket auf den Weg zu bringen. Der Ausgabenanstieg bei Arzneimitteln habe im vergangenen Jahr mit fast 8 Prozent rund ein Drittel über dem durchschnittlichen Anstieg aller Leistungsausgaben der Krankenkassen gelegen, sagt der Vorstand des Kassen-Spitzenverbandes, Stefanie Stoff-Ahnis, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Das ist ein Weckruf, es muss gehandelt werden", betont sie. Konkret fordert der Verband unter anderem die Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel. "Für Grundnahrungsmittel wie Brot und Butter werden 7 Prozent Mehrwertsteuer berechnet, für oftmals lebenswichtige Medikamente müssen die Krankenkassen dagegen die vollen 19 Prozent bezahlen. Das ist schlicht nicht nachvollziehbar", sagt Stoff-Ahnis. Eine Absenkung wäre ein klares sozialpolitisches Signal und würde die Beitragszahlenden der Krankenkassen um rund 6 Milliarden Euro im Jahr entlasten, fügt sie hinzu.

+++ 22:11 Virologen kritisieren Lauterbachs "Killervarianten"-Warnung +++
Die Virologen Jonas Schmidt-Chanasit und Hendrik Streeck weisen die Warnung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor einer "Killervariante" zurück. Der Begriff sei unwissenschaftlich "und führt zu nichts als Verunsicherung in der Bevölkerung", sagte Schmidt-Chanasit der "Bild"-Zeitung. "Das Auftreten einer 'Killervariante' im Herbst - was auch immer das nun sein mag - ist laut Weltgesundheitsorganisation WHO ein sehr unwahrscheinliches Szenario." Dagegen spreche zudem die breite Grundimmunisierung in der Bevölkerung. Streeck sagte dem Blatt, statt vor solchen Szenarien zu warnen, "wäre es wichtig, sich auf den Herbst und Winter vorzubereiten".

+++ 21:23 Polizei ermittelt in Tausenden Fällen wegen falscher Impfpässe +++
Der Polizei in Nordrhein-Westfalen sind seit April vergangenen Jahres mehr als 5000 Verdachtsfälle gefälschter Impfpässe bekannt geworden. Zwischen September und Dezember 2021 habe es noch einen Anstieg der Fallzahlen gegeben; seit Januar entwickelten sich die Fallzahlen rückläufig, heißt es vom Landeskriminalamt. Im März hatten rund 260 Polizisten im Rheinland 70 Wohnungen und eine Firma wegen gefälschter Impfpässe durchsucht. Hauptsächlich richteten sich die Ermittlungen gegen eine Arzthelferin, wie die Kölner Staatsanwaltschaft damals mitteilte.

+++ 20:14 Bundesländer melden 25.405 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Infektionen in Deutschland ist auf 23.371.068 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 25.405 neue Fälle hinzu. Das sind gut 48 Prozent weniger als vor einer Woche. Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bremen meldeten keine Zahlen. An Feiertagen wird zudem insgesamt weniger getestet und gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 15 auf 132.902. Vor einer Woche wurden 32 weitere Todesopfer gemeldet.

Damit wurden in der gesamten Woche der vorläufigen Bilanz zufolge 25 Prozent weniger neue Fälle registriert als in der Vorwoche: 716.014 nach mehr als einer Millionen Neuinfektionen in der Woche zuvor. Auch die Zahl der Todesfälle lag mit 1199 Verstorbenen deutlich unter dem Vorwochenniveau mit 1683 Sterbefällen.

Die vorangegangenen Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, ysc/hul/dpa/AFP/rts

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