Panorama

Brand in Kohlegrube in China 16 Arbeiter verunglücken in Bergwerk

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Auch 2011 ereignete sich nahe der Stadt Qujing ein Grubenunglück, bei dem mindestens 20 Bergleute ums Leben kamen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Chinas Kohlegruben gelten als die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen darin tausende Kumpel ums Leben. Jetzt sind 16 Arbeiter nach einem Brand in einem Bergwerk im Südwesten des Landes gestorben- nur ein Mann konnte gerettet werden.

Nach einem Brand in einem chinesischen Kohlebergwerk sind 16 Arbeiter an Kohlenmonoxidvergiftung gestoben. Ein Arbeiter habe überlebt und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. In dem Bergwerk nahe Chongqing im Südwesten des Landes war laut Medienberichten ein Förderband in Brand geraten, giftiges Rauchgas breitete sich in dem Schacht aus.

Durch den Brand seien die Kohlenmonoxidwerte in dem Schacht gefährlich hoch, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Mehr als hundert Rettungskräfte und Sanitäter waren nach Behördenangaben an dem Bergwerk nahe der Stadt Chongqing im Südwesten des Landes im Einsatz.

Immer wieder kommt es zu schweren Bergbauunglücken. Jedes Jahr kommen Tausende ums Leben. Laut "Weser-Kurier" gelten Chinas Kohlegruben deshalb als die gefährlichsten der Welt. Als mögliche Gründe nennt die Zeitung mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen, fehlende Aufsicht und auch Vetternwirtschaft.

Erst 2019 sind bei einer Explosion 15 Kumpel in Nordchina ums Leben gekommen, neun weitere wurden verletzt, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Der Unfall ereignete sich in der Grube in Pingyao in der Provinz Shanxi.

Quelle: ntv.de, can/AFP