Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 20:27 Deutschland meldet rund 7000 neue Fälle +++

Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.644.533 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 6910 neue Fälle hinzu. Das ist rechnerisch ein Rückgang von 813 Fällen im Vergleich zur Vorwoche, was einem Minus von 10,5 Prozent entspricht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 135 auf 87.323. Das sind sechs weniger als am vergangenen Samstag. Als aktuell infiziert gelten rund 165.600 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,97 angegeben (Vortag: 0,86). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,87 (Vortag: 0,85). Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland schwächt sich weiter deutlich ab. Wie aus dem aktuellen DIVI-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 3359 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 118 Patienten. 2117 Menschen müssen invasiv beatmet werden, also 79 weniger als am Tag zuvor. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 4123 Betten in den deutschen Kliniken frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

+++ 20:01 Quarantäne-Hochhäuser: Sieben Familien mit indischer Variante infiziert +++
Im Fall der unter Quarantäne gesetzten Bewohner zweier Hochhäuser in Velbert ist bei sieben Familien die indische Coronavirus-Variante nachgewiesen worden. Das teilte der Kreis Mettmann nach der Sequenzierung der Proben von insgesamt 26 infizierten Menschen mit. Der Ausbruch zieht außerdem auch in Ratingen weitere Tests im Umfeld einer weiteren Familie nach sich, nachdem das Gesundheitsamt ermittelt hatte, dass es zwischen einer dort infizierten Familie und den Betroffenen in Velbert Kontakte gab. Ob auch hier die indische Variante vorliegt, müssen die weiteren Untersuchungen zeigen, hieß es weiter. Nach einem ersten Nachweis der Mutante waren vor knapp einer Woche zunächst vorsorglich 189 Bewohner unter Quarantäne gesetzt worden.

+++ 19:30 Türkische Impfkampagne stottert +++
Vor dem Beginn der Tourismussaison in der Türkei hat der türkische Tourismusminister Nuri Ersoy vor "unnötiger" Kritik an der türkischen Impfkampagne gewarnt. Ersoy wiederholte die Ankündigung der Regierung, bis Ende Juni alle Menschen in der Türkei über 20 Jahre impfen zu wollen. Die Impfkampagne in der Türkei startete mit schnellem Tempo, verläuft aber inzwischen schleppend. Knapp 19 Prozent der Einwohner haben bisher die erste Impfdosis erhalten. Außenminister Mevlüt Cavusoglu hatte Anfang Mai gesagt, jeden Türken, den Touristen zu Gesicht bekommen könnten, werde man bis Ende Mai impfen. Ob das tatsächlich gelingen kann, scheint derzeit fraglich. "Wir wissen nicht, wer geimpft ist und wer nicht. Diese Information haben wir nicht", sagte Ersoy mit Verweis auf die Mitarbeiter im Tourismussektor.

+++ 19:01 Mehr als 40 Prozent der Briten geimpft +++
In England sind im Kampf gegen die Corona-Pandemie mittlerweile mehr als 50 Millionen Impfdosen gespritzt worden. Wie aus den jüngsten Zahlen der Gesundheitsbehörde NHS hervorging, haben seit Beginn der Impfkampagne rund 31,5 Millionen Menschen in England ihre erste Impfdosis gegen Covid-19 erhalten, knapp 18,7 Millionen auch schon ihre zweite. Die Impfkampagne in Großbritannien ist im europäischen Vergleich sehr weit vorangeschritten. Es handele sich um eine der größten und wichtigsten nationalen Bemühungen der Geschichte, unterstrich Gesundheitsminister Matt Hancock auf Twitter. Mehr als 40 Prozent der Erwachsenen in England sind nach NHS-Angaben bereits vollständig geimpft. Ab sofort können nun auch 32- und 33-Jährige Impftermine buchen.

+++ 18:30 Touristen stürmen auf ostfriesische Inseln +++
Durchwachsenes Wetter zum Start in das Pfingstwochenende hat viele Touristen nicht von Reisen auf die Ostfriesischen Inseln abgehalten. Viele Gäste seien schon am Freitag gekommen, und auch am Samstag habe der Anreiseverkehr angehalten, sagte eine Sprecherin der AG Ems. Das Unternehmen habe zusätzliche Schiffe für Fahrten auf die Insel Borkum angeboten. Vor allem Touristen aus Nordrhein-Westfalen zieht es der Sprecherin zufolge auf die Inseln, seitdem die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen dies erlaubt. Im Fährhafen von Bensersiel bildete sich ebenfalls eine lange Warteschlage vor der Überfahrt zur Insel Langeoog. Auch dort gab es zusätzliche Fahrten. Ein ähnliches Bild gab es auch in Harlesiel, wo Pfingsturlauber die Fähre nach Wangerooge nahmen.

+++ 17:58 Aida startet mit 900 Passagieren für Ostseetour +++
Die krisengeschüttelte Kreuzfahrtbranche startet nach mehrmonatiger Coronapause in Deutschland in die Saison. Den Anfang soll am Abend in Kiel die "Aidasol" der Carnival-Tochter Aida Cruises machen. Das Schiff ist nach Angaben der Reederei ausgebucht und sollte mit rund 900 Passagieren an Bord zu einer Kurztour in die Ostsee aufbrechen. Am Pfingstsonntag folgt Tui Cruises mit "Mein Schiff 1". Das Gemeinschaftsunternehmen des Tourismusriesen Tui und des Kreuzfahrtkonzerns Royal Caribbean startet wie Aida eine "Blaue Reise", bei der die Urlauber zunächst ohne Landgang die ganze Zeit auf der Ostsee bleiben.

+++ 17:28 Pandemie-Lage in Indien bessert sich +++
In Teilen von Indien, das von der Pandemie besonders betroffen ist, stabilisiert sich die Lage nach offiziellen Angaben. Für eine Entwarnung sei es jedoch noch zu früh, sagt ein Mitglied des Corona-Krisenstabs der indischen Bundesregierung. "Während es sich in vielen Teilen des Landes stabilisiert hat und die Belastung sich insgesamt verringert hat, müssen wir noch einen langen Weg mit dieser Welle gehen", sagt der Krisenmanager V. K. Paul.

+++ 16:55 Lücken überprüfen: Schüler sollen vor den Ferien Test schreiben +++
An den Schulen soll der Lernstand der Schüler nach den Worten von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek noch vor den Sommerferien flächendeckend gesondert überprüft werden. Dies sei mit den Ländern vereinbart worden, erklärte die CDU-Politikerin im Deutschlandfunk. Damit sollten Nachhilfeprogramme im neuen Schuljahr passgenauer ausgerichtet werden können. Mit den Programmen sollen coronabedingte Lücken geschlossen werden. Die Tests sollten in den nächsten Wochen nicht als bundesweite Vergleichstests durchgeführt werden, sondern niedrigschwellig als Klassenarbeit, "aber ein bisschen standardisierter", sagte die Ministerin.

+++ 16:21 Hausärzte fordern gerechte Impfstoffverteilung +++
Die deutschen Hausärzte pochen angesichts der für den 7. Juni geplanten bundesweiten Aufhebung der Priorisierung bei den Corona-Impfungen auf eine gerechte Verteilung von Impfstoffen. "Wenn nicht alle beliefert werden können, muss man das wenigstens gleichmäßig verteilen", sagte der Vorsitzende des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, dem NDR. Es solle jede Gelegenheit genutzt werden, um zu impfen. "Die Einbeziehung der Betriebsärzte, der Privatärzte, all das mag helfen", sagte Weigeldt. "Aber wir können natürlich nicht akzeptieren, wenn andere Strukturen immer bevorteilt werden." Er warnte zudem davor, dass das angekündigte Ende der Impfpriorisierung zu einem massiven Ansturm auf die Praxen führen könnte.

+++ 15:17 Halbe Million Arbeitsplätze im Einzelhandel in Gefahr +++
Der Städte- und Gemeindebund hat vor dem Aus für zehntausende Einzelhandelsgeschäfte in Folge der Corona-Pandemie gewarnt. "Wir befürchten, dass über 100.000 Einzelhandelsgeschäfte schließen oder gar nicht mehr wieder öffnen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post". Damit stünden bis zu 500.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. "Hier müssen wir energisch gegensteuern", forderte Landsberg. "Die Lage wie sie vor der Pandemie war, kommt nicht zurück", zeigte er sich überzeugt. Die Menschen hätten die Vorteile des Onlinehandels kennengelernt und genutzt.

+++ 14:37 Corona-Demos in Berlin: Polizei schickt Reisebusse zurück +++
Nach dem Verbot von zwei großen Demonstrationen von Gegnern der Corona-Politik in Berlin hat die Polizei zunächst verhindert, dass sich größere Gruppen in der Stadt versammeln. "Bisher ist die Lage in Berlin weitestgehend ruhig", sagte Sprecher Thilo Cablitz am Mittag. Auch Gruppen mit 50 bis 100 Menschen seien aufgehalten worden, so Cablitz. Reisebusse wurden demnach zurückgeschickt, an der Siegessäule wurden Lastwagen mit Bühnenaufbauten sichergestellt. Die Polizei war deutlich sichtbar: Ein Hubschrauber kreiste, Wasserwerfer standen bereit, auch mit Pferden waren die Beamten im Einsatz. Am Brandenburger Tor und an der Siegessäule wurden Demonstranten von der Polizei aufgefordert, sich nicht zu versammeln. Am Freitagabend hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg das Verbot von zwei Demonstrationen bestätigt.

+++ 13:59 Zahl der Intensivpatienten sinkt weiter deutlich +++
Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland schwächt sich weiter deutlich ab. Wie aus dem aktuellen DIVI-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 3359 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 118 Patienten. 2117 Menschen müssen invasiv beatmet werden, also 79 weniger als am Tag zuvor. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 4123 Betten in den deutschen Kliniken frei.

+++ 13:34 Erstmals mehr Zweit- als Erstimpfungen in Deutschland +++
Von den verfügbaren Impfstoffmengen werden derzeit mehr für Zweitimpfungen als für die erste Spritze verwendet. Dies war erstmals am Donnerstag und Freitag der Fall, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter mitteilt. "Eine erwartete, aber neue Entwicklung", schreibt er dort. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden am Freitag 797.359 Menschen immunisiert, davon erhielt mehr als die Hälfte bereits die zweite Dosis. In der Regel sind für den vollen Schutz zwei Spritzen erforderlich, nur beim Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine.

+++ 13:20 Lauterbauch kritisiert ESC mit Live-Publikum: "Ein falsches Bild" +++
Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hält das Finale des Eurovision Song Contest in Rotterdam vor Live-Publikum für ein falsches Signal. "Konzerte mit 3500 Zuschauern können wir uns noch nicht leisten, dafür ist es noch zu früh", sagt der SPD-Politiker im ZDF. Es zeichne "ein falsches Bild" davon, wo man in der Pandemie aktuell stehe. Beim Finale des 65. Eurovision Song Contest treten diesen Abend Interpreten aus 26 Ländern auf - ab 21 Uhr in der Ahoy-Halle vor rund 3500 Fans. Alle Besucher müssen ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen, genauso wie Künstler und Mitarbeiter. Er wisse nicht, welche Rückschlüsse sich aus dem ESC darüber ergeben sollten, wie solche Veranstaltungen in Zukunft ablaufen könnten. Für Konzerte in Innenräumen sieht Lauterbach im Sommer noch keine Möglichkeit - im Freien hingegen schon. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 13:04 UK-Rückkehrern drohen bei Quarantäne-Bruch hohe Strafen +++
Deutschland schränkt Einreisen aus Großbritannien ab diesem Sonntag drastisch ein, weil sich dort die zuerst in Indien entdeckte Mutante ausbreitet. Mit der Einstufung des Landes als Virusvariantengebiet dürfen Fluggesellschaften, Bus- und Bahnunternehmen nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen nach Deutschland befördern. Für Einreisende gilt eine zweiwöchige Quarantänepflicht, die auch nicht durch negative Tests verkürzt werden kann. Regelbrechern drohen hohe Geldstrafen, in bestimmten Fällen können sogar Haftstrafen möglich sein.

+++ 12:43 Panne in Chemnitz: Bei 17 Menschen Impfstoff verwechselt +++
Eine Panne am Impfzentrum Chemnitz hat dazu geführt, dass 17 Menschen versehentlich mit Astrazeneca statt Moderna geimpft wurden. Es habe noch nicht genau herausgefunden werden können, wer diese Personen waren, informiert die Kassenärztliche Vereinigung. In dem Zeitraum am vergangenen Dienstag seien 69 Menschen an der betreffenden Impfstrecke geimpft worden. Sie seien nun schriftlich informiert worden, sagt Vorstandsvorsitzender Klaus Heckemann. Zum genauen Alter der Betroffenen konnten noch keine Angaben gemacht werden. Es habe sich um Erstimpfungen gehandelt. Die Kassenärztliche Vereinigung bedauert die Verwechslung. "Leider konnte dies trotz höchster Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollmechanismen nicht verhindert werden", heißt es in der Mitteilung. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 12:22 Mehr als 33 Millionen Menschen in Deutschland geimpft +++
Im Laufe des Freitags haben Impfärzte in Deutschland 797.359 Corona-Schutzimpfungen verabreicht. Der bisherige Rekordwert stammt von Mittwoch vergangener Woche (12. Mai), als insgesamt 1.400.464 Impfdosen eingesetzt worden waren. Die Gesamtzahl der geimpften Personen liegt derzeit bei 33,04 Millionen Menschen, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 39,7 Prozent. Davon haben 11,34 Millionen Menschen (13,6 Prozent) bereits die vollständige Impfung erhalten.

+++ 11:59 EU-Kommissionsvize macht Hoffnung auf "schönen Urlaub" +++
EU-Kommissionsvize Frans Timmermans zeigt sich "eher zuversichtlich", dass die Europäer im Sommer wieder relativ normal Urlaub machen können. "Rat und Parlament verhandeln ja gerade über dieses digitale Zertifikat", sagt er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Aber das Wichtigste ist, dass wir bei den Impfungen jetzt große Schritte vorwärts machen. Das scheint zu gelingen, ich sehe das auch in Deutschland", ergänzt Timmermans. "Wenn das so weiter geht, wird es für viele einen schönen Urlaub geben können."

+++ 11:16 Arztpraxen sollen bald viermal so viel Impfstoff erhalten +++

+++ 10:44 Behörde warnt vor Hackerangriffen auf Krankenhäuser +++
Der Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, warnt vor Hackerangriffen auf Kliniken. "Ich sehe eine größere Gefahr bei Krankenhäusern", sagt er "Zeit Online". "Denken Sie 2016 an das Lukaskrankenhaus in Neuss, 2019 an die Krankenhäuser Rheinland-Pfalz und Saarland, 2020 die Universitätsklinik in Düsseldorf. Zwischendurch bekam ich immer wieder ähnliche Meldungen." Schönbohm zufolge sind auch Firmen besonderen Gefahren ausgesetzt. "Viele Unternehmen mussten binnen kurzer Zeit Homeoffice ermöglichen", sagt er. "Es wurde viel digitalisiert in der Hoffnung, dass erst einmal alles funktioniert." Die Folge sei, dass viele Systeme angreifbar seien.

+++ 10:18 Immer weniger Regionen über Notbremse-Schwelle +++
Die Zahl der deutschen Regionen, in denen weiterhin die Bundes-Notbremse mit verschärften Regeln greifen müsste, nimmt weiter stetig ab. Von den 401 Regionen erfüllen aktuell 111 (gestern: 132, vorgestern: 153, vorvorgestern: 201) entweder das Notbremse-Kriterium (drei Werktage in Folge über einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100) oder noch nicht das Kriterium zur Aufhebung der Notbremse (mindestens fünf Werktage in Folge unter der 100er-Marke).

+++ 09:43 Kinderärztin warnt vor ernsten Folgen von Bewegungsmangel +++
Kinderärztin Kerstin Holze warnt davor, dass der durch die Pandemie verursachte Bewegungsmangel die gesunde körperliche und geistige Entwicklung von Kindern gefährdet. "Für das Erlernen motorischer Grundlagen gibt es ein goldenes Lernalter, das sich nicht einfach verschieben lässt", sagt die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Kinderturn-Stiftung der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Man habe den Kindern die Bewegung, die sie zur gesunden Entwicklung brauchen, aus guten Gründen vorenthalten. Aber "Sport ist Grundlage für weiterführende Fähigkeiten. Wenn Kinder nicht komplexe Bewegungsabläufe lernen - und sie lernen diese durch qualifizierte Sportangebote, wie zum Beispiel das Kinderturnen -, werden sie sich später schwerer tun mit komplexen Denkvorgängen, mit schwierigen Zusammenhängen", schildert Holze. Diese Defizite seien nicht einfach so auszugleichen.

+++ 09:04 Thüringen als einziges Bundesland über 100er-Marke +++
Thüringen bleibt mit einer Inzidenz von 105,0 das einzige Bundesland über der Notbremse-Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Brandenburg (49,4), Mecklenburg-Vorpommern (44,8) und Niedersachsen (46,8) liegen weiterhin unter der 50er-Schwelle. Zwei Bundesländer weisen eine noch geringere Sieben-Tage-Inzidenz auf: Hamburg (35) und Schleswig-Holstein (32,9).

+++ 08:35 Bordeaux impft wegen seltener Mutante im Schnelltempo +++
Im Kampf gegen eine seltene Corona-Variante will die französische Stadt Bordeaux die Bevölkerung des betroffenen Viertels Bacalan im Schnelltempo impfen. In dem Stadtteil seien fast 50 Menschen positiv auf eine "sehr seltene" Covid-19-Variante getestet worden, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Alle erwachsenen Bewohner von Bacalan erhielten deshalb "bedingungslosen" Zugang zu Impfungen und sollen bereits dieses Wochenende oder spätestens Anfang kommender Woche geimpft werden, sagt Patrick Dehail, medizinischer Berater der regionalen Gesundheitsbehörde. Der als VOC 20I/484Q bezeichnete Stamm ist mit der britischen Variante von Covid-19 verwandt, weist aber eine zusätzliche Mutation auf. Diese Mutation (E484K) haben auch die südafrikanische und brasilianische Variante, die als sehr ansteckend gelten und im Verdacht stehen, resistenter gegen die bekannten Impfstoffe zu sein.

+++ 08:00 Strandampeln und Apps: Küstenorte wollen Gästeströme steuern +++
Mit digitalen Lenkungssystemen und Web-Apps stellen sich viele Urlaubsorte an der deutschen Nord- und Ostseeküste auf einen erwarteten Andrang von Touristen in diesem Sommer ein. An der niedersächsischen Nordseeküste etwa sollen Sensoren an beliebten Orten die Auslastung von Stränden, Parkplätzen und Freizeiteinrichtungen messen, wie die Marketingorganisation Die Nordsee GmbH mitteilt. Urlauber und Einheimische sollen sich so anhand eines Ampelsystems im Internet und über Info-Monitore über die Auslastung an Ausflugszielen informieren können. Starten soll das System an mehreren Orten in Ostfriesland, im Wangerland, in Butjadingen und im Raum Cuxhaven spätestens im Sommer. Auch andernorts werden ähnliche Vorkehrungen geplant. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 07:35 Tourismusbeauftragter: Deutsche werden eher regional verreisen +++
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, erwartet trotz der baldigen Einführung eines digitalen EU-weiten Impfnachweises, dass die Bürger in Deutschland diesen Sommer eher regional verreisen werden. Die große Fernreise werde ausfallen, sagt Bareiß im "ntv Frühstart". "Ich glaube, dass Deutschland als Reiseland dieses Jahr sehr, sehr stark profitieren wird", so der CDU-Politiker. Er hoffe, dass sich dadurch auch die hiesige Tourismusbranche erhole. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 06:54 Impfbereitschaft unter Studierenden besonders hoch +++
Einer Studie zufolge ist die Impfbereitschaft unter Studierenden deutlich höher als im Bundesdurchschnitt. Das geht aus einer repräsentativen Befragung der digitalen Jobvermittlungsplattform "Studitemps" in Zusammenarbeit mit der Maastricht University hervor, deren Ergebnisse der Funke Mediengruppe vorliegen. Demnach würden sich fast 80 Prozent (79,2) Studierende freiwillig mit einem in Deutschland zugelassenen Vakzin impfen lassen.

+++ 06:18 RKI meldet 7082 Neuinfektionen +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 7082 Neuinfektionen. Das sind 812 weniger als am Samstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel dem RKI zufolge weiter auf 66,8 von 67,3 am Vortag. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 87,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 170 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit stieg die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 87.298. Seit Ausbruch des Virus wurden mehr als 3,64 Millionen Menschen positiv getestet. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 05:15 Deutsche Städte registrierten wenige Verstöße gegen Ausgangssperre +++
Nach teils mehreren Wochen Corona-Notbremse mit nächtlichen Ausgangsbeschränkungen ziehen viele deutsche Großstädte eine eher positive Bilanz und ordnen die Häufigkeit der Verstöße als gering ein. In Hamburg wurden einer Umfrage unter Stadtverwaltungen zufolge rund 1050 Verstöße festgestellt und etwa 760 Bußgelder verhängt. In Köln hat der Ordnungsdienst nach Angaben der Stadt bislang in rund 340 Fällen ein Verfahren wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung eingeleitet. Die Zahlen in Frankfurt waren niedriger: Dort wurden laut Ordnungsamt rund 100 Menschen angesprochen und in etwa 30 Fällen ein Verfahren eingeleitet. Gemäß der Bundes-Notbremse darf in Kommunen mit einer anhaltenden Sieben-Tage-Inzidenz über 100 niemand ohne triftigen Grund nachts unterwegs sein.

+++ 03:42 Apotheken wollen auf digitale Impfpässe umstellen +++
Die Mehrheit der Apotheken in Deutschland will in Zukunft digitale Impfpässe ausstellen. Damit rechnet der Vorsitzende des Apothekerverbands Nordrhein laut einem Bericht der "Rheinischen Post". "Wir gehen davon aus, dass ein großer Teil der 18.000 Apotheken in Deutschland sich dieser Aufgabe annehmen wird", sagt Preis. In den Apotheken würden demnach keine Daten gespeichert, sondern nur einmalig an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt. Der Deutsche Apothekerverband entwickle derzeit unter anderem mit IBM eine Plattform, um pünktlich Mitte Juni starten zu können. Die Umschreibung des Impfnachweises aus dem gelben Heft in einen elektronischen Ausweis soll für alle Bürger zur Änderung der Impfverordnung kostenlos sein.

+++ 02:32 Arbeitsministerium will Kurzarbeit-Hilfen verlängern +++
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will die Finanzhilfen bei Kurzarbeit wegen der Corona-Krise bis September verlängern. Dies sagt der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Wenn es notwendig ist, werden wir darüber hinaus auch weiter verlängern." Die zusätzlichen Kosten beziffert Heil auf etwa 2,6 Milliarden Euro. Laut Arbeitsministerium sei die Abstimmung innerhalb der Regierung jedoch noch nicht abgeschlossen. Der für dieses Jahr erwartete Bundeszuschuss an die Bundesagentur für Arbeit steige dadurch voraussichtlich auf rund 19,6 Milliarden Euro. Die Kosten der Kurzarbeit hatte die Behörde zuletzt allein für dieses Jahr mit rund 20 Milliarden Euro veranschlagt.

+++ 01:31 Lateinamerika zählt mehr als eine Million Tote +++
In Lateinamerika und der Karibik sind seit Beginn der Pandemie mehr als eine Million Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Bis Freitag verloren in der Region 1.001.404 Menschen nach einer Corona-Infektion ihr Leben. Mehr als 31,5 Millionen Menschen haben sich bislang mit dem Virus infiziert. Mehr als 90 Prozent der Todesfälle entfallen auf die fünf Staaten Brasilien, Mexiko, Kolumbien, Argentinien und Peru.

+++ 0:21 Kalifornien kündigt Aufhebung von Beschränkungen an +++
Kalifornien will Mitte Juni fast alle Beschränkungen aufheben. Ab dem 15. Juni könnten Geschäfte, Restaurants und andere Unternehmen wieder in voller Kapazität arbeiten, Abstandsregeln sollen dann entfallen. Wer vollständig gegen Corona geimpft ist, muss auch keine Maske mehr tragen. Auflagen gelten noch für Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Menschen in geschlossenen Räumen. Die Anwesenden müssen entweder vollständig geimpft sein oder einen negativen Test vorweisen. In Kalifornien können sich alle Bürger ab zwölf Jahren impfen lassen. Nach Behördenangaben sind bereits mehr als 35 Millionen Impfungen verabreicht worden.

+++ 23:32 Hersteller: Astrazeneca wirkt gegen indische Variante +++
Die Wirksamkeit des Impfstoffs von Astrazeneca gegen die indische Mutation des Coronavirus ist nur etwas geringer als gegen die erstmals im britischen Kent entdeckte Variante, sagt Konzernchef Pascal Soriot der "Financial Times".

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Quelle: ntv.de, mau/chf/rpe/dpa/AFP/rts

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