Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:16 Justizminister von NRW positiv getestet +++

NRW-Justizminister Peter Biesenbach hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben einer Sprecherin hat ein PCR-Test das positive Schnelltest-Ergebnis bei dem 74 Jahre alten Politiker bestätigt. Biesenbach sei weiter in Isolation und führe die Geschäfte von zu Hause aus, sagte die Sprecherin. Es gehe ihm gut. Der CDU-Politiker habe mehrere geplante Termine in digitale Schalten umgewandelt. Mit Biesenbach ist bereits das dritte Mitglied der nordrhein-westfälischen Landesregierung aktuell in Quarantäne: Auch Ministerpräsident Hendrik Wüst und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann waren zuletzt positiv getestet worden. Wüst sitzt deshalb derzeit in Israel fest.

+++ 21:50 Sprunghafter Anstieg der Inzidenz in Sachsen +++
Sechs von 16 Bundesländern überschreiten bei der 7-Tage-Inzidenz nun die 2000er Marke: Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland, Sachsen, Thüringen. Heute kam auch Sachsen-Anhalt hinzu.

Zwölf Bundesländer verzeichnen Inzidenzanstiege, zumeist deutliche. Den größten Sprung machte Sachsen (plus 176 auf 2212,3), gefolgt von Bremen (plus 84 auf 1338,1) und Hamburg (plus 70 auf 1263,3). Auch in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zeigt sich ein starker Aufwärtstrend.

+++ 20:46 Bundesländer melden fast 220.000 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 18.600.207 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 219.863 Neuinfektionen hinzu. Im Wochenvergleich liegt der aktuelle Tageszuwachs rund 8,2 Prozent über dem Niveau von Samstag vergangener Woche. Auch die Zahl der Todesfälle stieg im Wochenvergleich: Vor einer Woche hatten die Bundesländer insgesamt 169 Covid-Tote in die Statistik aufnehmen müssen. Heute waren es im Tagesverlauf 182 gemeldete Sterbefälle. Das Wochenmittel bei den Sterbefällen steigt damit auf 194. Als aktuell infiziert gelten 3.972.300 Personen.

+++ 20:07 Streeck blickt zurück: "In Ruhe gelassen zu werden, hat Vorteile" +++
Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat mit seinem in der Corona-Pandemie stark gewachsenen Bekanntheitsgrad die Anonymität schätzen gelernt. "In Ruhe gelassen zu werden, hat Vorteile", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Sein Leben habe sich nicht nur beruflich, sondern auch privat um 180 Grad gedreht. Seit das Coronavirus Deutschland erreicht hat, ist der Virologe des Uniklinikums Bonn einer der gefragtesten Experten. "Ich wurde auch schon mal auf der Straße angepöbelt - von Menschen aus dem Querdenkerspektrum", sagte Streeck. Der positive Zuspruch sei aber im Vergleich viel größer. "Manchmal rufen Leute aus dem Auto heraus mir zu: "Kopf hoch, Herr Streeck, machen Sie weiter so", mir werden Blumen oder Bücher ins Büro geschickt."

+++ 18:47 Rheinland-Pfalz fordert: Corona-Ausgleich für Kliniken verlängern +++
Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch hat sich für eine nochmalige Verlängerung der sogenannten Ausgleichszahlungen und Versorgungsaufschläge für Krankenhäuser in der Corona-Pandemie ausgesprochen. Dies sei nötig, um Kliniken weitere Planungssicherheit zu geben, sagte der SPD-Politiker. Die wirtschaftliche Stabilität, Leistungsfähigkeit und Liquidität der Krankenhäuser müsse weiter gesichert sein. "Es ist wichtig, auch in der Übergangszeit in die endemische Lage eine medizinische Versorgung jederzeit gewährleisten zu können", sagte Hoch. Ausgleichszahlungen erhalten Kliniken dafür, dass sie Betten für die Behandlung von Covid-19-Patienten freihalten.

+++ 17:39 Berlin beendet Corona-Maßnahmen am 1. April +++
Berlin behält die bisher geltenden Corona-Maßnahmen bis zum 31. März bei, anschließend fallen sie dann bis auf wenige Ausnahmen weg. Der Senat beschloss die Verlängerung laut Mitteilung am Nachmittag. Eigentlich hatten sich Bund und Länder grundsätzlich darauf geeinigt, dass alle tiefgreifenderen Beschränkungen bereits zum Sonntag (20. März) wegfallen. Berlin macht nun jedoch wie andere Länder von einer Übergangsfrist Gebrauch. Die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey begründete dies mit der Corona-Lage. So steigen die Infektionszahlen bundesweit seit geraumer Zeit wieder. Ab 1. April soll es dann nur noch wenige sogenannte Basis- Schutzmaßnahmen geben. Dazu zählen die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr sowie in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Für bestimmte Bereiche soll auch eine Testpflicht fortbestehen, etwa an Schulen.

+++ 16:02 Disco erteilt Ministerpräsident Weil Hausverbot +++
Aus Verärgerung über die in Niedersachsen geltende Maskenpflicht in Clubs und Diskotheken hat Ministerpräsident Stephan Weil in einer ostfriesischen Disco Hausverbot bekommen. In Niedersachsen gilt in Diskotheken wegen Corona eine Maskenpflicht beim Gehen, Stehen und Tanzen. Niedersachsen stehe mit dieser Regelung ziemlich alleine da, sagte der Betriebsleiter von "Deckers Disco" in Großefehn, Hendrick Becker, der "Ostfriesen-Zeitung". Der Bund habe die Hilfen für Unternehmen bei freiwilliger Schließung ab März aufgehoben. "Das bedeutet, das Land möchte uns zur Umsetzung seines Kurses dazu zwingen, unwirtschaftlich zu öffnen." Die Diskotheken-Betreiber in Niedersachsen sorgen sich, dass wegen der strengen Corona-Auflagen keine Gäste kommen, aber sie für die wirtschaftlichen Folgen keinen Ausgleich in Anspruch nehmen können.

+++ 15:01 Impftempo sinkt weiter +++
Das Tempo beim Impfen gegen Corona nimmt weiter ab. Am Freitag wurden 60.000 Dosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Morgen hervorgeht. Hinzu kommen in der Regel noch einige Nachmeldungen. Am Freitag vor einer Woche waren es 94.334 Impfungen - am 4. März waren es 109.409. Mittlerweile haben 75,8 Prozent der Bevölkerung (mindestens 63,1 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 58,2 Prozent (48,4 Millionen) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,5 Prozent (63,6 Millionen). Eine große Gruppe von 23,5 Prozent der Bevölkerung (19,5 Millionen Menschen) ist laut dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums weiterhin ungeimpft.

+++ 13:28 Einzelhandel fordert Impfpflicht +++
Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, spricht sich erneut für eine Impfpflicht aus. "Noch lässt sich verhindern, dass wir in einigen Monaten erneut vor erheblichen Einschränkungen mit dramatischen Folgen stehen", sagte Genth der "Passauer Neuen Presse". Notwendig dafür sei eine Steigerung der Impfquote. "Freiwilligkeit war leider offenbar kein zielführender Weg. Daher muss nun endlich eine allgemeine Impfpflicht beschlossen und umgesetzt werden."

+++ 11:32 Bei Bahn entfällt 3G-Zugangsregel +++
Fahrgäste der Deutschen Bahn können die Züge ab morgen wieder ohne 3G-Nachweise nutzen. Der Konzern setzt damit die neuen Vorgaben zum Infektionsschutz um, wie ein Sprecher sagte. In Fern- und Nahverkehrszügen gilt demnach aber weiter die Pflicht, FFP2-Masken oder medizinische Masken zu tragen. In der Bordgastronomie bleibt die 3G-Regel zudem bundesweit bestehen.

+++ 10:27 Städtetag erwartet rasche Korrektur des neuen Infektionsschutzgesetzes +++
Der Deutsche Städtetag erwartet eine rasche Korrektur der neuen Corona-Regeln. "Das neue Infektionsschutzgesetz beschneidet den Instrumentenkasten für Länder und Kommunen, um auf die Corona-Lage rasch zu reagieren. Es ist jetzt ein Flickenteppich zu befürchten", sagte Städtetagspräsident Markus Lewe den Funke-Zeitungen. "Und es ist ziemlich wahrscheinlich, dass das Gesetz bald wieder korrigiert werden muss." Lewe legte den Ländern nahe, rechtzeitig vor dem Ende der Übergangsfrist am 2. April zu entscheiden, ob sie weiter Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht im Einzelhandel oder 3G oder 2G in manchen Lebensbereichen erlauben wollten. Der CDU-Politiker kritisierte, dass solche Maßnahmen nach dem neuen Gesetz dann nur noch in Hotspots möglich sind, "von denen bisher niemand weiß, wo sie sind".

+++ 09:10 Neun Kreise melden Inzidenz über 3000 +++
Zwei Landkreise verzeichnen bereits eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 3500. In insgesamt neun Kreisen liegt der Wert aktuell über der 3000er-Marke:

+++ 07:53 Myanmar öffnet Grenzen für Touristen +++
Nach einem zweijährigen Einreisestopp öffnet Myanmar wieder seine Grenzen für ausländische Touristen. "Wir werden alle internationalen Flüge am 17. April eröffnen", erklärt die staatliche Gesundheitsbehörde unter Verweis auf sinkende Ansteckungszahlen. Myanmar hatte im März 2020 seine Grenzen geschlossen. Ein Militärputsch im vergangenen Jahr, gefolgt von massiven Protesten und einem brutalen Vorgehen der Militärregierung, isolierte das Land zusätzlich.

+++ 06:14 China meldet erste Todesfälle seit einem Jahr +++
China meldet zum ersten Mal seit über einem Jahr zwei Corona-Todesfälle. Beide Patienten starben in der nordöstlichen Provinz Jilin, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilt. Den letzten Corona-Toten hatte die Volksrepublik am 26. Januar 2021 gemeldet. Insgesamt starben in China seit Beginn der Pandemie 4638 Menschen an oder mit dem Coronavirus.

+++ 05:34 Sieben-Tage-Inzidenz steigt laut RKI erneut +++
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen steigt erneut. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Morgen mitteilt, liegt der Wert nun bei 1735. Laut RKI liegt die absolute Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden bei 260.239. Am Vortag sind 297.845 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Gesamtzahl der registrierten Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie erhöht sich auf 18.548.225.

Binnen 24 Stunden registriert das RKI 221 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland steigt damit auf 126.867.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:00 Weltweit haben sich bislang 465,47 Millionen Menschen infiziert +++
Weltweit haben sich bislang rund 465,47 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten. Über 6,45 Millionen Menschen starben mit oder an dem Virus, das erstmals im Dezember 2019 im chinesischen Wuhan nachgewiesen wurde. Die meisten Infektions- und Totenzahlen weisen die USA auf. Bei den Ansteckungen folgen Indien und Brasilien.

+++ 00:17 Jede fünfte Kneipe musste wegen Pandemie für immer schließen +++
Die Corona-Krise hat nach einem Medienbericht zu einem Kneipensterben geführt. Von den gut 39.784 Schankwirtschaften, die es vor der Corona-Krise in Deutschland gab, sind nur 31.476 übriggeblieben, wie "Bild" berichtet. Das entspricht einem Rückgang um 21,2 Prozent, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes für das Jahresende 2020. Mit Blick auf die gesamte Gastronomie-Branche ist die Zahl der steuerpflichtigen Unternehmen 2020 von 222.422 um 11,1 Prozent auf 197.770 zurückgegangen. Knapp 25.000 Betriebe haben die Corona-Krise nicht überlebt.

+++ 22:18 Inzidenz in Schleswig-Holstein klettert auf 1549,2 +++
Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt weiter: Die Zahl der registrierten neuen Infektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag bei 1549,2, wie aus den Daten der Landesmeldestelle (Stand: 19.45 Uhr) hervor geht. Tags zuvor hatte die Inzidenz bei 1516,3 gelegen und vor einer Woche noch bei 1215,4. Laut Robert Koch-Institut erreichte sie am Freitag für ganz Deutschland 1706,3. Die Zahl neuer Ansteckungen an einem Tag verringerte sich im Norden weiter - auf 7930 nach 8146 am Donnerstag. Am vergangenen Freitag waren 6521 Neuinfektionen gemeldet worden. Binnen eines Tages gab es den Daten zufolge acht weitere Corona-Tote - die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie liegt nun bei 2221. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus lagen zuletzt 525 Patienten in Kliniken - 34 weniger als am Donnerstag. 48 von ihnen wurden auf einer Intensivstation behandelt und 18 dort beatmet. Die Zahl der in Krankenhäuser neu aufgenommenen Corona-Erkrankten je 100.000 Menschen binnen einer Woche - die Hospitalisierungsinzidenz - stieg den Angaben zufolge deutlich: von 5,46 auf 6,53. Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist jetzt der Kreis Nordfriesland (2225,0), gefolgt vom Kreis Dithmarschen (2204,1) und der Stadt Flensburg (2183,8) Schlusslicht ist erneut der Kreis Steinburg (1026,0).

+++ 21:42 Österreich führt wieder Maskenpflicht in Innenräumen ein +++
Knapp zwei Wochen nach der Aufhebung zahlreicher Corona-Schutzmaßnahmen zieht Österreich angesichts stark steigender Infektionszahlen die Zügel wieder an. Ab Mitte nächster Woche müssen in öffentlichen Innenräumen wieder FFP2-Masken getragen werden, wie Gesundheitsminister Johannes Rauch am Freitagabend ankündigte. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in Österreich bei 3600. Für Deutschland nannte das Robert-Koch-Institut am Freitag eine Inzidenz von 1706. Weil sich auch immer mehr Pflegekräfte anstecken und in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen der Personalmangel immer akuter wird, sollen die Quarantäneregeln gelockert werden. Wer positiv auf das Coronavirus getestet wird, muss zurzeit fünf Tage zu Hause bleiben und darf die Wohnung oder das Haus nicht verlassen. Nach Angaben von Rauch wird überlegt, ob Beschäftigte in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen unter bestimmten Voraussetzungen mit Maske arbeiten gehen sollen oder die Quarantänedauer verkürzt wird. Dazu werde am Wochenende eine Verordnung ausgearbeitet.

+++ 21:16 Bundesländer melden 294.069 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 18.380.344 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 294.069 Neuinfektionen und zugleich die zweithöchste Zahl an binnen 24 Stunden erfassten Corona-Ansteckungen seit Pandemiebeginn hinzu. Der bisherige Rekord stammt von gestern mit 295.233 neuen Fällen. Zugleich ist es der bisher höchste verzeichnete Freitagswert. Im Wochenvergleich liegt der aktuelle Tageszuwachs rund 16,8 Prozent über dem Niveau von Freitag vergangener Woche. Die Zahl der Todesfälle entwickelt sich im Wochenvergleich rückläufig. Vor einer Woche hatten die Bundesländer insgesamt 283 Covid-Tote in die Statistik aufnehmen müssen. Heute waren es im Tagesverlauf 219 gemeldete Sterbefälle. Als aktuell infiziert gelten 3.868.969 Personen.

+++ 20:31 Zahl der Neuinfektionen in Dänemark geht deutlich zurück +++
Erst Dänemark, danach auch Schweden, Norwegen, Island und Finnland - ganz Skandinavien hat nach und nach seine jeweiligen Beschränkungen aufgehoben. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe: die hohen Impfzahlen und die milderen Krankheitsverläufe nach Omikron-Infektionen. Das Leben nördlich der deutsch-dänischen Grenze ist aus Corona-Sicht praktisch beschränkungsfrei, im Zentrum von Kopenhagen etwa deutet kaum noch etwas auf die andauernde Pandemie hin. In Krankenhäusern und Pflegeheimen weisen aber noch vereinzelte Empfehlungen auf Umsicht hin. Nach Höchstständen im Februar ist die Inzidenz in weiten Teilen des Nordens stark gesunken. Allerdings wird vielerorts nun auch weniger getestet als zuvor.

+++ 19:51 Scholz kritisiert Impfgegner bei Wahlkampfveranstaltung +++
Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Gegner von Corona-Impfungen scharf kritisiert. Solidarität funktioniere nicht, wenn man nur an sich denke, sagte Scholz bei einer SPD-Wahlkampfveranstaltung in Neunkirchen im Saarland. "Wir müssen für einander einstehen." Es sei unsolidarisch, wenn es einem egal sei, ob man andere Leute anstecke. Scholz, dessen Rede teilweise lautstark von sogenannten Querdenkern und Anhängern der Rechten gestört wurde, fügte unter dem Beifall der Mehrheit der Zuhörer hinzu: "Freiheit für uns funktioniert nur als Freiheit auch für alle anderen. Und wir müssen das miteinander hinkriegen." Deutschland sei "ziemlich gut" durch die Corona-Pandemie gekommen. "Das haben wir gemeinsam geschafft", betonte der Kanzler.

+++ 19:19 Hessen verlängert Corona-Verordnung +++
Hessens Corona-Kabinett hat am Abend eine neue Corona-Verordnung verabschiedet. Sie soll am Samstag in Kraft treten und die Corona-Regeln für die Übergangsfrist bis 2. April nach Auslaufen des Infektionsschutzgesetzes an diesem Wochenende festzurren. Demnach bleiben die hessischenMaßnahmen zunächst bis auf wenige Ausnahmen unverändert. Dies betrifft etwa den Zugang zu Restaurants. Für einige Schutzmaßnahmen entfällt jedoch ab Sonntag (20. März) die Rechtsgrundlage. Dann laufen die bisherigen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, Kapazitätsbeschränkungen bei Veranstaltungen oder die Kontaktdatenerfassung aus. Das entsprechende neue Gesetz der Bundesregierung für das Corona-Management war heute vom Bundestag beschlossen worden und hatte den Bundesrat passiert.

+++ 18:39 Lage in Frankreich verschlechtert sich +++
Die Lage in Frankreich verschlechtert sich wieder. Binnen einer Woche sei die Zahl der Neuinfektionen um 25 Prozent angestiegen, teilten die Gesundheitsbehörden mit. In der an Deutschland grenzenden Region Grand Est war die Sieben-Tage-Inzidenz mit am höchsten. Die Zahl registrierter Neuinfektionen binnen einer Woche auf 100.000 Menschen lag hier zuletzt bei 998, das waren 31 Prozent mehr als in der Vorwoche. In den Kliniken blieb die Lage stabil, die Zahl der Intensivpatienten und Corona-Toten ist weiter rückläufig. Am vergangenen Montag waren die meisten Corona-Beschränkungen in Frankreich aufgehoben worden, darunter die Maskenpflicht in Innenräumen außer in Verkehrsmitteln. Auch die Pflicht zum Vorzeigen des "Pass Vaccinal", des Nachweises von Impfung oder Genesung, wurde abgeschafft. Im Anlauf zur Präsidentschaftswahl im April spielt Corona praktisch keine Rolle mehr. In seiner vierstündigen Vorstellung seines Wahlprogramms erwähnte Präsident Emmanuel Macron die Pandemie am Donnerstag praktisch nicht.

Die vorangegangenen Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, mau/dpa/AFP/rts

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