Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:37 Trump fordert US-Bürger zum Maskentragen auf +++

US-Präsident Donald Trump ruft die Menschen in den USA wegen der Corona-Krise zum Tragen von Masken auf. Die US-Bürger sollten auf einen Mund- und Nasenschutz zurückgreifen, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, sagt Trump bei seiner ersten Corona-Pressekonferenz nach mehr als zwei Monaten. "Ob Sie die Maske mögen oder nicht, sie haben eine Wirkung", betont der Präsident.

+++ 23:11 Indy 500 mit deutlich weniger als 100.000 Zuschauern +++
Bei der diesjährigen Ausgabe des Oval-Klassikers "500 Meilen von Indianapolis" werden wohl deutlich weniger Zuschauer an der Strecke sein als vom Veranstalter lange erhofft. Wie der Indianapolis Motor Speedway mitteilt, soll die Auslastung bei der 104. Ausgabe des IndyCar-Rennens am 23. August wegen der Corona-Pandemie nur bei "rund 25 Prozent" liegen. Im Juni noch hatte man verlauten lassen, mit bis zu 50 Prozent Kapazität zu planen. Das gigantische Areal rund um den 2,5 km langen Ovalkurs fasst normalerweise etwa 350.000 Motorsport-Fans, davon haben rund zwei Drittel feste Sitzplätze auf den Tribünen, der Rest verteilt sich im Infield.

+++ 22:25 Brasilien erlaubt Test für deutsch-amerikanischen Corona-Impfstoff +++
Die brasilianische Überwachungsbehörde für Gesundheit, Anvisa, hat einen weiteren Test für einen Corona-Impfstoff zugelassen - diesmal mit deutscher Beteiligung. Wie aus einer Veröffentlichung im Amtsblatt "Diário Oficial" hervorging, erlaubte die Anvisa dem Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und dem US-Konzern Pfizer, Tests für eine Impfung gegen Covid-19 in Brasilien vorzunehmen. Es ist bereits die dritte Erlaubnis dieser Art der Behörde, um die Wirksamkeit von Corona-Wirkstoffen zu überprüfen.

+++ 21:47 Kalifornien droht trauriger Spitzenreiter bei Corona-Fällen zu werden +++
In Kalifornien übersteigt die Zahl der bekannten Infektionen nach Daten der Nachrichtenagentur Reuters die Marke von 400.000. Damit hat der US-Bundesstaat mit etwa halb so vielen Einwohnern wie Deutschland - grob 40 Millionen - fast zweimal so viele Fälle. Angesichts der Zahl der Neuinfektionen dürfte Kalifornien in naher Zukunft New York als Bundesstaat mit den meisten gemeldeten Infektionen ablösen. Governor Gavin Newsom führte vergangene Woche zahlreiche Beschränkungen wieder ein.

+++ 21:06 Hotspot am Kieler Hauptbahnhof: Imbiss muss schließen +++
In einem Kieler Imbiss sind mehrere Beschäftigte positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gesamte Personal befinde sich in Quarantäne und der Imbiss sei vom Betreiber bei Auftreten der ersten Fälle sofort geschlossen worden, teilte die Stadt Kiel mit. Das Gesundheitsamt suche derzeit mögliche Kontaktpersonen und überprüfe die Gästelisten. Die Gesamtzahl der Infizierten konnte eine Stadtsprecherin nicht nennen, da die Betroffenen nicht zentral in Kiel, sondern von den Gesundheitsämtern ihrer Heimatorte betreut würden. Laut "Kieler Nachrichten" sind insgesamt sechs Beschäftigte positiv getestet worden. Der Fall habe zudem eine gewisse Brisanz, da der am Montag geschlossene Imbiss am Kieler Hauptbahnhof liege, der täglich von Tausenden Reisenden genutzt werde.

+++ 20:29 Deutschland meldet 427 Neuinfektionen +++
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) 427 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Krise mindestens 202.444 Menschen in der Bundesrepublik nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 9095 Patienten sind bislang gestorben - das bedeutet ein Plus von vier im Vergleich zum Vortag. Bis Dienstag hatten 187.465 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

+++ 20:08 USA klagen chinesische Hacker wegen Diebstahls von Corona-Impfstoff-Forschung an +++
Die USA haben zwei chinesische Staatsbürger wegen des mutmaßlichen Internet-Diebstahls von Forschungsergebnissen zu Impfstoffen gegen das Coronavirus angeklagt. Die Hacker im Alter von 33 und 34 Jahren hätten geistiges Eigentum von Firmen in den USA und anderen Ländern abgreifen wollen und auch Menschenrechtsaktivisten in den USA und Hongkong angegriffen, sagte John Demers vom US-Justizministerium bei einer Pressekonferenz. Die Hacker hätten teilweise "zu ihrem eigenen Vorteil", teilweise für das chinesische Ministerium für Staatssicherheit gearbeitet, sagte Demers.

+++ 19:36 New York weitet Reisebeschränkungen auf 31 US-Bundesstaaten aus +++
Angesichts der Angst vor einem neuen Corona-Ausbruch in New York hat der Bundesstaat seine Beschränkungen für inländische Reisen weiter ausgeweitet. Gouverneur Andrew Cuomo teilte mit, zehn weitere Bundesstaaten auf die Liste der Regionen zu setzen, aus denen Einreisende eine zweiwöchige Quarantäne machen müssen. Mit den dazu gekommenen Staaten Alaska, Delaware, Indiana, Maryland, Missouri, Montana, North Dakota, Nebraska, Virginia und Washington seien damit nun 31 Bundesstaaten auf der Liste, berichteten mehrere lokale Medien übereinstimmend.

+++ 19:04 Keine Anzeichen für Abschwächung der Pandemie auf amerikanischem Kontinent +++
Die Coronavirus-Pandemie zeigt keine Anzeichen einer Abschwächung auf dem amerikanischen Kontinent, erklärt die Direktorin der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (OPS), Carissa Etienne. In einigen zentralamerikanischen Staaten sei es zu den höchsten Infektionsraten seit Auftreten des Virus gekommen. Wegen der Anfälligkeit für Infektionskrankheiten und chronischen Erkrankungen in der Region seien drei von zehn Menschen einem erhöhten Covid-19-Risiko ausgesetzt.

+++ 18:38 R-Wert in Deutschland noch über kritischer Marke +++
Der R-Wert in Deutschland ist erneut leicht gefallen, aber immer noch über der kritischen Marke von 1, wie das Robert-Koch-Institut bekannt gab. Aktuell liegt der R-Wert bei 1,04. Das bedeutet, dass 100 Infizierte im Schnitt 104 weitere Menschen anstecken. Am Vortag lag der Wert noch bei 1,15. Erst wenn der R-Wert dauerhaft unter 1 liegt, läuft eine Epidemie aus. Das etwas stabilere 7-Tage-R fällt von 1,13 auf 1,08. Beide Werte bilden das Infektionsgeschehen vor etwa einer bis etwas mehr als zwei Wochen ab. Aufgrund der aktuell vergleichsweise geringen Zahl an Neuinfizierten in Deutschland können die R-Werte jedoch stark schwanken.

+++ 18:04 Trump wird zum Teil mehrmals am Tag auf Corona getestet +++
US-Präsident Donald Trump wird manchmal mehrmals am Tag auf das Coronavirus getestet. Das gibt seine Sprecherin Kayleigh McEnany bekannt.

+++ 17:39 In Österreich gilt ab Freitag wieder Maskenpflicht in Supermärkten +++
Aufgrund steigender Corona-Infektionenverschärft die österreichische Regierung wieder die Corona-Regeln. Ab Freitag gilt in Supermärkten sowie Bank- und Postfilialen erneut Maskenpflicht, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz mitteilte. Auf diese Weise sollten besonders gefährdete Kunden geschützt werden.

+++ 17:00 Biontech: Impfstoffkandidat fördert Bildung von "Gedächtniszellen" +++
In den Forschungen an einem Corona-Impfstoff haben das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer ein weiteres positives Teilergebnis bekanntgegeben. Die klinische Studie in Deutschland habe gezeigt, dass der Impfstoffkandidat BNT62b1 zu einer verstärkten Bildung sogenannter T-Zellen führe, teilten beide Unternehmen mit. Vor drei Wochen hatten die beiden Partner bereits mitgeteilt, dass der Impfstoffkandidat "eine Immunantwort mit neutralisierenden Antikörpern im Menschen induzieren kann". T-Zellen sind weiße Blutkörperchen (Lymphozyten), die als "Gedächtniszellen" gelten. Sie sind ein wichtiger Indikator, dass ein möglicher Immunschutz auch langfristig erhalten bleibt.

+++ 16:52 Millionen Infizierte? Fast jeder Vierte in Neu Delhi mit Antikörpern im Blut +++
Ein Corona-Antikörper-Test im Auftrag der indischen Regierung hat ergeben, dass hochgerechnet knapp jeder vierte Mensch, 23,48 Prozent, in der Hauptstadt Neu Delhi Antikörper im Blut hat. Untersucht worden seien Proben von 21.387 Personen, schrieb Indiens Gesundheitsministerium in einer Mitteilung. Dieser Wert ist deutlich höher als die offiziellen Zahlen der bekannten Coronafälle. Demnach haben oder hatten weniger als ein Prozent der Bevölkerung von Neu Delhi Corona - konkret mehr als 123.000 Menschen. Rechnet man hingegen die 23,48 Prozent auf die rund 20 Millionen Einwohner Neu Delhis hoch, müsste es mehr als 4,5 Millionen Fälle geben.

+++ 16:23 Südafrika: Zwei Minister wegen Corona im Krankenhaus +++
In Südafrika haben sich zwei Minister der Regierung von Präsident Cyril Ramaphosa mit dem Coronavirus infiziert und werden deshalb im Krankenhaus behandelt. Es handele sich um den 61 Jahre alten Arbeitsminister Thulas Nxesi und seinen für Rohstoffe zuständigen Kollegen, den 65-jährigen Gwede Mantashe, gab die Regierung bekannt. Sie waren bereits vor einer Woche positiv getestet worden und hatten sich in eine freiwillige Quarantäne begeben.

+++ 15:46 Präsident Xi: Chinas Firmen sollen nach Corona-Schock in Übersee expandieren +++
Nach dem Corona-Schock sollen Chinas Firmen nach dem Willen von Präsident Xi Jinping eine wirtschaftliche Aufholjagd starten. Es gehe darum, die durch die Pandemie geschlagene Scharte wieder auszuwetzen, sagte Xi laut dem Staatsfernsehen vor Firmenvertretern. Die Firmen sollten ihren Teil dazu beitragen, indem sie zum Beispiel in Übersee expandierten. Der Staat werde seinerseits dafür Sorge tragen, dass das Wirtschaftswachstum im laufende Jahr möglichst gut ausfalle.

+++ 15:05 Erstmals nach vier Monaten - Johnsons Kabinett trifft sich persönlich +++
Das britische Kabinett kommt erstmals seit gut vier Monaten wieder persönlich zusammen. Um Abstandsregeln einhalten zu können, wurde die Sitzung jedoch vom Amtssitz des Premierministers in der Downing Street in einen größeren Saal im Außenministerium gegenüber verlegt. Die regulären wöchentlichen Treffen wurden Mitte März ausgesetzt. Zuletzt rief Premierminister Boris Johnson, der wie sein Gesundheitsminister selber an Covid-19 erkrankt war, die Briten dazu auf, wieder an ihre Arbeitsplätze zurückzukehren. Er will damit die Wirtschaft wieder in Gang bringen.

+++ 14:36 In den Niederlanden steigt die Zahl der Ansteckungen +++
Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in den Niederlanden nimmt zu. Das Niederländische Institut für Gesundheit teilt mit, dass in der vergangenen Woche 987 Menschen positiv auf das Virus getestet wurden, gegenüber 534 in der Woche zuvor.

+++ 13:59 Russland meldet weniger Neuansteckungen +++
Das Infektionsgeschehen in Russland schwächt sich ab. Die offiziellen Meldedaten aus Moskau deuten einen deutlichen Rückgang bei der Anzahl der Neuinfektionen an. Zuletzt verzeichneten die russischen Gesundheitsbehörden 5842 neu entdeckte Coronavirus-Fälle. Vor einer Woche wurden pro Tag noch mehr als 6400 Neuinfektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der bisher nachgewiesenen Infektionen stieg auf 783.328 infizierte Menschen. Mehr als 12.500 Covid-19-Patienten sind in Russland bisher im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 gestorben.

+++ 13:27 China-Flugreisende brauchen negativen Coronatest +++
Passagiere auf Flügen nach China müssen künftig einen negativen Coronatest vorweisen, bevor sie an Bord dürfen. Der Test dürfe nicht älter als fünf Tage sein, teilt die chinesische Luftfahrtbehörde CAAC mit. Fluglinien wie die Lufthansa oder Air France-KLM dürfen wieder öfter nach China fliegen. Um zu verhindern, dass dadurch mehr Corona-Fälle importiert werden, verschärft die CAAC nun die Vorgaben. Mehreren Airlines hatte die Behörde vorübergehend bestimmte Flüge untersagt, nachdem auf einzelnen Flügen mehr als fünf Passagiere bei der Ankunft in China positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

+++ 12:50 Iran meldet neue Rekordzahl an Toten an einem Tag +++
Der Iran meldet eine neue Rekordzahl an Corona-Toten. In den vergangenen 24 Stunden starben 229 Patienten an dem Virus, sagte die Sprecherin des Gesundheitsministeriums im Staatsfernsehen. Damit liege die Zahl der Todesopfer aktuell bei 14.634. Im gleichen Zeitraum wurden mehr als 2600 Neuinfektionen erfasst und somit stieg die Zahl der bisher nachgewiesenen Infektionen auf 278.827, wie die Sprecherin Sima Lari sagte. Der Anstieg sei nach Einschätzung von Experten auf die Lockerungen in den vergangenen Wochen zurückzuführen.

+++ 12:21 Ausschuss hebt Schließungen von Restaurants in Israel auf +++
Nach heftigen Protesten dürfen Restaurants in Israel weiter Gäste bewirten. Der Coronavirus-Ausschuss des israelischen Parlaments hat einen Schließungsbeschluss der Regierung aufgehoben. Die Mitglieder des Gremiums stimmten mehrheitlich dafür, den Lokalen ihren Betrieb unter Wahrung der Corona-Vorschriften wieder zu ermöglichen. Die Schließungen waren erst am frühen Morgen inkraft getreten, die Regierung hatte sie Ende vergangener Woche beschlossen. Restaurants hätten nur noch Essen zum Mitnehmen oder zur Lieferung nach Hause anbieten dürfen. Gastronomen hatten erklärt, sich nicht an die Maßgaben der Regierung zu halten.

+++ 11:52 Fallaufkommen in Luxemburg steigt weiter an +++
Das aktuelle Fallaufkommen in Luxemburg klettert weiter in die Höhe. Gemessen an der Anzahl der Neuinfektionen der zurückliegenden sieben Tage (Sieben-Tage-Inzidenz) ist das rund 620.000 Einwohner zählende EU-Land die derzeit am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Region in Europa. Der aktuelle Inzidenzwert stieg den Daten des Europäischen Seuchenkontrollzentrums ECDC zufolge zu Wochenbeginn auf 105,7 Fälle je 100.000 Einwohner. Damit stellt sich das Infektionsgeschehen in Luxemburg sehr viel gravierender dar als etwa am Balkan. Dort weisen die am schwersten getroffenen Länder derzeit Spitzenwerte von 50,6 (Nordmazedonien) oder 65,6 (Montenegro) auf. Für Luxemburg, das unmittelbar an die beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland angrenzt, gilt eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

+++ 10:53 Österreich meldet weniger neue Fälle +++
In Österreich geht die Zahl der Neuinfektionen wieder zurück. Nach dem jüngsten Anstieg im Juli mit bis zu 160 neu entdeckten Fällen pro Tag verzeichnete das Gesundheitsministerium in Wien zuletzt nur 71 weitere Ansteckungen mit dem Coronavirus. Zu Wochenbeginn waren 101 neue Fälle hinzugekommen, am Sonntag waren es 60. Insgesamt sind in der Alpenrepublik bislang 19.741 Coronavirus-Fälle aufgetreten. 711 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Die Zahl der aktiven Infektionen liegt derzeit rein rechnerisch bei 1371 Personen. Landesweit kommt Österreich auf ein aktuelles Fallaufkommen (Sieben-Tage-Inzidenz) von 9,3 Fällen je 100.000 Einwohnern. In Deutschland liegt diese Kennziffer aktuell bei 4,1.

+++ 10:34 Hongkong verzeichnet Dutzende Neuinfektionen +++
Die Fallzahlen in Hongkong steigen nicht mehr ganz so stark wie zuletzt. Zu Wochenbeginn haben die Behörden der Sonderverwaltungszone im Süden der chinesischen Volksrepublik insgesamt 73 neue Coronavirus-Infektionen registriert. Das sind deutlich weniger als am Vortag. Für Sonntag wurden 108 neue Fälle gemeldet. Insgesamt jedoch werden damit derzeit pro Tag mehr Ansteckungen entdeckt als zum Höhepunkt der ersten Pandemie-Welle. Im mehrtägigen Mittel sind es derzeit 62 Neuinfektionen. Anfang April waren es im Schnitt in der Spitze lediglich 51 Infizierte pro Tag.

+++ 10:06 Scholz sieht Einigung bei EU-Gipfel als Wendepunkt zu stärkerem Europa +++
Bundesfinanzminister Olaf Scholz wertet die Einigung beim EU-Gipfel als Wendepunkt zu einem stärkeren Europa. "Jetzt freue ich mich, diesen Plan mit meinen Finanzministerkollegen umzusetzen", sagt der SPD-Politiker. Die Coronavirus-Pandemie sei eine beispiellose Herausforderung, die die EU meistere. "Wir kämpfen gegen diese Krise in Solidarität und mit vereinten Kräften."

+++ 09:31 Mehrere Regionen in Deutschland zeigen erhöhtes Fallaufkommen +++
Die Krise ist noch nicht überstanden. In mehreren Regionen in Deutschland zeigt sich aktuell ein erhöhtes Fallaufkommen. Die bundesweit höchste Anzahl an Neuinfektionen aus den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnern verzeichnet weiterhin der Landkreis Vechta südwestlich von Bremen. Dort geht die Sieben-Tage-Inzidenz allerdings bereits wieder leicht zurück. Den zweithöchsten Inzidenzwert weist derzeit der Eifelkreis Bitburg-Prüm aus. Nach einem Ausbruch in einem Trierer Reha-Zentrum war es dort in den vergangenen Tagen zu mehreren Ansteckungen im Umland gekommen. Die Region im Westen von Rheinland-Pfalz grenzt unmittelbar an Luxemburg an, wo die Sieben-Tage-Inzidenz auf Landesebene seit Tagen über der kritischen Marke liegt.

+++ 09:05 Niederländischer Premier Rutte zufrieden: gutes Paket +++
Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte ist mit dem Ergebnis des EU-Sondergipfels zum Corona-Hilfspaket zufrieden. Rutte spricht in Brüssel von einem "umfangreichen und guten Paket, durch das die niederländischen Interessen gewahrt bleiben." Nach Ruttes Worten ist wichtig, dass Länder "auf Reformen festgenagelt werden können". "Das sorgt für starke Mitgliedsstaaten und einen starken internen Markt."

+++ 08:30 Studie: Antikörper sorgen vermutlich für Immunität +++
Corona-Patienten haben einer Studie zufolge in vielen Fällen dauerhaft so viele Antikörper, dass eine erneute Infektion mit dem Virus vermutlich abgewehrt werden kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Studie an 327 Covid-19-Patienten im chinesischen Wuhan, die zu den weltweit ersten infizierten Erkrankten gehören. Bei mehr als 80 Prozent der Patienten seien sechs Monate nach ihrer Erkrankung noch biologisch aktive Antikörper nachgewiesen worden, die fähig seien, das Virus unschädlich zu machen, sagt der Virologe Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Essen. An der Studie des deutsch-chinesischen Gemeinschaftslabors in Wuhan waren neben chinesischen Experten auch drei Virologen aus Essen, darunter Mirko Trilling, beteiligt.

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+++ 08:03 Maas zu EU-Gipfel: Weiter gesprungen, als viele uns zugetraut haben +++
Außenminister Heiko Maas begrüßt die Einigung der EU-Staaten auf das Milliardenpaket gegen die Krise. "Auch wenn der Anlauf lang war: Am Ende sind wir weiter gesprungen, als uns viele zugetraut haben", erklärt der SPD-Politiker vor einer Reise nach Griechenland. "Die Europäische Union zeigt, dass sie auch in der schwersten Wirtschaftskrise ihrer Geschichte in der Lage ist, entschlossen und solidarisch zu handeln", sagt Maas einer Mitteilung des Auswärtigen Amtes zufolge. Das sei "ein starkes Fundament, um alle Bürgerinnen und Bürger in Europa gut durch diese Krise zu bringen".

+++ 07:23 RKI: 522 registrierte Neuinfektionen in Deutschland +++
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) 522 neue Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 202.345 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI meldete (Datenstand 21.7., 0.00 Uhr). In Deutschland starben den RKI-Angaben zufolge bislang 9090 mit dem Virus infizierte Menschen - das bedeutet ein Plus von 4 im Vergleich zum Vortag. Bis Dienstagmorgen hatten 188.100 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 20.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,15 (Vortag: 1,25). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

+++ 06:44 Lehrer in Florida klagen gegen Wiedereröffnung von Schulen +++
Lehrer in Florida wollen mit einer Klage die Wiederaufnahme des normalen Schulunterrichts nach den Sommerferien verhindern. Die Klage gegen Gouverneur Ron DeSantis und mehrere Behörden wurde am Montag von der Gewerkschaft Florida Education Association eingereicht, die rund 140.000 Lehrer vertritt. Darin heißt es, Schulen müssten eine "sichere" Umgebung sein, doch sei das Coronavirus in Florida "außer Kontrolle". Der Bundesstaat im Südosten hatte sich in den vergangenen Monaten zu einer der am schwersten von der Pandemie betroffenen Regionen der USA entwickelt. Allein am Montag wurden dort mehr als 10.000 weitere Infektions- und 90 neue Todesfälle gemeldet. Die Zahl der registrierten Corona-Toten in Florida liegt inzwischen bei mehr als 5000. Dennoch will der Gouverneur nach den Ferien den regulären Schulbetrieb wiederaufnehmen lassen.

+++ 06:26 Merkel: Haben uns am Schluss zusammengerauft +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich erleichtert über die Einigung beim Corona-Krisengipfel der EU. Es sei darum gegangen, Entschlossenheit zu zeigen. "Das war nicht einfach", sagt die CDU-Politikerin zum Abschluss des am Freitag begonnenen Gipfels in Brüssel. Für sie zähle aber, "dass wir uns am Schluss zusammengerauft haben". Kurz zuvor hatten sich die EU-Staaten auf das größte Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte geeinigt. Der Kompromiss wurde nach mehr als viertägigen Verhandlungen am frühen Morgen bei einem Sondergipfel in Brüssel von den 27 Mitgliedsstaaten angenommen. Zusammen umfasst das Paket 1,8 Billionen Euro - davon 1074 Milliarden Euro für den nächsten siebenjährigen Haushaltsrahmen und 750 Milliarden Euro für ein Konjunktur- und Investitionsprogramm gegen die Folgen der Pandemiekrise.

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+++ 06:15 Michel und von der Leyen feiern Milliardenpaket +++
EU-Ratschef Charles Michel bezeichnet die Einigung auf das Milliardenpaket gegen die Krise als einen entscheidenden Moment für Europa. "Das ist ein guter Deal, das ist ein starker Deal, und vor allem ist dies der richtige Deal für Europa jetzt", sagt Michel. Es gehe hier nicht nur um Geld. Die Vereinbarung sei auch ein Zeichen des Vertrauens für Europa und die Welt. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sagt, Europa habe immer noch den Mut und die Fantasie, groß zu denken. "Wir sind uns bewusst, dass dies ein historischer Moment in Europa ist." Es gelinge Europa, nach intensivem Ringen kraftvoll zu antworten.

+++ 05:43 Linken-Chefin Kipping fordert Vier-Tage-Woche +++
Linken-Chefin Katja Kipping spricht sich dafür aus, die Coronavirus-Pandemie zum Anlass für eine flächendeckende Einführung einer Vier-Tage-Arbeitswoche zu nehmen. Als Anschubfinanzierung könne ein neues Kurzarbeitergeld dienen, sagt sie der "Rheinischen Post". Unternehmen, die die Arbeitszeit entsprechend verkürzten, sollten ein Jahr lang einen Lohnzuschuss bekommen. Danach müsse ein Tarifvertrag beziehungsweise eine Betriebsvereinbarung über ein Arbeitszeitmodell mit einer Vier-Tage-Woche oder einer Höchstarbeitszeit von 30 Stunden ohne weitere staatliche Finanzierung abgeschlossen werden.

+++ 05:29 Pandemie lässt Steuereinnahmen einbrechen +++
Die Coronavirus-Pandemie lässt die Steuereinnahmen von Bund und Ländern im Juni einbrechen. Sie sanken - ohne Gemeindesteuern - um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. Im ersten Halbjahr 2020 sei das Steueraufkommen insgesamt um 9,1 Prozent gefallen. Hier hatte die Steuerschätzung 9,8 Prozent vorhergesagt. "Die Einnahmen aus den Gemeinschaftssteuern verringerten sich um 10,6 Prozent und das Aufkommen der Bundessteuern sank um 5,0 Prozent", heißt es weiter. "Die Ländersteuern verzeichneten einen Einnahmezuwachs um 8,8 Prozent." Bis 2024 müssen Bund, Länder und Kommunen laut der Steuerschätzung mit gut 315 Milliarden Euro weniger auskommen als im Herbst angenommen.

+++ 05:10 Linken-Politiker warnt vor Verharmlosung Hildmanns +++
Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer warnt angesichts der jüngsten Drohungen des Verschwörungstheoretikers und Corona-Kritikers Attila Hildmann gegen den ehemaligen Grünen-Politiker Volker Beck vor einer Verharmlosung Hildmanns. "Dass die Staatsanwaltschaft nun offenbar Ermittlungen wegen Volksverhetzung aufgenommen hat, ist richtig", sagt er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Was Attila Hildmann von sich gibt, ist schon länger nicht mehr ,nur‘ wirres Zeug, sondern brandgefährlich. Diese faschistische Rhetorik stiftet entsprechende Taten an." Auf einer Kundgebung im Berliner Lustgarten hatte Hildmann am Samstag erklärt: "Wenn ich Reichskanzler wäre, dann würde ich die Todesstrafe für Volker Beck wieder einführen, indem man ihm die Eier zertretet auf einem öffentlichen Platz." Die gleiche Drohung hatte Hildmann bereits zuvor auf seinem Telegram-Kanal verbreitet.

+++ 04:52 Noch sieben aktive Fälle bei der Bundeswehr +++
Die Bundeswehr kommt bisher relativ gut durch die Corona-Pandemie. Die Zahl der Covid-19-Erkrankungen unter den 180.000 Soldaten hat sich auf wenige Fälle reduziert. Wie die Zeitungen der "Funke Mediengruppe" berichten, zählt die Truppe aktuell nur noch sieben aktive Fälle. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich demnach 396 Soldaten mit dem Corona-Virus angesteckt, 389 sind inzwischen wieder gesund. In vielen Einheiten gingen bis zu 80 Prozent der Beschäftigten ins Homeoffice. Die zum 1. April eingestellten Rekruten bleiben unter Auflagen zu Hause und stiegen erst zum Sommer ein. Die Grundausbildung wurde von drei Monaten auf sechs Wochen verkürzt. Internationale Übungen wurden vielfach abgesagt und strenge Quarantänemaßnahmen für die Soldaten eingeführt, die in Auslandseinsätze entsandt werden. Außerdem hat die Bundeswehr den Ländern und Kommunen in über 440 Fällen Amtshilfe im Kampf gegen Covid-19 geleistet, aktuell geht sie rund 100 Aufträgen nach.

+++ 04:36 China: lokal übertragene Fälle sinken +++
China meldet 11 neue Covid-19-Erkrankungen. Drei davon seien auf Einreisende aus Übersee zurückzuführen, teilen die Gesundheitsbehörden mit. In Xinjiang, einem autonomen Gebiet im Nordwesten Chinas, seien acht der neuen Fälle festgestellt worden. Für den Vortag hatten die Behörden insgesamt 22 Infektionen gemeldet, 17 davon in Xinjiang. Die Gesamtzahl der Covid-19-Fälle in China liegt nach offiziellen Angaben nun bei 83.693, während die Zahl der Todesfälle unverändert bei 4634 bleibt.

+++ 04:17 Britische Beschäftigte im öffentlichen Dienst bekommen Gehaltserhöhung +++
Angestellte im öffentlichen Dienst können in Großbritannien infolge der Corona-Krise mit einer Lohnerhöhung rechnen. "Die vergangenen Monate haben gezeigt, was wir immer gewusst haben - dass unsere Beschäftigten im öffentlichen Sektor einen wichtigen Beitrag für unser Land leisten und dass wir uns auf sie verlassen können, wenn wir sie brauchen", sagt der britische Finanzminister Rishi Sunak. Die Gehälter von mehr als einer Millionen Krankenschwestern und Krankenhausmitarbeitern steigen um 4,4 Prozent, Ärzte und Zahnärzte erhalten 2,8 Prozent mehr, Lehrer 3,1 Prozent und Polizeibeamte 2,5 Prozent.

+++ 03:33 Brasilien verzeichnet mehr als 80.000 Todesfälle +++
Brasilien meldet 20.257 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums steigt damit die Gesamtzahl der Ansteckungen auf über 2,118 Millionen. Die Zahl der Todesfälle klettert offiziellen Daten zufolge um 632 auf 80.120. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle auf.

+++ 02:52 Deutsche geben seit Krisenbeginn mehr für Mode aus +++
Die Deutschen geben seit Beginn der Corona-Krise mehr Geld für Kleidung aus. Im Vergleich zum Januar stiegen die Ausgaben für Mode im März um 86 Prozent an, wie aus einer Auswertung des Zahlungsdienstleisters Transferwise hervorgeht, die den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" (Dienstagsausgaben) vorab vorliegt. Transferwise hat knapp sieben Millionen Kartentransaktionen für 18 europäische Länder sowie die USA, Australien und Singapur untersucht.

+++ 02:07 Zwei weitere Minister in Brasilien positiv +++
In Brasilien sind zwei weitere Minister positiv auf das Virus getestet. Der Minister für Staatsbürgerschaftsfragen Onyx Lorenzoni und Bildungsminister Milton Ribeiro geben ihre Coronavirus-Infektion auf sozialen Medien bekannt. Auch Präsident Jair Bolsonaro, Energieminister Bento Albuquerque und der Nationale Sicherheitsberater Augusto Heleno haben positive Tests veröffentlicht.

+++ 01:25 Sieben Corona-Fälle: Zweitligaspiel in Spanien verschoben +++
Wenige Minuten vor dem Anpfiff des letzten Spieltags in der zweiten spanischen Fußball-Liga wird die Partie zwischen Ex-Meister Deportivo La Coruna und CF Fuenlabrada aufgrund von Corona-Fällen verschoben. Alle weiteren Partien finden statt, Deportivo stieg aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz erstmals seit 1974 in die dritte Liga ab. Bei Fuenlabrada haben sich laut spanischer Zeitung "Marca" sieben Teammitglieder mit dem Coronavirus infiziert. Wann das Spiel nachgeholt werden soll, ist offen. Fuenlabrada hat noch Chancen auf die Teilnahme an den Aufstiegs-Play-offs.

+++ 00:54 NBA: Kein Corona-Fall bei nächster Testrunde +++
Gut Nachrichten für die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA: Zehn Tage vor dem anvisierten Restart sind sämtliche 346 Coronatests, die seit dem 13. Juli durchgeführt wurden, negativ ausgefallen. Dies teilt die Liga mit. Die NBA will die am 11. März wegen der Pandemie unterbrochene Saison am 30. Juli fortsetzen, mit acht regulären Partien pro Mannschaft und anschließenden Play-offs. Um dies sicher durchführen zu können, haben sich die 22 teilnehmenden Teams isoliert und unter Quarantäne-Bedingungen in Disney World in Orlando/Florida versammelt.

+++ 00:12 Bolsonaros Umfragewerte legen trotz steigender Infektionen zu +++
Die zuletzt geringen Zustimmungswerte für den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro sind nach einer Umfrage den dritten Monat in Folge gestiegen. Die Werte des rechten Politikers legten um zwei Punkte auf 30 Prozent im Juli zu, wie aus der monatlichen Erhebung von XP/Ipespe hervorgeht. Das ist der höchste Wert seit April. Demnach verstärkt sich der Eindruck, das Staatsoberhaupt werde beim Umgang mit der Pandemie und den wirtschaftlichen Folgen besser. Brasilien ist nach den USA das Land mit den meisten Infektionen und Todesfällen. Bolsonaro hatte die Pandemie anfangs als "kleine Grippe" bezeichnet.

+++ 23:47 EU-Gipfel macht Pause für Verhandlungen in kleineren Runden +++
Der EU-Gipfel zum Corona-Hilfsplan und dem nächsten Gemeinschaftshaushalt ist für Gespräche in kleineren Runden unterbrochen. EU-Ratspräsident Charles Michel habe eine Pause für "eine für eine begrenzte Anzahl von technischen Anpassungen" erklärt, teilt ein Sprecher mit. Michel hatte zuvor einen neuen Kompromissvorschlag für das seit vier Tagen andauernde Treffen vorgelegt.

+++ 23:33 Sterblichkeitsrate in Italien im März doppelt so hoch wie in Vorjahren +++
Im schlimmsten Monat der Coronavirus-Pandemie in Italien verdoppelt sich einer Studie zufolge die Sterblichkeitsrate in dem Land im Vergleich zu den Vorjahren. Einem in der US-Fachzeitschrift "Jama Internal Medicine" veröffentlichten Bericht nach starben zwischen dem 1. März und dem 4. April in Italien 41.329 Menschen - etwa 20.000 mehr als in den fünf Jahren zuvor. Das bedeutete einen Anstieg der Sterblichkeit um 104,5 Prozent. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass die Zahl der Corona-Toten damit noch deutlich über den Angaben der Behörden lag: Denn den offiziellen Zahlen nach waren bis Anfang April 15.000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Es ist anzunehmen, dass die Diskrepanz von mehr als 5000 Toten auch auf die Folgen einer Corona-Infektion zurückzuführen sind, wie die Forscher erklärten. In den offiziellen Zählungen wurden nur die Corona-Toten in Krankenhäusern und Pflegeheimen registriert, was die fehlenden 5000 Opfer erklären könnte.

+++ 23:16 EU-Diplomaten: Einigung über Rechtsstaats-Passage steht +++
Nach Angaben mehrerer EU-Diplomaten herrscht auf dem Gipfel weitgehend Einigung über die Rechtsstaatsklausel. Das habe sich beim Abendessen der EU-27 gezeigt.

+++ 22:58 EU-Gipfel: Weber droht mit Veto +++
Der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im EU-Parlament, Manfred Weber, beharrt darauf, dass die Corona-Hilfen aus Brüssel an die Einhaltung rechtsstaatlicher Standards geknüpft werden. Der CSU-Politiker droht im ZDF indirekt mit einem Veto des EU-Parlaments, sollten die 27 Staats- und Regierungschefs sich bei ihrem Gipfel nicht darauf einigen können. "Das wird für uns im Parlament der zentrale Prüfstein werden", sagt Weber. "Wir können nicht in die Welt hinausgehen und unsere Werte einfordern, wenn wir sie im Inneren nicht praktizieren." Länder wie Ungarn und Polen hatten mehrfach klargemacht, eine solche Verbindung nicht akzeptieren zu wollen.

Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier lesen.

Quelle: ntv.de, kst/bad/fzö/dpa/rts/AFP/sid

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