Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:44 Lettland öffnet Grenzen für Europäer +++

Nach Estland und Litauen öffnet auch Lettland seine Grenzen wieder für die Bürger zahlreicher europäischer Länder. Reisende aus mehr als 20 europäischen Staaten dürfen ab Mittwoch wieder in Lettland einreisen, ohne sich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben zu müssen, sagt Ministerpräsident Krisjanis Karins. Staaten wie Großbritannien und Schweden, in denen die Corona-Infektionsrate weiterhin hoch ist, sind von der Lockerung ausgenommen. Für den Reiseverkehr geschlossen bleiben die Grenzen zudem zu den Nachbarstaaten Russland und Belarus.

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+++ 23:15 Zoom profitiert von Corona-Krise +++
In Zeiten der Corona-Krise schraubt der US-Videokonferenzdienst Zoom seinen Umsatz deutlich nach oben. Der Trend zum Homeoffice und zu Videokonferenzen schiebt den Erlös im abgelaufenen Quartal an, er springt auf 328 Millionen von 122 Millionen Dollar. Unterm Strich weist Zoom einen Gewinnsprung auf 27 Millionen von 0,2 Millionen Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum aus. Im laufenden Geschäftsjahr 2020/2021 geht das Unternehmen nun von einem Erlös von bis zu 1,8 Milliarden Dollar aus, nach 622 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Damals war der Umsatz bereits fast 90 Prozent gewachsen.

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+++ 22:17 Trump will Parteitag als Großveranstaltung - Gouverneur rebelliert +++
Der demokratische Gouverneur des US-Bundesstaats North Carolina weist die Forderung von US-Präsident Donald Trump zurück, den Republikaner-Parteitag im August ohne Beschränkungen über die Bühne bringen zu können. In einem Brief an die republikanische Parteispitze führt Roy Cooper aus, wegen der unklaren Entwicklung rund um das Coronavirus sei es notwendig, eine kleinere Veranstaltung zu planen mit weniger Teilnehmern, Abstandsregeln und Maskenvorschrift. Auf dem Parteitag will Trump offiziell den Präsidentschaftswahlkampf einläuten. Er hat damit gedroht, die Großveranstaltung, zu der Tausende Delegierte erwartet werden, in einen anderen Bundesstaat zu verlegen, sollte sie etwa durch Abstandsregeln eingeschränkt werden.

+++ 21:55 Frankreich meldet wieder stärker wachsende Todeszahlen +++
Erstmals seit 13 Tagen sind in Frankreich wieder mehr als 100 Corona-Tote binnen eines Tages registriert worden. Die Gesamtzahl der Verstorbenen kletterte nach Angaben des Gesundheitsministeriums um 107 auf 28.940.

+++ 21:30 Zu hoher R-Wert: Berliner Corona-Ampel springt auf Rot +++
In Berlin steht die Corona-Ampel für den R-Wert auf Rot. Die Reproduktionsrate liegt zum dritten Mal in Folge über dem Grenzwert von 1,2. „Zwar ist die Reproduktionszahl Schwankungen ausgesetzt, aber auch die Zahl der Neuinfektionen nimmt zu, sodass man doch eine Trendwende erkennen muss“, kommentiert Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci die aktuellen Zahlen. Die beiden anderen Ampeln (Zahl der Neuinfektionen und Auslastung der Intensivbetten) stehen derzeit auf Grün. Erst wenn zwei der drei Ampeln auf Rot stünden, sei die Umsetzung von Maßnahmen erforderlich, heißt es in einer Pressemitteilung der Senatsverwaltung.

+++ 21:06 Nach Familienfeiern: Inzwischen 80 Infizierte in Göttingen +++
Infolge von privaten Feiern zum muslimischen Zuckerfest haben sich in Göttingen mittlerweile 80 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Der Schwerpunkt des Ausbruchs liege in einer Wohnanlage am nördlichen Innenstadtrand, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler: "Es sind dort mehrere große Familienverbände - nicht einer, sondern mehrere - Verursacher dieser Situation." Laut der Stadt befinden sich aktuell 230 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen sowie 140 im restlichen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Quarantäne.

+++ 20:35 Britisches Parlament beendet virtuelle Abstimmungen +++
Trotz Bedenken angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie will das britische Parlament keine virtuellen Abstimmungen mehr zulassen. Eine Mehrheit der Abgeordneten des Unterhauses stimmte für eine Einstellung der wegen der Pandemie eingeführten Ausnahmeregelung, die es Parlamentariern vorübergehend ermöglichte, per Videoschalte an Parlamentsdebatten und Abstimmungen teilzunehmen. Die Regierung des konservativen Premierministers Boris Johnson hatte sich für ein Ende der Ausnahmeregelung eingesetzt. 242 Abgeordnete stimmten gegen eine Verlängerung der virtuellen Abstimmungen, 185 stimmten dafür. Im Vorfeld hatte es heftige Auseinandersetzungen über das von der Regierung geforderte Ende gegeben. Zahlreiche Abgeordnete, darunter auch solche aus Johnsons Tory-Partei, warnten, eine Einstellung der virtuellen Abstimmungen benachteilige Abgeordnete, die zu den Corona-Risikogruppen gehörten und weiter von zu Hause aus arbeiten wollten.

+++ 20:18 In Deutschland sinkt die Zahl der akut Infizierten weiter +++
In Deutschland ist die Zahl der insgesamt Infizierten um 258 gestiegen. Das geht aus den Zahlen der Bundesländer und des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Auch die Zahl der an Covid-19 Gestorbenen steigt im Vergleich zum Vorabend um zwölf Fälle auf 8561. Als aktuell akut infiziert gelten derzeit noch 8583 Menschen - 242 weniger als am Tag zuvor. Die Zahl der Genesenen wird mit 165.169 angegeben (teilweise RKI-Schätzungen). Mit den im Tagesverlauf neu erfassten Coronavirus-Infektionen sehen wir heute den geringsten Tageszuwachs seit dem 9. März. Die neuen Daten unterliegen aller Wahrscheinlichkeit aber dem Wochenendeffekt, das heißt möglicherweise verzögerte Meldungen aus den Gesundheitsämtern der Bundesländer werden nicht berücksichtigt. Außerdem wurden durch den Feiertag gestern womöglich weniger Menschen beim Arzt auf das Virus getestet. Die Reproduktionsrate R liegt aktuell bei 0,9. Auch bei diesem Wert ist es möglich, dass sich verzögerte Meldungen erst in den kommenden Tagen bemerkbar machen.

+++ 20:10 Armenien droht Bürgern mit neuem Lockdown +++
In Armenien droht die Regierung mit einem weiteren kompletten Lockdown. Dazu werde es kommen, wenn sich die Bevölkerung nicht an die Sicherheitsvorschriften halte, sagt Ministerpräsident Nikol Paschinjan in einem Facebook-Video. Neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens könnten eine schwere Wirtschaftskrise auslösen, warnt er. Man habe nur ein bis drei Tage Zeit, um zu reagieren. Die Zahl der bestätigten Infektionen in Armenien liegt inzwischen über 10.000. Positiv getestet wurden zuletzt auch Paschinjan selbst und andere Mitglieder seiner Familie.

+++ 19:48 Altmaier schließt noch heftigeren Abschwung nicht aus +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält einen noch stärkeren Konjunktureinbruch in diesem Jahr für möglich als bislang vorhergesagt. "Ich schließe nicht aus, dass es mehr wird, auch bei uns", sagte der CDU-Politiker. Bislang geht die Regierung davon aus, dass die Wirtschaftsleistung 2020 um 6,3 Prozent schrumpfen wird. Das wäre das größte Minus der Nachkriegszeit. Hauptgrund dafür ist die Coronavirus-Pandemie, die weite Teile der Wirtschaft über Monate lahmgelegt hat. Frankreich hat seine Prognose gerade nach unten korrigiert. Finanzminister Bruno Le Maire geht mittlerweile von einem Minus von elf Prozent aus - statt bisher von acht Prozent.

+++ 19:23 Lettland öffnet Grenzen für europäische Nachbarn +++
Lettland öffnet in der Corona-Pandemie seine Grenzen für Bürger aus europäischen Ländern mit niedrigen Ansteckungsraten. Auf Beschluss der Regierung des baltischen EU-Landes entfällt ab Mittwoch die Quarantänepflicht für Einreisende aus Ländern mit einer Infektionsrate von bis zu 15 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dies teilte Regierungschef Krisjanis Karins mit. Wer aus einem Land mit einer höheren Infektionsrate in den Ostseestaat einreist, muss sich weiterhin für zwei Wochen in häusliche Isolation begeben. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde können demnach nun Bürger aus 24 Staaten ohne Quarantäne nach Lettland einreisen - darunter auch Deutschland. Die Daten für die Länderliste würden jeden Freitag aktualisiert, sagte Gesundheitsministerin Ilze Vinkele. Lettland folgt mit diesem Schritt seinen Nachbarstaaten Estland und Litauen, in denen bereits die gleiche Regelung gilt.

+++ 18:54 Bericht: Kultusminister wollen Unterricht schnell normalisieren +++
Die Kultusminister der Länder wollen einem Bericht zufolge im kommenden Schuljahr möglichst bald zum weitgehend normalen Präsenzunterricht zurückkehren. Dies sehe ein Rahmenkonzept der Kultusministerkonferenz (KMK) vor, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". So lange die Abstandsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten, solle sich Präsenz- und Distanzunterricht abwechseln. Prüfungsanforderungen sollten dem reduzierten Stundenumfang der verschiedenen Fächer angepasst werden, heißt es laut "FAZ" weiter in dem Konzept. Dabei könnten auch die Vorgaben für das Abitur im nächsten und im übernächsten Jahr betroffen sein. Sportunterricht solle weitgehend ausfallen, schreibt die Zeitung weiter. Nur die "unbedingt erforderlichen Leistungsnachweise" sollten erbracht werden, und das möglichst unter freiem Himmel.

+++ 18:32 Rheinland-Pfalz erlaubt Schiffsreisen und Wellness +++
Bus- und Schiffsreisen sollen in Rheinland-Pfalz schon ab dem 10. Juni wieder möglich sein. Das sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach einem Treffen mit kommunalen Spitzenverbänden. Auch Wellnessbereiche in Hotels und die Freizeitparks dürfen dann wieder aufmachen.

+++ 18:14 Corona-Hilfen: Weil fordert 600 Euro pro Kind +++
Mit Blick auf das Corona-Konjunkturpaket des Bundes hat sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil für eine doppelt so hohe Einmalzahlung pro Kind ausgesprochen. Der Betrag solle auf 600 Euro erhöht werden, sagte der SPD-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Geplant waren bislang 300 Euro pro Kind. Damit würde man eine Bevölkerungsgruppe würdigen, die in den vergangenen Monaten besonders gelitten habe. Bereits zuvor hatte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet ebenfalls 600 Euro pro Kind ins Gespräch gebracht.

+++ 17:53 Turkish Airlines will mehr Direktflüge aus Deutschland anbieten +++
Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will ab 18. Juni zusätzliche Direktflüge aus Deutschland und aus fünf weiteren europäischen Ländern in türkische Städte anbieten. So sollen etwa die Urlaubsorte Antalya und Bodrum dann direkt angeflogen werden, teilte das Unternehmen mit. Insgesamt würden dann Direktflüge aus Europa zu 14 Zielen auf dem Flugplan stehen, darunter erstmals auch Städte in Anatolien und in der Südosttürkei. Man reagiere damit auf die Bedürfnisse der Reisenden in der "außergewöhnliche Situation", teilte das Unternehmen mit.

+++ 17:39 Schleswig-Holstein: Freibäder und Freizeitparks dürfen öffnen +++
Freibäder und Freizeitparks sollen in Schleswig-Holstein ab Montag wieder öffnen dürfen. Auch Hallenbäder sollen bei Vorlage von Konzepten zu Abstandsgeboten und Hygieneregeln grundsätzlich wieder Besucher empfangen, wie die Jamaika-Koalition beschloss.

+++ 17:23 Umfrage: Mehrheit sieht Schulpolitik in Krise kritisch +++
Viele Deutsche stellen der Bundesregierung derzeit ein eher schlechtes Zeugnis bei der Schulpolitik aus. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL und ntv. Nur 41 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Politik die Herausforderung, Kinder und Jugendliche während der Coronakrise angemessen zu beschulen, gut oder sehr gut gemeistert habe. 51 Prozent finden hingegen, dass die Herausforderung eher oder sehr schlecht geregelt wurde. Die Schulpolitik wird im Vergleich zu anderen Altersgruppen von den 30-bis 44-Jährigen etwas kritischer bewertet, ebenso, wenn die Befragten Eltern sind.

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+++ 17:14 Bremerhaven vermutet Infektionsherd bei Zuckerfest +++
Nach einem Corona-Ausbruch in einer freikirchlichen Gemeinde in Bremerhaven vermutet die Stadt einen zweiten Infektionsherd bei Familienfeiern zum islamischen Zuckerfest. In diesen Familien seien mit aktuellem Stand elf Infektionen mit dem Virus Sars-Cov-2 bestätigt, teilte der Magistrat mit. Fünf Kontaktpersonen seien zu Hause in Quarantäne geschickt worden. Zwei Kinder aus der Gruppe hatten vergangene Woche die Schule besucht. Dort wurden Schüler und Lehrer als Kontaktpersonen zweiten Grades identifiziert. Der Unterricht in den betroffenen Teilklassen wurde bis Ende der Woche ausgesetzt, um Testergebnisse abzuwarten. Die Familienfeste zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan gelten auch als Infektionsherd für einen Corona-Ausbruch in Göttingen.

+++ 16:56 Fleischbetrieb im Landkreis Osnabrück arbeitet wieder +++
Nach gut zwei Wochen Zwangspause wegen eines Corona-Ausbruchs hat eine Fleischfirma in Dissen im Kreis Osnabrück wieder mit dem stufenweisen Probebetrieb begonnen. Ein Übergang in den Regelbetrieb hänge davon ab, dass nicht weitere Infektionen auftreten, sagte ein Sprecher des Landkreises. Der Betreiber habe zuvor ein umfassendes Hygienekonzept erstellen müssen. In dem Fleischzerlegebetrieb Westcrown hatten sich Mitte Mai zunächst 92 Beschäftigte mit dem neuen Coronavirus angesteckt. In einer zweiten Testrunde wurden 54 weitere Infizierte gefunden. Kontaktpersonen mussten in Quarantäne. Der Betrieb wurde eingestellt. Im Probebetrieb dürften nur Personen arbeiten, die negativ getestet worden seien, teilte der Landkreis mit. Dem Betreiber sei aufgegeben worden, die Hygiene in Unterkünften seiner Werkvertragsarbeiter zu verbessern.

+++ 16:18 Indonesien sagt Pilgerfahrt nach Mekka ab +++
Indonesien hat wegen der Corona-Pandemie die diesjährige Pilgerfahrt nach Mekka abgesagt. Die Entscheidung sei sehr schwer gefallen, doch die Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus sei zu groß, sagte Religionsminister Fachrul Razi. Nach seinen Angaben hatte die Regierung zunächst erwogen, nur die Hälfte der Pilger zu schicken, sich dann aber für einen vollständigen Rückzug entschieden. Indonesien hat die größte muslimische Bevölkerung der Welt und stellt jedes Jahr das größte Kontingent an Pilgern. Für dieses Jahr hatten sich mehr als 220.000 Indonesier für die für Ende Juli vorgesehene islamische Wallfahrt angemeldet.

+++ 15:36 Zehntausende zusätzliche Hartz-IV-Aufstocker wegen Corona +++
Zehntausende Arbeitnehmer und Selbstständige haben in der Corona-Krise wegen wegbrechender Einnahmen zusätzliche Unterstützung beim Jobcenter beantragt. Die Linke im Bundestag verweist auf entsprechende Daten der Bundesagentur für Arbeit. Demnach gab es im April rund 51.000 Arbeitnehmer und 33.000 Selbstständige, die neu in der Statistik der Hartz-IV-Aufstocker auftauchten. Üblicherweise zählt die Monatsstatistik der BA in diesem Bereich bei den Selbstständigen weniger als 2000 und bei den Arbeitnehmern höchstens 10.000 bis 13.000 Neuzugänge pro Monat. Es wird davon ausgegangen, dass es sich bei vielen neu gemeldeten Aufstockern im April um Menschen auf Kurzarbeit handelt. Besonders viele Menschen kamen laut der Statistik aus dem Bereich "personenbezogene Dienstleistungsberufe". Das sind unter anderem Beschäftigte und Selbstständige aus der Gastronomie oder aus Kunst und Kultur.

+++ 15:10 Weiterer Kollege von Virus-Entdecker in Wuhan gestorben +++
In Wuhan ist ein weiterer Arzt an den Folgen des Coronavirus gestorben. Der Urologe Hu Weifeng sei nach über viermonatiger Behandlung an Covid-19 und damit verbundenen Komplikationen gestorben, berichtete der Staatssender CCTV. Er ist der erste offizielle Corona-Tote in der Volksrepublik seit Wochen. Bei neuen Massentests in Wuhan meldeten die Behörden unterdessen 300 Infizierte. Hu war ein Kollege des jungen Augenarztes Li Wenliang, der als einer der ersten vor dem neuartigen Coronavirus gewarnt hatte, daraufhin von den Behörden gegängelt wurde und Anfang Februar selbst an der Infektion gestorben war. Der Urologe arbeitete wie Li am Zentralkrankenhaus von Wuhan. Er ist der sechste Arzt in der Klinik, der eine Ansteckung mit dem Virus nicht überlebte.

+++ 14:52 Russland testet eigenen Impfstoff an Soldaten +++
Russland beginnt mit klinischen Tests eines selbst entwickelten Impfstoffs gegen das Coronavirus an Soldaten. Es seien 50 Freiwillige, darunter fünf Frauen, für die Teilnahme an den Untersuchungen ausgewählt worden, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Die Männer und Frauen hätten sich selbst gemeldet, damit das neue Präparat auf seine Wirkung und Sicherheit getestet werde. Die Untersuchungen sollen bis Ende Juli abgeschlossen sein. Zuvor hatten Wissenschaftler schon in vorklinischen Tests - an Tieren und teils an sich selbst - Erfolge bei der Impfstoffentwicklung gemeldet. In Russland ist die Zahl der Corona-Todesfälle derweil nach offiziellen Angaben auf über 5000 gestiegen. Die Gesundheitsbehörden registrierten bis heute 182 weitere Todesfälle binnen 24 Stunden. Insgesamt liegt die Zahl der an den Folgen der Virus-Infektion Gestorbenen damit bei 5037. Zudem wurden 8863 Neuinfektionen gemeldet.

+++ 14:44 Göttingen: Quarantäne-Brechern droht Einweisung +++
Nach dem Corona-Ausbruch in Göttingen mit knapp 70 Infizierten hat der Krisenstab der Landesregierung möglichen Quarantäne-Brechern mit einer Einweisung gedroht. Wer sich nicht an eine Quarantäne-Auflage halte, begehe eine Straftat und könne vom Gericht in eine geschlossene Einrichtung überstellt werden, sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder. Weil Dutzende mögliche Betroffene in Göttingen über das Pfingstwochenende zunächst nicht freiwillig zu einem Test erschienen seien, sei das Gesundheitsamt mit Unterstützung der Polizei bei den Menschen vorstellig geworden. "Das läuft jetzt auch", meinte Schröder zum Erfolg des "robusten Zugehens" auf die Betroffenen.

+++ 14:31 Frankreich öffnet Restaurants und Hotels +++
Frankreich hat coronabedingte Beschränkungen weiter gelockert. Nach mehr als zwei Monaten dürfen Restaurants, Cafés und Hotels wieder für Gäste öffnen. Die Wiedereröffnung markiere die Rückkehr glücklicher Tage, schrieb Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron auf Twitter. Er habe keinen Zweifel daran, dass die Franzosen diesen "Teil des französischen Geistes, unserer Kultur und unserer Lebensweise" nun wiederentdeckten, so der Präsident. Im Pariser Großraum, der schwerer von der Covid-19-Pandemie getroffen ist, darf ab heute nur auf den Außenterrassen gegessen und getrunken werden. Im übrigen Frankreich ist auch der Innenbereich für Gäste geöffnet.

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+++ 14:22 Corona-Ausbruch in Ischgl: Behördendaten sichergestellt +++
Bei Ermittlungen zur Rolle des österreichischen Wintersportorts Ischgl in der Corona-Krise hat die Staatsanwaltschaft Tirol zahlreiche Unterlagen und Daten sichergestellt. Das umfangreiche Material werde nun gesichtet und geprüft, teilte ein Sprecher mit. Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten gegen unbekannte Täter. Dem Land Tirol und der Tourismusbranche wird vorgeworfen, nicht schnell genug auf die Ausbreitung reagiert und zu spät den Skibetrieb gestoppt zu haben. Vor allem bei den vielen Après-Ski-Partys dürfte das Ansteckungsrisiko hoch gewesen sein.

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+++ 13:50 Maas: Kabinett will Reisewarnung für Europa aufheben +++
Das Kabinett will am Mittwoch die globale Reisewarnung für Europa aufheben und durch Reisehinweise ersetzen. Das erklärte Bundesaußenminister Heiko Maas nach einem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen in Berlin. Die Reisehinweise würden sich "sehr spezifiziert mit der Situation in den einzelnen Ländern" beschäftigen, damit Bürger auch ausreichend Informationen hätten, wohin eine Reise möglich sei und wohin man möglicherweise keine Reise planen sollte, sagte der SPD-Politiker. Aktuell werde die genaue Formulierung der Reisehinweise noch zwischen den Ministerien beraten. Die aktuelle weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gilt noch bis zum 15. Juni.

+++ 13:35 Großbritannien will mit "Luftbrücken" Reisen erleichtern +++
Die britische Regierung will Medienberichten zufolge mit sogenannten Luftbrücken geplante Quarantäne-Maßnahmen für viele Flugreisende umgehen. Premierminister Boris Johnson favorisiere diese Lösung, zitierte der "Telegraph" eine nicht näher genannte Regierungsquelle. Demnach müssen Flugpassagiere bei ihrer Einreise nach Großbritannien künftig nicht in eine 14-tägige Quarantäne, wenn sie aus einem Land mit geringem Ansteckungsrisiko kommen. Nach Ansicht Johnsons sei dies die beste Strategie, um das Virus in Schach zu halten und zugleich das Reisen wieder zu erlauben.

+++ 13:10 Wuhan meldet nach Massentests keine neuen Fälle +++
Die Behörden in der chinesischen Millionenstadt Wuhan - Ausgangspunkt der Pandemie - haben nach eigenen Angaben bei Massentests keine neuen Covid-19-Fälle gefunden. Die Überprüfung von 9,9 Millionen Einwohnern von Mitte Mai bis Montag habe zwar 300 symptomlose Infizierte aufgespürt. Diese seien jedoch nicht ansteckend. Die Stadt mit insgesamt etwa elf Millionen Einwohnern in der Provinz Hubei wurde vom 23. Januar bis zum 8. April abgeriegelt. Hier wurden die meisten der 83.022 in China offiziell gemeldeten Infektionen und 4634 Todesfälle verzeichnet.

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+++ 12:50 Fahrgastzahlen der Bahn erholen sich langsam +++
Nach dem tiefen Einbruch in der Corona-Krise fahren wieder mehr Menschen mit der Bahn. "Wir sehen eine allmähliche Erholung der Fahrgastzahlen", teilte Fernverkehrschef Michael Peterson mit. Am langen Pfingstwochenende seien 750.000 Fahrgäste in ICE und Intercity gestiegen, etwa halb so viele wie vor einem Jahr. Auch am Himmelfahrtswochenende hatte es etwa 750.000 Fahrgäste gegeben. Auf dem Höhepunkt der Corona-Beschränkungen waren die Fahrgastzahlen um rund 90 Prozent eingebrochen. Weil der Andrang noch immer unterdurchschnittlich ist, sind Verspätungen vergleichsweise selten. 86,3 Prozent aller Fernzüge waren im Mai pünktlich - das heißt, sie trafen weniger als sechs Minuten nach der Fahrplanzeit ein.

+++ 12:20 Ramelow verkündet: Thüringer Krisenstab beendet Arbeit +++
Thüringen löst seinen wegen der Corona-Pandemie einberufenen Krisenstab unter Leitung des Landesinnenministeriums vorerst auf. Das gab Ministerpräsident Bodo Ramelow bekannt."Heute endet formell in Thüringen die Steuerung durch die Epidemie mit einem Krisenstab", schrieb Ramelow. Der Schritt war zuvor bereits angekündigt worden. Innenminister Georg Maier schrieb, dass die Krisensteuerung nun auf das Gesundheitsministerium übergeht. "Die Pandemie ist noch nicht vorbei!", schrieb Maier bei Twitter. Ramelow hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, weil er weitgehende Lockerungen von Anti-Corona-Maßnahmen in Thüringen in Aussicht gestellt hatte. Nach bisherigen Plänen der Thüringer Landesregierung sollen ab Mitte Juni die Kontaktbeschränkungen in dem Bundesland weitgehend fallen.

+++ 12:00 Großbritannien zählt niedrigste Toten-Zahl seit zehn Wochen +++
In Großbritannien ist die Zahl der täglichen Corona-Toten auf den niedrigsten Stand seit Beginn der landesweiten Ausgangsbeschränkungen vor gut zwei Monaten gefallen. 111 mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Menschen seien in den vergangenen 24 Stunden gestorben, sagte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock. Dies sei ein "bedeutender Fortschritt" bei der Eindämmung der Pandemie. Die tägliche Opferzahl war seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen am 23. März nicht mehr so niedrig. Die Zahl der Neuinfektionen vom Montag erreichte laut Hancock mit 1570 Fällen den niedrigsten Stand seit dem 25. März.

+++ 11:29 "Grob fahrlässig": Berliner Senatorin entsetzt über riesige Party +++
Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat sich schockiert über die Partyansammlungen in der Hauptstadt am zurückliegenden Wochenende gezeigt. Sie sei "entsetzt", erklärte Kalayci. "Ich habe es am Anfang der Pandemie gesagt und sage es heute: Es ist nicht die Zeit für Partys", mahnte die Senatorin. Am Wochenende hatten sich Tausende Menschen auf Hunderten Booten und am Ufer des Berliner Landwehrkanals versammelt. Die Gesundheitssenatorin erinnerte daran, dass die Berliner Partyszene und Klubs zu Beginn der Pandemie Hotspots für Infektionen waren. Sie habe Verständnis für die schwierige wirtschaftliche Lage der Klubs, erklärte Kalayci. "Aber das, was am Wochenende auf dem Landwehrkanal passierte, ist in Pandemiezeiten grob fahrlässig." Die SPD-Politikerin mahnte, das Virus sei "nach wie vor da und eine Gefahr für die Gesundheit aller Menschen".

+++ 11:15 Spanien meldet erstmals keine Todesfälle +++
Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind in Spanien binnen eines Tages keine neuen Todesopfer registriert worden. Das teilte der Chef der Behörde für Gesundheitliche Notfälle, Fernando Simón, mit. Er schloss aber nicht aus, dass nach dem Pfingstmontag noch Fälle nachgemeldet werden könnten. Dennoch war es das erste Mal seit dem 3. März, dass an einem Tag kein einziger Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 bekannt wurde, wie die Zeitung "El País" betonte. Damals hatten die Behörden mitgeteilt, dass ein bereits am 13. Februar verstorbener Patient mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert gewesen war. Anfang April zum Höhepunkt der Pandemie in Spanien wurden dann sogar mehr als 900 Tote pro Tag im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 registriert.

+++ 10:40 Italien startet seine Corona-Warn-App "Immuni" +++
Italien startet mit seiner angekündigten Warn-App im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Die Anwendung auf dem Smartphone soll Bürgern einen Hinweis senden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Die kostenlose App mit dem Namen "Immuni", die ein Mailänder Unternehmen entwickelt hat, stehe zum Runterladen aufs Handy bereit, teilte das Gesundheitsministerium in Rom am Montagabend mit. Ab kommendem Montag (8. Juni) würden die Funktionen aktiviert, allerdings zunächst nur in 4 von 20 Regionen Italiens.

+++ 10:14 Laune der Konsumenten immer noch betrübt +++
Die Laune der Konsumenten in Deutschland bleibt trotz einer leichten Besserung im Juni auf sehr niedrigem Niveau, wie der Einzelhandelsverband HDE zu seiner monatlichen Umfrage unter 2000 Menschen mitteilt. "So wie die Einschränkungen des öffentlichen Lebens von Woche zu Woche in kleinen Schritten gelockert wurden, hellte sich auch die Stimmung der Verbraucher ein Stück weit auf." Der Abwärtstrend der vergangenen Monate sei zunächst einmal gestoppt. Eine weitere positive Entwicklung für die kommenden Monate sei aber noch nicht absehbar und der Ausblick auf die nächsten Wochen von großen Unsicherheiten geprägt. "Negative Ausschläge könnten schnell zu einer wieder pessimistischeren Verbraucherstimmung führen", erklärt der HDE.

+++ 09:50 So sieht der Neustart der Schulen aus +++
Welche Bundesländer öffnen wann die Schulen? In dieser Karte finden Sie die wichtigsten Links zu den Informationen der verschiedenen Länder:

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+++ 09:21 CSU setzt sich für Verdoppelung des Alleinerziehenden-Freibetrags ein +++
Die CSU will mit einem neuen Vorstoß für Alleinerziehende in den Koalitionsausschuss der Großen Koalition am Nachmittag gehen. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte der "Bild"-Zeitung vom Dienstag, der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende von derzeit 1908 Euro solle auf 4000 Euro angehoben werden. Er begründete dies damit, dass sich die Situation von Alleinerziehenden während der Corona-Krise weiter zugespitzt habe. "Wir wollen ein starkes Signal der Wertschätzung und der Unterstützung für Alleinerziehende", sagte Dobrindt weiter.

+++ 08:55 Ein Landkreis reißt die Obergrenze +++
Wie bereits gestern bleibt der Landkreis Sonneberg in Thüringen bundesweit der einzige Kreis, der die Obergrenze der Neuinfektionen übersteigt. Der Wert liegt bei 53,4. Dahinter folgen der Landkreis Coburg sowie Bremerhaven.

+++ 08:39 Viele Abschiebungen wegen Corona ausgefallen +++
Wegen der Corona-Beschränkungen sind nach Angaben der "Bild"-Zeitung in den vergangenen zweieinhalb Monaten 237 Rückführungen ausreisepflichtiger Personen aus Bayern ausgefallen. "Da der überwiegende Teil von Abschiebungen auf dem Luftweg stattfindet, wirken sich die Beschränkungen des Flugreiseverkehrs und die Einreisebestimmungen der Zielländer aus", sagte ein Sprecher des Landesamtes für Asyl und Rückführungen der Zeitung. Geplant gewesen seien 175 Einzel- und 13 Sammelabschiebungen. Diese sollen nachgeholt werden, sagte der Sprecher weiter.

+++ 08:10 Kommunen fordern Rettungsschirm und Unterstützung bei Altschulden +++
Die Kommunen verlangen in der Corona-Krise einen Rettungsschirm für sich und die Übernahme von Altschulden. "Wir erwarten von der Koalition, dass sie mit ihrem Konjunkturpaket die Investitionskraft der Kommunen in der Corona-Krise stärkt", sagte der Präsident des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung, der Deutschen Presse-Agentur. "Das Handwerk und die Wirtschaft vor Ort brauchen kommunale Investitionen, damit es wieder aufwärts geht. Die Kommunen stemmen allein rund zwei Drittel der Bauinvestitionen." Die Spitzen der Koalitionspartner CDU, CSU und SPD wollen heute über ein Konjunkturpaket in der Corona-Krise beraten.

+++ 07:45 Mehr als sieben Millionen Menschen waren im Mai in Kurzarbeit +++
Im Mai sind in Deutschland nach Berechnungen des Ifo-Instituts 7,3 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit gewesen. "Diese Zahl war noch nie so hoch", sagt ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link. "In der Finanzkrise lag der Gipfel der Kurzarbeit im Mai 2009 bei knapp 1,5 Millionen Menschen." In der Corona-Krise hatten demnach die Unternehmen ursprünglich 10,1 Millionen Arbeitnehmer zur Kurzarbeit angemeldet. Laut Daten der Münchener Wirtschaftsforscher wurden davon tatsächlich 71,6 Prozent in Kurzarbeit geschickt. Besonders betroffen seien Beschäftigte in den wirtschaftsnahen Dienstleistungen, in der Industrie und im Handel.

+++ 07:22 WHO warnt vor steigenden Todeszahlen durch übermäßigen Antibiotika-Einsatz +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einer Steigerung der Zahl der Todesfälle in der Corona-Krise durch den übermäßigen Einsatz von Antibiotika gewarnt. Die stark gestiegene Verabreichung von Antibiotika werde zu zunehmenden Resistenzen von Bakterien gegen diese Mittel führen, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Dadurch würden während der Pandemie und danach die Erkrankungen und Todesfälle durch bakterielle Infektionen zunehmen. Nach Angaben der WHO braucht nur ein geringer Anteil der Patienten mit der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 Antibiotika, um bakterielle Begleitinfektionen der Erkrankung zu behandeln.

+++ 07:01 Altkanzler Schröder attackiert Trumps Krisenmanagement hart +++
Altbundeskanzler Gerhard Schröder kritisiert die America-First-Politik von US-Präsident Donald Trump hart: "Das hat es ja immer schon in der amerikanischen Geschichte gegeben: Phasen des auf sich selbst Besinnens und dann wieder Phasen der internationalen Verantwortung", sagte er in der zweiten Folge seiner Podcast-Reihe. "Aber die Brutalität, mit der das gegenwärtig von Trump und seiner Administration durchgesetzt wird, das hat schon eine neue Qualität." Man müsse den USA sehr deutlich sagen: "Wir sind Partner, aber keine Gefolgsleute, wie ihr euch das so vorstellt." Gerade jetzt, da es ein weltweites Problem gebe, sei America first so etwas von falsch. "Aber ich habe nicht die Hoffnung, dass das da in der Führung begriffen wird", so der 76-Jährige. Schröder forderte, aus der europäischen Währungsunion heraus mehr gemeinsame politische Kraft zu entwickeln. Die Corona-Krise sei eine Bewährungsprobe und fordere vor allem den Einsatz Deutschlands.

+++ 06:40 Ausbruch in Göttingen hat Folgen für viele Schüler +++
Ein Corona-Ausbruch in Göttingen hat auch weitreichende Folgen für mehrere Hundert Schüler. Unter den Kontaktpersonen ersten Grades befänden sich auch 57 Kinder und Jugendlichen, teilte die Stadt mit. In 13 Schulen müssten die Sicherheitsvorkehrungen daher angepasst werden. Dazu zähle unter anderem die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem Schulgelände und in den Gebäuden, ausgenommen sind Klassenräume, hieß es. Zudem würden die Schulen verstärkt auf Krankheitsanzeichen achten. Sollte ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet werden, erhielten alle Mitschüler sowie deren Lehrkräfte als Kontaktpersonen ersten Grades eine Quarantäneverfügung. Nach mehreren privaten Familienfeiern waren in Göttingen mindestens 68 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden.

+++ 06:27 Kommt ein 80-Millarden-Euro schweres Konjunkturprogramm? +++
Die Details sind noch unklar, fest steht aber schon, dass es teuer wird: Die Spitzen der schwarz-roten Koalition wollen an diesem Dienstag ein Milliardenpaket beschließen, das die Konjunktur in der Corona-Krise ankurbeln soll. Dazu kommen Spitzenvertreter der Regierungsparteien CDU, CSU und SPD am Nachmittag bei Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt zusammen; es wird mit langen Verhandlungen bis tief in die Nacht gerechnet. Es geht dabei um diverse Punkte: Unter anderem um die Entlastung der Kommunen, einen Familienbonus um Steuern - und noch mehr. Laut "Bild am Sonntag" könnte das Paket bis zu 80 Milliarden Euro kosten.

+++ 06:11 Rund 2200 Ermittlungen in möglichen Corona-Hilfen Betrugsfällen +++In allen Bundesländern gehen Ermittler zahlreichen Anzeigen im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen nach. Nach Recherchen der Deutschen Presse-Agentur liefen Ende Mai Ermittlungen in mindestens 2200 Fällen wegen des Verdachts auf Subventionsbetrug, Geldwäsche, Fälschung beweiserheblicher Daten oder dem Ausspähen von Daten. Täglich kommen neue Ermittlungsverfahren hinzu, wie Polizei und Justiz aus vielen Ländern berichteten. In Berlin sind es täglich etwa 40, hieß es von der Generalstaatsanwaltschaft. In über der Hälfte der Bundesländer sind Ermittler zudem auf insgesamt mindestens 18 sogenannte Fake-Seiten gestoßen. Das sind gefälschte Internetseiten, die teilweise offizielle Online-Auftritte imitieren, um so Daten abzugreifen.

+++ 05:43 Laschet: Corona könnte Gesellschaft mehr spalten als Flüchtlingskrise +++
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sieht den gesellschaftlich Zusammenhalt in Deutschland durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in Gefahr. Während viele dank relativ gesicherter Einkommen "dem entschleunigten Leben in Corona-Zeiten vielleicht sogar etwas Gutes abgewinnen" könnten, müssten andere um ihre Jobs, ihre Einkünfte oder gar ihre Existenz fürchten, sagt der CDU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". Es drohe deshalb eine stärkere gesellschaftliche und wirtschaftliche Polarisierung und Spaltung als während der Flüchtlingskrise. Laschet, der sich um den Vorsitz der CDU bewirbt, sieht eine Kernaufgabe darin, eine Strategie zum Erhalt des Industrielandes Deutschland zu entwickeln: "Das Thema Ökologie wird uns erhalten bleiben, aber die Menschen werden mehr danach fragen, wie wir wirtschaftlich wieder aus der Krise herauskommen." Zudem müsse eine Allianz mit den Sozialpartnern geschmiedet werden, "damit die soziale Frage nicht vergessen wird. Sonst driftet das Land auseinander".

+++ 05:26 Hoteliers und Gastronomen fordern Entschädigungen für
Einnahmeausfälle +++
Eine Gruppe von mehr als 400 Hoteliers und Gastronomen fordert von den Landesregierungen Entschädigungen für Corona-bedingte Einnahmeausfälle - und droht damit, diese vor Gericht einzuklagen. Die Gewerbetreibenden, darunter Geschäfte vom Club-Betreiber bis zur Hotelkette, haben den Berliner Anwalt Wolfgang Schirp beauftragt, Entschädigungen durchzusetzen. Wie das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" berichtet, wurden erste Anspruchsschreiben in der vergangenen Woche verschickt, darunter an den Berliner Senat und die Landesregierungen von Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen. Die anderen Bundesländer sollen nach Pfingsten folgen. Die Schreiben liegen dem RND vor. Schirp zweifelt für seine Mandanten nicht die Rechtmäßigkeit der Schließungen nach dem Infektionsschutzgesetz an. "Ob die Anordnungen inhaltlich und ihrer ganzen Reichweite nach erforderlich waren, ist umstritten", schreibt er. "Wir stellen sie hier nicht infrage." Dennoch hätten seine Mandanten Ansprüche - und zwar nicht nur auf Kredite und Konjunkturhilfen, sondern mindestens auf Entschädigung ihrer weiter laufenden Fixkosten.

+++ 05:12 Grüne: Konjunkturprogramm muss Verkehrswende vorantreiben +++
Vor den Koalitionsverhandlungen über das Konjunkturpaket der Bundesregierung fordern die Grünen ein Bekenntnis zur Verkehrswende und lehnen allgemeine Autokaufprämien ab. "Das Konjunkturpaket muss die sozial-ökologische Transformation voranbringen - statt den fossilen Status quo zu subventionieren", sagt Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Seine Partei lehne Kaufprämien für Benziner und Diesel deshalb ab. "Den Schwerpunkt des Programms sollten stattdessen öffentliche Investitionen bilden, zum Beispiel in Klimaschutz, die Verkehrswende oder die Gebäudesanierung", so Hofreiter.

+++ 04:52 Mehr als 10.000 Corona-Tote - Mexiko +++
Mexiko meldet mehr als 10.000 Corona-Tote. Wie das Gesundheitsministerium informiert, steigt die Zahl der Corona-Toten im Vergleich zum Vortag um 237 auf 10.167, die Zahl der bestätigten Infektionen liegt bei 93.435. Das sind 2771 mehr als am Sonntag. Der erste Fall in Mexiko war im März registriert worden. Inzwischen hat das Land mit der zweithöchsten Bevölkerungszahl (130 Millionen Einwohner) in Lateinamerika auch die zweithöchste Zahl der Todesopfer in der Corona-Pandemie nach Brasilien.

+++ 4:28 Bildungsgewerkschaft GEW warnt vor Lehrerbashing +++
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt vor zunehmendem Lehrerbashing in Deutschland. "Das Verhalten einzelner Kolleginnen und Kollegen, die angeblich zu wenig für die Kinder gemacht haben, wird stellvertretend für alle herangezogen. Das ist nicht fair", kritisierte GEW-Chefin Marlis Tepe in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Viele Lehrer seien in der Corona-Krise am Limit. "Sie organisieren Präsenz- und Fernunterricht und müssen nebenbei Hygienepläne, Kontrollen und versetzte Pausenzeiten umsetzen und versuchen, zu allen Schülern und Schülerinnen den Kontakt aufrechtzuerhalten", so Tepe. Dazu kämen Technikprobleme und der Lehrkräftemangel. Vor diesem Hintergrund dürfe es sich die Gesellschaft nicht leisten, Lehrerbashing zu betreiben.

+++ 04:00 Corona-Massentests kosten 2020 bis zu 7,6 Milliarden +++
Die von Gesundheitsminister Jens Spahn geplanten Corona-Massentests könnten die gesetzlichen Krankenkassen in diesem Jahr bis zu 7,6 Milliarden Euro kosten. Diese Zahl nenne ihr GKV-Spitzenverband in einer Stellungnahme, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung". Dies könne Beitragserhöhungen um 0,8 Punkte nötig machen. Die Kassen verlangen demnach die vollständige Kostenübernahme durch den Bund sowie eine deutlich niedrigere Vergütung der Labore. Die von Spahn festgelegten 52,50 Euro pro Test seien "wesentlich zu hoch".

+++ 03:24 Brasilien: Demokratie-Bewegungen vereinen Kräfte +++
Angesichts immer rasanter steigender Corona-Zahlen sowie wiederholter Drohungen von Präsident Jair Bolsonaro gegen demokratische Institutionen gewinnen Demokratie-Bewegungen in Brasilien an Kraft. So erreicht das größte Manifest "Estamos #Juntos" (Wir stehen zusammen) bis Montag fast 200.000 Unterschriften. Mit seiner gelben Farbe erinnert die Erklärung zur Verteidigung von Freiheit und Demokratie an die Bewegung der Zivilgesellschaft für direkte Präsidentschaftswahlen zum Ende der Militärdiktatur. Das Spektrum der Unterzeichner reicht von dem kommunistischen Gouverneur eines Bundesstaates bis zu einem Sänger, der Bolsonaro unterstützt hatte.

+++ 02:58 Fast 12.000 Neuinfektionen in Brasilien +++
In Brasilien sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 11.598 neue Coronavirus-Fälle und 623 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in den letzten 24 Stunden aufgetreten. Damit steigt laut offiziellen Angaben die Zahl der Infizierten auf 526.447 und 29.937 Menschen sind bislang in dem lateinamerikanischen Land dem Virus erlegen.

+++ 02:22 Karliczek will Impf- und Pharmaforschung fördern +++
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek von der CDU will die Medikamenten- und Impfstoffentwicklung in Deutschland stärker fördern und hierzu eine Agentur für pharmazeutische Neuerungen ins Leben rufen. "Ich werbe dafür, dass im Koalitionsausschuss am Dienstag dazu der Grundstein gelegt wird", sagt Karliczek den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Ziel sei es, die Erforschung neuer Arzneien und Impfstoffe in Deutschland deutlich auszuweiten und von Drittstaaten unabhängig zu werden. Aufgabe der Agentur könne es sein, den Erkenntnistransfer zwischen Universitäten und Forschungseinrichtungen zu fördern und bei Ausbrüchen unbekannter Erkrankungen frühzeitig die Entwicklung von Impfstoffen anzustoßen. Karliczek betont, mit der Gründung einer solchen Agentur könne die Politik auch zeigen, dass sie bei Gesundheitsforschung und -vorsorge die Lehren aus dieser Pandemie gezogen habe.

+++ 01:36 Gesundheitsfonds der Krankenkassen droht Defizit bis Jahresende +++
Die Bundesregierung rechnet im laufenden Jahr wegen der Corona-Krise mit Beitragsmindereinnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von vier bis fünf Milliarden Euro gegenüber der bisherigen Schätzung. Das geht aus der Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, die der "Rheinischen Post" vorliegt. "Auf Basis der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Eckdaten ist mit derzeit geschätzten Beitragsmindereinnahmen gegenüber den bisherigen Annahmen des Schätzerkreises in einer Größenordnung von ca. vier bis fünf Milliarden Euro zu rechnen", heißt es in  dem Papier. Wegen der Pandemie wurden gleichzeitig aber auch die Ausgaben aus dem Gesundheitsfonds der GKV deutlich um bisher rund fünf Milliarden Euro erhöht, wie aus dem Papier hervorgeht. Damit droht die Liquiditätsreserve des Fonds von derzeit 10,2 Milliarden Euro bis Jahresende aufgebraucht zu werden: Der GKV-Fonds läuft damit auf ein Defizit zu, das der Bund ausgleichen müsste.

+++ 00:53 Steuerzahlerbund kritisiert Pläne für Auto-Kaufprämien +++
Vor dem heutigen Koalitionsgipfel kritisiert der Bund der Steuerzahler Pläne der Bundesregierung für neue Auto-Kaufprämien. "Die Pläne für eine Kaufprämie für Autos sind kein gutes Signal für die Steuerzahler. Die fünf Milliarden Euro müssen ja von ihnen bezahlt werden", sagt Steuerzahlerpräsident Reiner Holznagel der "Rheinischen Post". "Wir reden viel zu wenig über allgemeine Maßnahmen und zu viel über Hilfen für spezielle Gruppen", kritisiert Holznagel. Die Steuerzahler liefen Gefahr, bei dem Milliardenpoker im Kanzleramt das Nachsehen zu haben. Der geplante Soli-Abbau könne sehr wohl vom Jahresanfang 2021 auf den 1. Juli 2020 vorgezogen werden. "Zu sagen, das ginge technisch nicht, ist Blödsinn", erklärt Holznagel. Arbeitnehmer könnten auch rückwirkend zum 1. Juli entlastet werden. "Dann gibt es eine Gutschrift. Viele Menschen würden merken, dass sie deutlich mehr Netto in der Tasche haben", so Holznagel. Der Soli müsse zudem für alle abgeschafft werden, andernfalls müssten auch Handwerker und Facharbeiter ihn künftig weiter bezahlen.

+++ 00:15 16 Vasco da Gama-Spieler positiv getestet +++
Beim brasilianischen Erstliga-Klub Vasco da Gama sind gleich 16 Fußballprofis positiv auf das Coronavirus getestet. Das gibt der Verein aus Rio de Janeiro, der am Montag das Mannschaftstraining wieder aufnehmen durfte, bekannt. Der Klub erklärt, bis Sonntag insgesamt 350 Tests durchgeführt zu haben. Unter anderem wurden die Spieler, ihre Familien, das Trainerpersonal und weitere Mitarbeiter getestet.

+++ 23:31 Tschechien öffnet Grenzen zu Deutschland wieder +++
Tschechien öffnet seine Grenze ab dem 15. Juni wieder für Touristen aus Deutschland. Das beschließt das Kabinett in Prag, wie Gesundheitsminister Adam Vojtech bekanntgibt. Grundlage ist nun ein neues Ampel-Modell, das Länder nach Risikogruppen einteilt. Grünes Licht bekommen neben Deutschland und allen anderen Nachbarstaaten Tschechiens unter anderem auch die Schweiz und Kroatien. Damit entfallen auch die bisherigen Einschränkungen für grenzüberschreitende Berufspendler. Ausländer aus rot und orange gekennzeichneten Ländern müssen bei der Einreise nach Tschechien einen negativen Labortest auf das Coronavirus vorlegen. Dazu zählen unter anderem Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Schweden. Deutsche stellen traditionell die größte Gruppe unter den ausländischen Besuchern Tschechiens.

+++ 23:06 Frankreich lockert weiter +++
Frankreich lockert ab Dienstag seine Corona-Auflagen weiter. Erstmals können die Bürger wieder im ganzen Land reisen. Bisher waren in der Regel nur Fahrten im Radius von 100 Kilometern um den Wohnort erlaubt. Auch Restaurants, Bars und Cafés können wieder öffnen. Im Pariser Großraum sind zudem Parks und öffentliche Gärten wieder zugänglich. Die französische Hauptstadt und ihr Umland bleiben aber unter erhöhter Beobachtung der Behörden, weil es dort besonders viele Infektionen gab. Eine Corona-Warn-App für Handys begleitet die zweite Phase der Lockerungen. Mit mehr als 28.800 Todesfällen ist Frankreich eines der am stärksten betroffenen Länder Europas.

+++ 22:33 Kritik an Schulöffnungen in Großbritannien +++
Trotz heftiger Kritik haben in Großbritannien einige Schulen nach wochenlanger Schließung wegen der Corona-Pandemie wieder geöffnet. Rund zwei Millionen Schüler im Alter von vier bis sechs sowie von zehn bis elf Jahren durften laut den Lockerungsbeschlüssen der Regierung von Premierminister Boris Johnson heute in England wieder in den Unterricht zurückkehren. Kritiker aus dem Bildungsbereich halten die Öffnung jedoch für verfrüht. Die Leiter von Grundschulen erwarteten laut einer Umfrage der National Foundation for Educational Research, dass rund die Hälfte der Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schickt. Die Lehrergewerkschaft National Education Union forderte mehr "fundierte wissenschaftliche Tests und Beweise", um "zu gegebener Zeit wieder zu öffnen". Die Vereinigung von Schul- und College-Direktoren zeigte sich besorgt über "erhebliche logistische Probleme".

+++ 22:08 Berliner R-Wert schnellt nach oben +++
Berlin weist einen deutlich höheren R-Wert aus, als der des Robert-Koch-Instituts für ganz Deutschland. Und er steigt weiter deutlich an. Aktuell beträgt die Reproduktionszahl für Berlin laut Senatsangaben 1,66. Gesten lag der Wert bei 1,41. Das bedeutet, ein Corona-Infizierter steckt im Durchschnitt deutlich mehr als eine weitere Person an. Die Ausbreitung der Infektion beschleunigt sich also. Der R-Wert gilt allerdings als stark schwankungsanfällig. Erst wenn er mindestens drei Tag über der Marke von 1,1 beziehungsweise 1,2 liegt, springt die vom Berliner Senat entwickelte Corona-Ampel auf Gelb beziehungsweise Rot, das heißt es besteht offiziell Handlungsbedarf.

+++ 22:04 WHO will trotz Austritt weiter mit USA zusammenarbeiten +++
Trotz der Ankündigung des US-Austritts aus der Weltgesundheitsorganisation will die Behörde weiter mit den USA zusammenarbeiten. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte bei einer Online-Konferenz, dass die Beiträge und die Großzügigkeit der US-Regierung zugunsten der Weltgesundheit in vielen Jahrzehnten immens gewesen seien und für die öffentliche Gesundheit in der ganzen Welt einen großen Unterschied gemacht hätten. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag mitten in der Coronavirus-Pandemie die Beziehungen der USA zur WHO aufgekündigt.

Hinweis: Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, bad/ibu/dpa/AFP/rts/sid