Coronavirus-Liveticker+++ 23:57 Weltweit fast 260.000 Neuinfektionen in 24 Stunden +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet einen neuen Rekordanstieg bei den Corona-Infektionen: In den vergangenen 24 Stunden seien weltweit 259.848 neue Erkrankungen registriert worden. Die bisher größte Zahl von Neu-Infektionen binnen eines Tages hatte die UN-Gesundheitsorganisation am Freitag mit 237.743 Fällen verzeichnet. Zuletzt habe die Zahl der neu registrierten Erkrankungen vor allem in den USA, Brasilien, Indien und Südafrika zugenommen. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich am Samstag um 7360, was dem größten Anstieg an einem Tag seit 10. Mai entspricht.
+++ 23:08 Tschechien zählt wieder so viele Infizierte wie im April +++
In Tschechien ist die Zahl der Corona-Infizierten auf den höchsten Wert seit April angestiegen. Wie die Nachrichtenagentur CTK berichtete, galten mit 4705 bereits fast gleich viele Personen als aktuell erkrankt wie zum bisherigen Höchststand von 4737 am 11. April. Zuletzt waren vier Tage hintereinander jeweils mehr als hundert Neuinfektionen dazugekommen, am Samstag nur 53 Fälle. Mit weniger als 14 000 Erkrankungsfällen und 358 Corona-Toten seit März gehört das mehr als zehn Millionen Einwohner zählende Land aber dennoch zu den weniger stark betroffenen Staaten Europas.
+++ 22:27 Tausende Israelis demonstrieren gegen Netanjahus Corona-Kurs +++
Tausende von Israelis haben gegen den Kurs der Regierung von Benjamin Netanjahu in der Corona-Krise demonstriert. Zahlreiche Menschen versammelten sich am Abend in einem Tel Aviver Park am Mittelmeerstrand. Außerdem demonstrierten in Jerusalem sowie an vielen Kreuzungen und auf Brücken landesweit Mitglieder der Bewegung "Schwarze Flaggen" gegen den Ministerpräsidenten, der wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht steht. Die Demonstranten in Tel Aviv warfen der politischen Führung vor, sie sei korrupt und habe sich vom Volk entfernt. Sie hielten Plakate in die Höhe, auf denen Slogans wie "Corona-Diktatur" und "Wirtschaftliche Sicherheit für uns alle!" standen.
+++ 21:48 Fast 70 Corona-Infektionen bei Schlachthof in Lohne +++
Corona-Ausbruch in einem Schlachthof: 66 Menschen sind in einem Wiesenhof-Hähnchenschlachthof im niedersächsischen Lohne positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Landkreis Vechta am Samstagabend mit. Insgesamt wurden 1046 Abstriche genommen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 41,13 pro 100 0000 Einwohner. Als Grenzwert für Einschränkungen des öffentlichen Lebens gilt der Wert 50. Von den neuinfizierten Personen wohnen 35 im Landkreis Vechta, 27 im Landkreis Diepholz, zwei im Landkreis Osnabrück und jeweils eine im Landkreis Cloppenburg und in der Stadt Delmenhorst.
+++ 21:26 Deutsche R-Werte ziehen kräftig an +++
Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, in Deutschland zieht kräftig an. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts liegt sie gerade bei 1,42. Am Vortag kam das RKI noch auf 1,25. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Auch der robustere Sieben-Tage-R steigt weiter. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen liegt dieser Wert inzwischen bei 1,34 (Vortag: 1,20).
+++ 21:10 Deutschland meldet 424 neue Fälle +++
In ihrem Tagesbericht melden die Bundesländer 424 neue Infektionen und vier weitere Todesfälle für Deutschland. Nach dem Monatshöchstwert vom Vortag mit 644 Neuinfektionen ist dieser Rückgang bei den Fallzahlen allerdings nur ein statistischer Effekt: Vier der 16 Bundesländer - Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen - verzichten am Wochenende darauf, ihre Daten zu aktualisieren. Dennoch liegen die Neuansteckungen auch heute wieder deutlich über dem siebentägigen Durchschnitt.
Insgesamt kommt Deutschland nach Berechnungen von ntv.de auf 201.375 Infektionen. 9088 Menschen sind an dem Virus gestorben, 186.603 wieder genesen. Fast die Hälfte der neuen Fälle verzeichnet weiterhin Nordrhein-Westfalen. Keins der anderen Bundesländer kommt auf null neue Fälle.
+++ 20:20 Gigantische Dunkelziffer: Geschätzt 25 Millionen Iraner infiziert +++
Im Iran könnten deutlich mehr Menschen mit dem Virus infiziert sein als offiziell bekannt. Schätzungen aus dem Gesundheitsministerium zufolge könnten rund 25 Millionen und damit etwa 30 Prozent der Bevölkerung betroffen sein, sagt Präsident Hassan Rohani im staatlichen Fernsehen. Die Agentur Isna zitierte einen Mitarbeiter aus der Corona-Task-Force der Regierung mit den Worten, dabei gehe es um Patienten mit milden Symptomen, die keine medizinische Behandlung benötigten oder darum nicht ersuchten. Positiv getestet sind im Iran laut amtlichen Angaben bislang knapp 272.000 Bürgerinnen und Bürger. Die Regierung verschärfte im Kampf gegen das Virus bestimmte Beschränkungen für die Bevölkerung wieder.
+++ 19:45 Entwarnung nach Ausbruch in Verden +++
Nach der Verhängung einer Quarantäne für rund 100 Bewohner eines Häuserkomplexes im niedersächsischen Verden hat das Landratsamt weitgehende Entwarnung gegeben. Nur bei einer weiteren Person im Gebäudekomplex sei eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden, teilte die Pressestelle mit. Alle negativ getesteten Familien konnten noch am späten Nachmittag aus der temporären Quarantäne entlassen werden. Für einzelne Familien aus dem Häuserblock, die zum Zeitpunkt der Abstriche nicht vor Ort waren, stünden aber noch Nachuntersuchungen in der kommenden Woche aus. Nach acht Corona-Infektionen in dem aus drei Häusern bestehenden Gebäudekomplex wurden am Freitag rund 100 weitere Menschen auf das Virus getestet. Sie mussten zunächst bis zur Vorlage des Testergebnisses in Quarantäne. Einer der acht Infizierten musste im Krankenhaus behandelt werden.
+++ 18:47 Massentest in Stuttgart: Stadt nimmt 400 Abstriche +++
Nachdem in einem Stuttgarter Hochhauskomplex sechs Menschen an Corona erkrankt sind, hat die Stadt rund 400 Nachbarn vorsorglich testen lassen. Sie seien "vorab schriftlich über dieses freiwillige und kostenlose Angebot informiert worden", teilte die Stadt mit. Die Getesteten wohnen demnach alle in einem Gebäudekomplex im Stadtteil Freiberg. Dort im Wohnumfeld sei bei sechs Personen die Coronavirus-Erkrankung festgestellt worden. "Das städtische Gesundheitsamt führt in solchen Fällen regelmäßig vorbeugende Testungen durch", hieß es in der Mitteilung. "Dies ist Teil der neuen Strategie, schnell großflächig mögliche Kontaktpersonen zu testen, um die Verbreitung des Virus zu verhindern beziehungsweise Infektionsketten rechtzeitig zu unterbrechen." Der Leiter des Gesundheitsamtes, Prof. Stefan Ehehalt, sagte: "Die Bewohner haben das Angebot ganz überwiegend gut angenommen, viele haben sich bedankt." Nur ganz wenige hätten den Test abgelehnt. Die Ergebnisse werden bis Mitte nächster Woche erwartet.
+++ 18:15 Scholz stockt Kredite für arme Länder in Corona-Krise auf +++
Im Kampf gegen die Corona-Krise und ihre Folgen sollen die ärmsten Länder weitere vergünstigte Kredite bekommen, um Engpässe bei der Zahlungsfähigkeit zu überbrücken. Bei einer Videokonferenz der Finanzminister der G20-Staaten sagte SPD-Bundesfinanzminister Olaf Scholz nun zusätzlich drei Milliarden Euro in Form eines langfristigen Darlehens für das Hilfsprogramm "Poverty Reduction Growth Trust" des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu, wie sein Ministerium mitteilte. 2020 und 2021 stelle Deutschland insgesamt 8,7 Milliarden Euro für internationale Hilfsmaßnahmen bereit. Mit den zusätzlichen Mitteln setze man ein "starkes Signal der Solidarität" und stehe denen bei, die besonders unter den Folgen der Pandemie litten, sagte Scholz.
+++ 17:41 Kurz zu Streit über Corona-Finanzpaket: "Die Dinge laufen in die richtige Richtung" +++
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz sieht deutliche Fortschritte auf dem Weg zu einem Corona-Finanzpaket beim EU-Gipfel in Brüssel. "Zusammengefasst kann man sagen, es läuft ganz gut, die Dinge laufen in die richtige Richtung", sagte Kurz am Nachmittag. "Es ist, wie zu erwarten, ein zähes Ringen, ein angestrengtes Verhandeln, aber mit der Bewegung in die richtige Richtung, und das ist ja das Wichtigste." Ob bei dem nur bis heute angesetzten Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs schon eine Einigung gelingt, wollte Kurz aber nicht voraussagen.
+++ 17:17 Angst vor zweiter Welle: Frankreich führt die Maskenpflicht ein +++
Frankreich führt ab Montag eine weitgehende Maskenpflicht ein, um eine zweite Virus-Welle zu verhindern. In Geschäften und Banken sowie auf öffentlichen Plätzen und überdachten Märkten müssten ab dem 20. Juli Masken getragen werden, twitterte Gesundheitsminister Olivier Veran. Eine Reihe von Indikatoren lassen derzeit den Rückschluss zu, dass sich das Virus in Frankreich wieder vermehrt ausbreitet. Das betrifft vor allem Regionen im Westen und Süden des Landes, wie während der ersten Virus-Welle zwischen März und Mai eher glimpflich davongekommen waren.
+++ 16:47 Aida Cruises bereitet wieder Kreuzfahrten vor +++
Nach der coronabedingten Zwangspause für Kreuzfahrtschiffe bereitet sich die Branche allmählich wieder auf Passagierfahrten vor. Am Samstag sind zwei Kreuzfahrtschiffe der Reederei Aida Cruises im Überseehafen in Rostock-Warnemünde eingelaufen - allerdings noch ohne Passagiere. "Es ist alles planmäßig gelaufen", sagte ein Unternehmenssprecher. Am Pier hätten sowohl viele Fans und Touristen als auch zahlreiche Mitarbeiter die beiden Schiffe begrüßt. Die beiden Kreuzfahrtschiffe sowie die Crew werden nun auf die ersten Abfahrten seit Beginn der Corona-Krise vorbereitet. Mit Passagieren an Bord sollen die Schiffe der Reederei im August zu Kurz-Kreuzfahrten ohne Landgang starten. Auf den beiden Aida-Schiffen werden dem Sprecher zufolge zwischen 500 und 800 Menschen arbeiten und die ersten Touren werden mit einer Auslastung von etwa 50 Prozent der Kapazitäten angeboten. Bis Ende August seien mehrere drei- bis viertägige Kurzreisen geplant.
+++ 16:13 Corona-Biergarten bewältigt 450 Gäste - ohne Ärger +++
Nach der coronabedingten Zwangspause für Kreuzfahrtschiffe bereitet sich die Branche allmählich wieder auf Passagierfahrten vor. Am Samstag sind zwei Kreuzfahrtschiffe der Reederei Aida Cruises im Überseehafen in Rostock-Warnemünde eingelaufen - allerdings noch ohne Passagiere. "Es ist alles planmäßig gelaufen", sagte ein Unternehmenssprecher. Am Pier hätten sowohl viele Fans und Touristen als auch zahlreiche Mitarbeiter die beiden Schiffe begrüßt. Die beiden Kreuzfahrtschiffe sowie die Crew werden nun auf die ersten Abfahrten seit Beginn der Corona-Krise vorbereitet. Mit Passagieren an Bord sollen die Schiffe der Reederei im August zu Kurz-Kreuzfahrten ohne Landgang starten. Auf den beiden Aida-Schiffen werden dem Sprecher zufolge zwischen 500 und 800 Menschen arbeiten und die ersten Touren werden mit einer Auslastung von etwa 50 Prozent der Kapazitäten angeboten. Bis Ende August seien mehrere drei- bis viertägige Kurzreisen geplant.
Der neue "Corona-Biergarten" der Stadt Köln hat seine Feuertaufe bestanden: Am Freitagabend war das Angebot bis auf den letzten Platz ausgebucht. Obwohl immerhin 450 Menschen auf dem rund 270 Meter langen gesperrten Straßenabschnitt bei milden Temperaturen zum gemütlichen Feierabendbier zusammenkamen, hatten Polizei und Ordnungsamt keine gravierenden Verstöße gegen Corona-Abstands- und Hygieneregeln zu vermelden. Ein Kölner Gastronomie-Netzwerk hat den sogenannten Pop-up-Biergarten eröffnet, um bisherige Feier-Hochburgen in der Domstadt zu entlasten. Geplant ist, dass er zunächst an zwei Wochenenden öffnet. Anlass der Initiative war in den vergangenen Wochen Ärger über geballte Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen und in Parks - trotz Corona-Abstandsgebot und Kontaktbeschränkungen.
+++ 15:39 Appell an Seehofer: Grenzen trotz Corona für Lebenspartner öffnen +++
Abgeordnete von Linken, FDP und Grünen rufen gemeinsam Innenminister Horst Seehofer dazu auf, die Grenze für Lebenspartner aus Nicht-EU-Staaten zu öffnen, die einen negativen Corona-Test haben. Bisher gebe es Ausnahmen von den Einreise-Beschränkungen in der Corona-Krise nur für Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner, heißt es in einem Online-Appell von Bundestags- und EU-Abgeordneten, den der Linke-Politiker Stefan Liebich gestartet hat. Menschen, die ohne Trauschein in Beziehungen mit einem Partner aus sogenannten Drittstaaten lebten, berichteten "von großen Problemen für ihre Partnerschaft aufgrund der andauernden erzwungenen Trennung".
+++ 14:56 Volle Strände in Lübecker Bucht - Besucher müssen ausweichen +++
Bei bestem Sommerwetter hat es zahlreiche Menschen an die Ostseestrände von Scharbeutz und Haffkrug in der Lübecker Bucht in Schleswig-Holstein gezogen. Aufgrund des starken Andrangs waren einzelne Strandabschnitte gegen Mittag so stark besucht, dass einige Besucher auf andere Bereiche ausweichen mussten - damit die coronabedingten Abstandsregeln eingehalten werden können. Abgewiesen wurde aber niemand, betonte Bettina Schäfer, Bürgermeisterin der Gemeinde Scharbeutz, gegenüber ntv.de. "Wir haben ein ausgezeichnetes Parkleitsystem und ein Ampelsystem am Strand, die zusammen für eine optimale Besucherlenkung gesorgt haben", so Schäfer. Seit Anfang Juli gibt es dort eine sogenannte virtuelle Ampel gegen überfüllte Strände. So können sich Tagesgäste rechtzeitig über den Andrang an den Ostsee-Stränden zwischen Scharbeutz und Rettin informieren.
+++ 14:22 Tagesgäste bis August in Mecklenburg-Vorpommern verboten +++
Ein Ausflug von Hamburg, Kiel oder Berlin an die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns bleibt - zumindest mit dem eigenen Auto oder dem öffentlichen Nah- und Fernverkehr - weiterhin verboten. Für Tagesgäste aus anderen Bundesländern bestehe diese Corona-Regelung noch bis mindestens Anfang August, sagte ein Regierungssprecher. "Am 4. August wird entschieden, wie es mit dem Tagestourismus weiter geht." Dann werde es das nächste Treffen der Landesregierung unter anderem mit Kommunen, Gesundheitsexperten und Vertretern der Wirtschaft, von Gewerkschaften und Sozialverbänden geben.
+++ 14:01 Briten nennen vorerst keine Opferzahlen mehr - Fehler befürchtet +++
Großbritannien will vorerst keine täglichen Corona-Opferzahlen mehr veröffentlichen. Die Regierung ordnete eine Überprüfung der Berechnungsmethode an, nachdem Bedenken laut geworden waren, die veröffentlichten Todesfall-Zahlen könnten übertrieben hoch sein.
+++ 13:33 Corona-Pandemie verstärkt Probleme bei Migration und Integration +++
Aus Sicht des Münchner ifo-Instituts hat die Coronavirus-Pandemie Probleme bei Migration und Integration verstärkt. Der krisenbedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit treffe demnach insbesondere Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft. Prekäre Arbeits- und Wohnverhältnisse erhöhten das Infektionsrisiko. Gleichzeitig entfielen zurzeit viele Integrationsangebote. Die Pandemie zeige Schwachstellen in der Asyl- und Integrationspolitik und steigere die Gefahr eines verstärkenden Rassismus, heißt es weiter.
+++ 12:58 EU-Ratschef macht Kompromissvorschlag im Streit um Corona-Hilfen +++
Im EU-Streit um das Aufbauprogramm nach der Corona-Krise hat Ratschef Charles Michel nach Angaben von Diplomaten eine Kürzung der Zuschüsse um 50 Milliarden Euro vorgeschlagen. Demnach sollen von den insgesamt 750 Milliarden Euro jetzt nur mehr 450 Milliarden Euro als Zuschüsse und dafür 300 Milliarden Euro als Kredite vergeben werden. Mit dem neuen Vorschlag soll Bewegung in die Verhandlungen kommen, die nach dem ersten Tag des Sondergipfels der EU-Staats- und Regierungschefs am Freitag völlig festgefahren waren. Mehr dazu lesen Sie hier.
+++ 12:08 Tönnies: "Immer an Recht und Gesetz gehalten" +++
Der Chef des Fleischkonzerns Tönnies, Clemens Tönnies, bestreitet nach dem Corona-Ausbruch in der Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück juristisch relevante Verfehlungen. "Wir haben uns immer an Recht und Gesetz gehalten", sagte er dem Bielefelder "Westfalen-Blatt". Gegen die Konzernführung läuft unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Bei Tönnies hatten sich nachweislich rund 1400 Arbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Vorübergehend waren deshalb weitgehende Corona-Einschränkungen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf verhängt und das Stammwerk geschlossen worden. Tönnies sieht allerdings keine schuldhaften Versäumnisse und will deshalb trotz heftiger Kritik nicht auf eine Lohnkostenerstattung verzichten - notfalls wolle er das gerichtlich durchsetzen.
+++ 11:14 Corona-Ausbruch in Verden: Testergebnisse am Wochenende erwartet +++
Nach der Verhängung einer Quarantäne für rund 100 Bewohner eines Häuserkomplexes im niedersächsischen Verden läuft die Auswertung der Coronavirus-Tests im Labor. "Wir rechnen am Wochenende mit Ergebnissen", sagt ein Landkreissprecher. Die Menschen in dem Häuserkomplex mit rund 300 Bewohnern seien kooperativ.
+++ 10:52 Australien sagt nach Neuinfektionen Parlamentssitzung ab +++
Wegen neuer Infektionsfälle in zwei Bundesstaaten hat Australien eine im August geplante zweiwöchige Parlamentssitzung abgesagt. "Die Regierung kann das Risiko für die Abgeordneten, ihre Mitarbeiter, die Mitarbeiter des Parlaments und die breitere Öffentlichkeit nicht ignorieren", sagt Ministerpräsident Scott Morrison. Die Sitzung hätte am 4. August beginnen sollen. Der Bundesstaat Victoria meldet 217 Corona-Neuinfektionen, nach 428 am Freitag. Der bevölkerungsreichste Bundesstaat New South Wales meldete 15 neue Fälle.
+++ 10:40 Lauterbach fordert kostenlose Corona-Tests für Reiserückkehrer +++
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert, sämtlichen Reiserückkehrern kostenlos Corona-Tests anzubieten. "Optimal wäre es, jeden zu testen", sagte er dem "Tagesspiegel". Lauterbach verwies auf die Unvernunft einiger Urlauber und die generell höhere Kontaktdichte im Urlaub und an Flughäfen. Eine Testpflicht sei juristisch kaum durchzusetzen, auch nicht bei Rückkehrern aus Risikogebieten, fügte Lauterbach hinzu. Daher müsse es eine verbindliche Aufforderung geben, sich nach der Rückkehr testen zu lassen. Bei Kosten von 50 Euro je Test schätzte Lauterbach, dass eine Gesamtsumme von 40 Millionen Euro ausreichen könnte. Das sei ein vergleichsweise geringer Betrag angesichts der sonstigen Krisenkosten. Ein Test am Flughafen sei allerdings keine Garantie, räumte er ein. Denn wer sich bei jemandem auf der Rückreise anstecke, könne bei der Ankunft zunächst auch negativ getestet werden. Lauterbach plädierte deswegen für kostenlose Tests an Flughäfen und zudem einige Tage später bei Hausärzten oder Gesundheitsämtern.
+++ 10:08 529 Neuinfektionen: R-Wert bei 1,25 in Deutschland +++
In Deutschland steigt die Zahl der festgestellten Infektionen um 529 auf 201.372, wie aus Daten auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle legt demnach um einen auf 9083 zu. Bis Samstagmorgen hatten 187.200 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen bei 1,25 (Vortag: 1,10). Das bedeutet, dass zurzeit ein Infizierter in Deutschland im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.
+++ 09:12 Trump weiter gegen nationale Maskenpflicht +++
Die USA haben am dritten Tag in Folge einen Rekordanstieg bei den Coronavirus-Infektionen verzeichnet. Binnen 24 Stunden wurden 77.638 Neuinfektionen registriert. Trotz der neuen Zahlen erwägt US-Präsident Donald Trump weiter keine nationale Maskenpflicht im Kampf gegen die Pandemie. Auf eine entsprechende Frage in einem Interview mit "Fox News" antwortete Trump: "Nein, ich möchte, dass die Menschen gewisse Freiheiten haben." Derzeit gilt in etwa der Hälfte der Bundesstaaten eine Maskenpflicht, und innerhalb der Bundesstaaten gibt es Streit darüber: So verklagte der Gouverneur von Georgia, Brian Kemp, die Bürgermeisterin der Hauptstadt Atlanta, Keisha Lance Bottoms, weil diese eine Maskenpflicht erlassen hatte.
+++ 08:25 Arizona und Texas bestellen Kühlwagen für Corona-Tote +++
Wegen drohenden Platzmangels in Leichenhallen und Krematorien haben Behörden in den US-Bundesstaaten Arizona und Texas Kühlwagen bestellt, um sich auf das Schlimmste vorzubereiten. "Wir können sie nirgends unterbringen. Es klingt schrecklich, aber es ist wahr", sagte der Bürgermeister der texanischen Stadt San Antonio, Ron Nirenberg. Auch im Bundesstaat Arizona im Bezirk Maricopa bestellten die Behörden 14 Kühlfahrzeuge mit einem Fassungsvermögen von rund 300 Leichen. "Wir verlieren zu viele Bürger Arizonas", hatte die Bürgermeisterin von Phoenix, Kate Gallego, zuvor dem örtlichen Sender KNXV gesagt. Insgesamt sind in dem Bundesstaat bislang 2500 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. In Texas haben mehr als 3700 Menschen ihr Leben durch eine Coronavirus-Infektion verloren. Anfang der Woche war dort mit 129 Todesfällen binnen 24 Stunden ein trauriger Rekord erreicht worden.
+++ 07:28 Rund 1000 Infizierte machen US-Gefängnis zu Hotspot +++
Die in den USA grassierende Corona-Pandemie hat ein Bundesgefängnis in Texas schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nach einem Bericht des Senders NBC infizierten sich 1072 von insgesamt 1798 Insassen der Strafanstalt in Seagoville im Norden des Bundesstaats. Auch zehn Angehörige des Wachpersonals seien positiv getestet worden. Ein 65-jähriger Gefangener, der eine 14-jährige Haftstrafe wegen Geldwäsche und Drogenvergehen erhalten hatte, sei in dieser Woche an Covid-19 gestorben. Die Justizvollzugsanstalt in Seagoville ist nach Medienberichten das am schlimmsten vom Coronavirus betroffene Bundesgefängnis in den USA.
+++ 06:40 Ärztepräsident plädiert für "Cluster-Isolierung" +++
Zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland fordert Ärztepräsident Klaus Reinhardt die Einführung einer schnellen, fallbezogenen Isolierung. "Cluster-Isolierung ist meines Erachtens die pragmatischste Art, mit der Pandemie umzugehen", sagte Reinhardt in Berlin. Dabei werden beim Auftreten von Infektionen an einem Ort schnell alle Kontaktpersonen in Quarantäne untergebracht. Urlauber mahnte Reinhardt zur Einhaltung der derzeit überall üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus auch auf ihren Reisen. "Nicht ratsam sind derzeit Reisen zu Urlaubsorten, an denen die Infektionsraten aktuell hoch sind, den Südstaaten der Vereinigten Staaten etwa oder Brasilien - vor allen Dingen, wenn man zu den Risikogruppen zählt", sagte Reinhardt. "Und es gelten auch im Urlaub die Abstands- und Hygieneregeln", sagte der Präsident der Bundesärztekammer. "Das ist wichtig, sehr wichtig."
+++ 05:47 Rotlichtbezirk von Amsterdam wird Einbahnstraße +++
Das Amsterdamer Rotlichtviertel wird für Fußgänger zur Einbahnstraße erklärt. Am Wochenende gilt nur eine Laufrichtung. Bei zu vielen Menschen wollen die Behörden Grachten und Straßen komplett sperren. Auch durch die Haupteinkaufsstraße Kalverstraat darf am Wochenende nur in einer Richtung gelaufen werden. Nach Lockerung der Corona-Maßnahmen kommen wieder Touristen in die niederländische Hauptstadt, vor allem aus Deutschland und Belgien. Vor Sehenswürdigkeiten, Bars, Cafés sowie Coffeeshops herrscht großer Andrang. Das gilt auch für "De Wallen", das Rotlichtviertel im ältesten Teil der Stadt. Seit dem 1. Juli dürfen die Prostituierten in den Fenstern wieder ihre Dienste anbieten.
+++ 05:25 EU will Vorkaufsrecht bei fünf Impfstoffherstellern +++
Die Europäische Union verhandelt Insidern zufolge mit mehreren Pharma- und Biotech-Unternehmen über Vorkaufsrechte für potenzielle Impfstoffe gegen Covid-19. Aus EU-Kreisen verlautete, es handle sich um Moderna, Sanofi, Johnson & Johnson sowie die Biotechfirmen Biontech und Curevac. Die EU-Kommission habe die EU-Gesundheitsminister bei ihrem Treffen in Berlin darüber informiert.
+++ 05:00 Wieder mehr als 70.000 Neuinfektionen in den USA +++
Die USA haben den zweiten Tag in Folge über 70.000 Neuinfektionen an einem Tag verzeichnet. Am Freitag wurden mindestens 70.674 neue Fälle registriert, der bisherige Höchstwert betrug 77.499 am Vortag. Im Juni legten die täglichen Neuinfektionen im Durchschnitt um 28.000 zu. Im Juli waren es bereits 57.625. Die Zahl der Toten stieg am Freitag um mindestens 912. Der US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci hat davor gewarnt, dass das Land die Schwelle von 100.000 täglichen Neuinfizierten mit dem Coronavirus überschreiten könnte, sollten die Amerikaner keine Masken tragen und keinen Mindestabstand halten. US-Präsident Trump lehnt eine Maskenpflicht ab.
+++ 04:23 Wegweiser zu Corona-Regeln aller Bundesländer jetzt online +++
Damit sich Reisende besser auf die jeweiligen Corona-Regeln in den Bundesländern einstellen können, hat die Bundesregierung einen neuen digitalen "Tourismus-Wegweiser" vorgestellt. Neben allgemeinen Abstandsregelungen oder Vorgaben zu einer Mund-Nasen-Bedeckung wird auch aufgeführt, welche Beschränkungen es zu Gästezahlen bei Hotels und Campingplätzen gibt, ob und bis wann in den Ländern aktuell jeweils Kneipen öffnen dürfen oder wieviele Menschen an Kulturveranstaltungen teilnehmen dürfen. Hinweise gibt es auch zu Regeln bei Messen oder Kongressen. Insgesamt gibt es 45 Rubriken. Änderungen der jeweiligen Beschränkungen in den Urlaubsgebieten sollen regelmäßig aktualisiert werden.
+++ 03:45 22 neue Covid-19-Fälle in China +++
China meldet 22 neue Covid-19-Erkrankungen. Sechs davon seien auf Einreisende aus Übersee zurückzuführen, teilen die Gesundheitsbehörden mit. In Xinjiang, einem autonomen Gebiet im Nordwesten Chinas, seien 16 neue Infektionen festgestellt worden. Für den Vortag hatten die Behörden insgesamt zehn Infektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der Covid-19-Fälle in China liegt nun bei 83.644, während die Zahl der Todesfälle unverändert bei 4634 bleibt.
+++ 03:26 WHO verzeichnet so viele Neuinfektionen wie noch nie +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet einen neuen Rekordanstieg bei den Corona-Infektionen: Binnen 24 Stunden seien weltweit fast 238.000 neue Erkrankungen registriert worden. Zuletzt habe die Zahl der neu registrierten Erkrankungen vor allem in den USA, Brasilien, Indien und Südafrika zugenommen, so die WHO. Die Zahl der Todesfälle bleibe derzeit dagegen konstant bei durchschnittlich rund 5000 täglich.
+++ 02:35 Israel erreicht Rekordwert bei neuen Fällen +++
Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Israel ist so hoch wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Nach aktualisierten Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Abend wurden für Donnerstag 1929 Fälle gemeldet - ein Rekordwert. Insgesamt wurden in Israel bislang 47.459 Infizierte registriert. Mitte Mai hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Israel noch im niedrigen zweistelligen Bereich gelegen. Nach raschen Lockerungen schnellen die Zahlen jedoch seit Ende Mai immer weiter in die Höhe. Die Regierung hatte gerade neue Restriktionen angekündigt, darunter Lockdown-Maßnahmen an Wochenenden.
+++ 01:43 Kanada nimmt Nachtleben ins Visier +++
Ein Anstieg der Neuinfektionen in Kanada geht den Gesundheitsbehörden zufolge auf Übertragungen bei Partys sowie in Nachtclubs und Bars zurück. Zudem verbreite sich das Virus zunehmend unter jungen Leuten, sagt der oberste Gesundheitsbeamte Howard Njoo. "Es gibt einen gewissen Anlass zur Sorge." In Kanada mit fast 38 Millionen Einwohnern sind 109.266 Infektionen und 8827 Todesfälle bekannt.
+++ 00:59 Verden stellt 100 Bürger vorläufig unter Quarantäne +++
Nach acht Corona-Infektionen in einem Gebäudekomplex in der Stadt Verden in Niedersachsen werden rund 100 weitere Menschen auf das Virus getestet. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner stehen bis zur Vorlage der Testergebnisse unter Quarantäne. Laut einem Sprecher des Landkreises gibt es Anhaltspunkte, dass sich das Coronavirus im direkten Wohnumfeld der positiv getesteten Personen ausgebreitet hat. Die acht Infizierten wohnen demnach in einem Gebäudekomplex aus drei Häusern. Einer von ihnen musste im Krankenhaus behandelt werden.
+++ 23:58 Mehr als 800 neue Fälle in Frankreich +++
Frankreich meldet 836 neue Infektionen binnen 24 Stunden. Damit steigt die Zahl der registrierten Erkrankungen in dem Land auf 174.674. 14 weitere Menschen sind mit Covid-19 gestorben. Damit liegt die Gesamtzahl der Toten nun bei 30.152, teilte das Gesundheitsministerium in Paris mit.
+++ 23:22 Wissenschaftler: Hygiene bei Tönnies nun Blaupause für Betriebe +++
Der Bonner Hygiene-Professor Martin Exner sieht die Anti-Corona-Maßnahmen beim Fleischverarbeiter Tönnies als mögliches Vorbild für andere Unternehmen. "Wir haben jetzt ein sehr abgewogenes Hygienekonzept, das kann eine Blaupause für andere Betriebe in ganz Deutschland werden", sagte Exner. Der Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit in Bonn hatte im Auftrag des Kreises den Corona-Ausbruch bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück mit mehr als 1400 infizierten Beschäftigten untersucht. Unter anderem wurden daraufhin in der Fleischzerlegung bei Tönnies Hochleistungsfilter und UV-Strahlen bei der Luftumwälzung eingesetzt, der Mindestabstand zwischen den Arbeitern vergrößert und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben.
+++ 22:41 Teheran führt wieder Corona-Beschränkungen ein +++
Weil die Fallzahlen in Teheran in die Höhe schnellen, sollen in der iranischen Hauptstadt schon an diesem Wochenende wieder Corona-Beschränkungen eingeführt werden. Das gab ein Sprecher des Gesundheitsministeriums bekannt. Unter anderem sollen ab Samstag ein Drittel der Beamten von zuhause arbeiten. Außerdem wurden Veranstaltungen und Versammlungen wieder verboten und die beliebten Cafes und Teehäuser wieder geschlossen. Im Sportbereich sollen nur noch die Spiele der ersten Liga stattfinden, erklärte das Ministerium. Nach den Lockerungen Ende Mai wurden die Corona-Vorschriften und besonders die Maskenpflicht im Iran größtenteils nicht mehr ernst genommen. Dies führte zu einem Anstieg der Neuinfektionen. Zuletzt gab es binnen 24 Stunden mehr als 180 Corona-Tote und fast 2400 bestätigte Neuinfektionen. Damit lag die Zahl der registrierten Todesopfer insgesamt bei 13.791, die der Infizierten bei 269.440.
+++ 22:05 Trend bei Neuansteckungen zieht an +++
Die Reproduktionszahl in Deutschland steigt nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts auf 1,25. Am Vortag lag der R-Wert noch bei 1,10. Das bedeutet, dass inzwischen ein Infizierter im Mittel wieder etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Auch der robustere Sieben-Tage-R klettert auf 1,20 (Vortag: 1,07).
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Auch der Trend bei den Neuinfektionen zieht an: Im siebentägigen Durchschnitt kommen derzeit pro Tag 387 Fälle hinzu.
+++ 21:39 Deutschland: Höchster Tageszuwachs seit knapp vier Wochen +++
Deutschland zählt aktuell 5622 Corona-Infektionen. Das sind 644 Infektionen und ein Todesfall mehr als am Vorabend. Damit haben sich insgesamt 200.951 Bürger nachweislich mit dem Virus infiziert. Davon sind 9084 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 186.245 Patienten gelten nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts als genesen. Von dem erneuten Anstieg blieb kein Bundesland verschont, sogar in Mecklenburg-Vorpommern gab es einen neuen Fall. Die Zahl der Neuinfektionen ist nun deutlich höher als in den vergangenen Wochen üblich war. Einen höheren Tageszuwachs gab es zuletzt am 21. Juni. Die Hälfte der heute gemeldeten Fälle stammt aus Nordrhein-Westfalen: Dort infizierten sich 152 Menschen mit dem Virus. Auch die Reproduktionszahl R stieg auf 1,25 an.
Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier lesen.