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Nach Beschluss der Gemeinde30 Vereine teilen sich Erlös aus Bannewitzer Goldschatz

04.05.2026, 20:22 Uhr
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Polizeisprecher Thomas Geithner übergibt dem Bannewitzer Bürgermeister Heiko Wersig die Goldbarren im Wert von knapp 40.000 Euro. (Foto: picture alliance/dpa)

Bei Mäharbeiten entdeckt ein Gemeindemitarbeiter zehn Goldbarren. Ein Finder kann nicht ermittelt werden. Der Verkauf des Edelmetalls bringt Zehntausende Euro, über die sich jetzt Vereine in einem kleinen Ort bei Dresden freuen können.

Rund ein halbes Jahr nach dem spektakulären Fund ist der Bannewitzer Goldschatz lokalen Vereinen überreicht worden. "Es ist ein Dankeschön für eure Arbeit bei uns in der Gemeinde. Ihr seid der Kit unserer Gesellschaft", sagte Bürgermeister Heiko Wersig bei der Übergabe in Dresden. Der Erlös aus dem Verkauf der zehn Goldbarren je einer Feinunze, also etwa 31 Gramm, soll laut Gemeinderatsbeschluss der Gemeinschaft und dem Zusammenhalt zugutekommen. Die voraussichtlich 38.000 Euro teilen sich 30 Vereine aus der im Süden Dresdens gelegenen 11.000 Einwohner-Kommune auf, darunter Feuerwehrvereine, Karnevals-, Musik- und Tanzvereine und auch Jugendclubs.

Im vergangenen Oktober hatte ein Gemeindemitarbeiter bei Mäharbeiten den ungewöhnlichen Fund gemacht. Da niemand glaubhaft nachweisen konnte, der rechtmäßige Eigentümer zu sein, ging das Gold nach Ablauf der sechsmonatigen Finderfrist in den Besitz der Gemeinde über. Bürgermeister Wersig reicht es direkt an Vereinsvertreter weiter.

Polizeisprecher Thomas Geithner sprach bei der Übergabe von einem rätselhaften Fall. Die Ermittler prüften mögliche Verbindungen zu Straftaten und gingen 37 Hinweisen von Privatpersonen und bundesweiten Polizeidienststellen nach. Sogar ein Mann aus Madeira habe sich gemeldet, sagte Geithner. Er hatte Gold per Post verschickt, das nie bei seinem Ziel ankam. Aber auch in diesem Fall ergab sich keine Verbindung zum Bannewitzer Goldfund. 

Bei der Ostsächsischen Sparkasse werden die Barren nun auf Echtheit geprüft. In den nächsten Tagen sollen die Vereine dann das Geld aus dem Ankauf erhalten.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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