Panorama

Zielgruppe sind Pilzzüchter Albanien will Militärtunnel vermieten

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Eingang zu einem der unzähligen Militärtunnel.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Mehr als 700.000 Bunker und Tausende Kilometer Tunnel besitzt Albanien - ein Relikt aus der Zeit der Herrschaft des kommunistischen Diktators Hoxha. Nun will der Staat damit Geld verdienen.

Mit einer ungewöhnlichen Idee will die albanische Armee ihr altes Tunnelsystem nutzen und dabei auch noch Geld verdienen: Ein Teil der unter den Kommunisten gebauten Tunnel solle an Pilzzüchter vermietet werden, teilte das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung mit. Demnach geht es um fünf Tunnel mit einer Gesamtfläche von fast 1500 Quadratmetern nördlich der Hauptstadt Tirana.

Am 18. Januar soll die Ausschreibung starten. Der Anfangspreis für die Miete für einen Zeitraum über 20 Jahre soll bei 350 Euro monatlich liegen. Einige Tunnel sollen künftig vielleicht auch touristisch genutzt werden.

Aus Angst vor einem Angriff feindlicher Kräfte von außen hatte einst der kommunistische Staatschef Enver Hoxha mehr als 700.000 Bunker und tausende Kilometer Tunnel für die Landesverteidigung bauen lassen. Inzwischen ist Albanien Mitglied der Nato.

Quelle: ntv.de, wne/dpa

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