Panorama

In der Stadt der Hundertjährigen Ältester Mensch der Welt gestorben

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Geboren 1897, hatte der aus Kyoto stammende Kimura die Regentschaften von vier Kaisern erlebt.

Im Alter von 116 Jahren ist in der japanischen Stadt Kyotango der älteste Mensch der Welt verstorben. Dort befand er sich in guter Gesellschaft. In der Metropole leben fast 100 Menschen, die über 100 Jahre alt sind.

Der älteste Mensch der Welt, der Japaner Jiroemon Kimura, ist mit 116 Jahren gestorben. Der 1897 geborene Kimura sei am Mittwochmorgen im Krankenhaus entschlafen, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo News unter Berufung auf örtliche Behörden in der Provinz Kyoto. Kimura war im Dezember 2012 vom Guinness-Buch der Rekorde als ältester derzeit lebender Mensch anerkannt worden, nachdem eine Frau in den USA im Alter von 115 Jahren gestorben war.

Im selben Monat brach er einen weiteren Rekord, nämlich den des ältesten Mannes, der je gelebt hat. Mit 115 Jahren und 253 Tagen war er damit aber noch weit entfernt von der ältesten Frau, die je gelebt hat: Die Französin Jeanne Calment war 1997 mit 122 Jahren gestorben.

Kyotango ist Stadt der Hundertjährigen

Im April feierte der aus der Stadt Kyotango stammende Kimura seinen 116. Geburtstag, zu den Gratulanten gehörte auch Regierungschef Shinzo Abe, der eine Videobotschaft schickte. Kimura hatte sieben Kinder, 14 Enkel, 25 Urenkel und 14 Ururenkel. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er mehr als 40 Jahre bei der Post. Danach hielt er sich bis zum Alter von 90 mit Ackerbau fit.

Die 60.000-Einwohner-Stadt Kyotango hat angesichts der fast einhundert dort lebenden Menschen, die 100 Jahre und älter sind, ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen. Damit soll herausgefunden werden, wie sich die Hundertjährigen ernähren und welche Geheimnisse sonst noch hinter ihrer Langlebigkeit stecken.

Quelle: ntv.de, AFP

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