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Grausiger Fund am Elbufer Angler entdecken menschliche Hand in Wels

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Für Welse ist es eher ungewöhnlich, dass sie menschliche Körperteile verschlingen (Symbolbild).

(Foto: picture alliance / dpa)

Zwei Anglern aus Sachsen-Anhalt gelingt ein stattlicher Fang - 1,60 Meter lang ist der Wels, den sie aus der Elbe ziehen. Beim Filetieren vergeht ihnen die Freude, denn im Innern des Fisches finden sie eine menschliche Hand. Nun untersucht die Kriminalpolizei den Raubfisch.

Im Bauch eines Welses haben zwei Angler aus Jessen in Sachsen-Anhalt eine skelettierte Hand gefunden. Die beiden Männer hätten den mehr als anderthalb Meter langen Raubfisch in der Nacht zu Sonntag im sachsen-anhaltischen Schützberg aus der Elbe gezogen, sagte ein Polizeisprecher. Als sie den Wels am Morgen ausnehmen wollten, sei die Hand zum Vorschein gekommen.

"Nach erster Einschätzung handelt es sich um die Hand eines Menschen", bestätigte der Polizeisprecher. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Todesursache des Menschen, von dem die Hand stammt. Rechtsmediziner müssen den Angaben zufolge jetzt herausfinden, ob die Hand von einem Mann oder einer Frau stammt und wie alt das Körperteil ist. Das könne Tage, aber wohl eher Wochen dauern. Anschließend können Vermisstenfälle geprüft werden.

Welse sind die größten einheimischen Süßwasserfische und sind zumeist nachtaktiv. Sie können bis zu 3 Meter lang und 250 Kilo schwer werden. Dem MDR zufolge war der Wels aus Schützberg 1,60 Meter lang und hatte ein Gewicht von 30 Kilogramm. Als Raubtiere fressen Welse Fische, Frösche, Krebse, Enten und Ratten. Im Jahr 2001 erlangte der Wels "Kuno" weltweite Berühmtheit, nachdem dieser im nordrhein-westfälischen Mönchengladbach einen ausgewachsenen Dackel in die Tiefe gerissen und verspeist haben soll.

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Quelle: n-tv.de, cri/dpa

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