Panorama

Nicht alle bekommen eine Spritze Ansturm auf Impfzentren im Süden und Osten

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In Bayern und Thüringen bilden sich lange Schlangen vor den Impfzentren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vielerorts stehen die Menschen heute zum Teil stundenlang Schlange, um sich eine Corona-Impfung abzuholen. In Bayern und Thüringen, wo die Infektionszahlen besonders hoch sind, stoßen die Impfzentren an ihre Kapazitätsgrenzen. Einige Impfwillige müssen sogar weggeschickt werden.

Dem rasanten Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen folgt mancherorts in Deutschland ein großer Andrang bei den Impfangeboten. Etwa in Bayern mussten Impfwillige aufgrund der hohen Nachfrage mit langen Wartezeiten rechnen. In Augsburg appellierte die Stadt bereits am Samstagvormittag an die Bürgerinnen und Bürger, das Impfzentrum ohne Termin nicht mehr aufzusuchen. Wer dennoch kam, wäre der "Augsburger Allgemeinen" zufolge weggeschickt worden. Die Kapazitäten seien ausgeschöpft. Nach Angaben einer Sprecherin war dort nicht nur der Impfstoff knapp, auch personell stieß das Impfzentrum an Grenzen.

Auch in München hatten Impfzentrum und Impfstationen mit dem großen Andrang zu kämpfen. Das Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt appellierte deswegen an die Bürger, Impftermine zu vereinbaren.

Wegen der hohen Nachfrage nach Auffrischungsimpfungen war auch an den Thüringer Impfstellen am heutigen Samstag viel los. Landesweit konnten sich die Menschen bis 13.30 Uhr ohne vorherige Terminvereinbarungen in den regionalen Impfstellen gegen Covid-19 spritzen lassen. Etwa in Gera warteten aber auch später noch zahlreiche Menschen vor der Impfstelle.

Bei der Impfstation der Stadt Magdeburg in Sachsen-Anhalt sah es am Samstag ähnlich aus. Seit einer Woche werde dem Impfpunkt "die Bude eingerannt", sagte der Impfkoordinator Dennis Brandt. "Heute und gestern sind neue Rekordzahlen." Thüringen und Bayern weisen nach Sachsen unter den Bundesländern die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen auf.

Quelle: ntv.de, hny/dpa

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