Panorama

Mitten im Krokodilgebiet Australien sucht nach 30 Schiffbrüchigen

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Die Feuchttropen von Queensland sind Unesco-Weltkulturerbe und ziehen zahlreiche Touristen an. Doch der Daintree-Fluss ist voller Krokodile.

(Foto: imago)

In der Mündung des Daintree-Flusses im australischen Queensland kentert ein Boot, die 30 Insassen werden vermisst. Doch das Wasser ist für die Schiffbrüchigen nicht die einzige Gefahr. Denn in den tropischen Mangrovenwäldern lauern Krokodile.

Die australischen Grenzschutzbehörden suchen in von Krokodilen besiedelten Mangrovenwäldern nach etwa 30 Schiffbrüchigen. Medienberichten zufolge fanden Fischer ein verlassenes Fischerboot an der Mündung des Daintree-Flusses im nördlichen Queensland.

Um wen es sich bei den Vermissten handelt, ist noch unklar. Es könnte sich um die Besatzung eines illegalen Fischerboots oder um Migranten handeln, hieß es in örtlichen Medien. Elf Menschen seien in Gewahrsam, nach etwa 30 werde noch gesucht, teilte die Grenzpolizei ABF mit, ohne weitere Details zu nennen.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Douglas, Julia Leu, warnte im Lokalfernsehen vor den Gefahren durch die Krokodile. "Vor allem, wenn man die Gegend nicht kennt." Immer wieder greifen die Tiere Menschen an, Schwimmen ist im Fluss deshalb strengstens verboten.

Queensland ist auf dem Seeweg von Papua Neuguinea und Indonesien aus gut zu erreichen. Australien weist alle Migranten, die per Boot ankommen, zurück. Nach Angaben der ABF erreichten Australien seit 2014 keine illegalen Migranten mehr auf dem Seeweg.

Quelle: n-tv.de, ftü/dpa

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