Panorama

"Ich habe nur noch Tage" BBC-Radiofrau verabschiedet sich von Fans

Rachael Bland kämpft seit November 2016 mit der Diagnose Brustkrebs. Dann erlebt die Radiomoderatorin der BBC einen schlimmen Rückschlag: Der Krebs streut - und ist unheilbar. Jetzt verabschiedet sie sich von ihren Fans.

Mit einem emotionalen Instagram-Post hat sich die 40-jährige Rachael Bland von ihren zahlreichen Radiohörern in Großbritannien verabschiedet. Regelmäßig hören Fans von BBC Radio 5 Live ihre Stimme. Doch das ist nun vorbei. Eine Brustkrebs-Diagnose hat die Waliserin zu einem drastischen Schritt gezwungen. Seit November 2016 leidet sie an Krebs. Seit kurzer Zeit weiß sie, dass sie den Kampf nicht gewinnen kann. "Ich habe nur noch Tage", schrieb sie bei Instagram.

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"Um es mit den Worten des legendären Frank S. zu sagen: Ich fürchte, meine Freunde, dass meine Zeit gekommen ist. Und das plötzlich. Man hat mir gesagt, ich hätte nur noch wenige Tage zu leben. Es ist surreal. Ich danke euch so, so sehr für all eure Unterstützung während dieser Zeit. (...) Offensichtlich werde ich es nicht schaffen, all eure Nachrichten zu lesen, aber ich werde mein Bestes tun."

Rennen gegen die Zeit

Auf radikale Weise macht sie deutlich, dass der Krebs gesiegt hat. "Die letzten Monate waren ein Rennen mit mir selbst", sagte sie. Sie habe unbedingt Erinnerungen für ihren zwei Jahre alten Sohn Freddie sammeln wollen. Für ihn trug sie Geschichten zusammen, die sie selbst nicht mehr erzählen kann. Mehr als 15 Jahre war Bland Radiomoderatorin bei der BBC. Doch trotz ihres Schicksals blickt sie nur auf die anderen: "Ich habe keine Angst zu sterben, ich fürchte aber um diejenigen, die ich hinterlasse."

Ihr Post stößt auch deshalb auf so viel Aufmerksamkeit und Empathie, weil die Moderatorin einen Podcast über ihren Kampf gegen den Krebs produziert hat. Er trägt den Namen "You, Me and the Big C", das C steht in diesem Fall für "Cancer" - Krebs. Den Podcast sollen nun zwei Kollegen weiterführen, um andere Krebspatienten bei ihrem Kampf gegen die Krankheit zu unterstützen.

Quelle: n-tv.de, sgu