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Es war wohl ein VersehenBabyleiche verschwindet aus Klinik - und taucht in Wäscherei wieder auf

10.07.2026, 15:31 Uhr
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Der-Eingang-zum-Krankenhaus-in-Boeblingen-Die-Leiche-eines-Babys-ist-aus-dem-Krankenhaus-in-Boeblingen-nahe-Stuttgart-verschwunden-und-spaeter-in-einer-Waescherei-wieder-aufgefunden-worden-Einem-Polizeisprecher-zufolge-war-das-Fruehgeborene-mit-einem-Gewicht-von-unter-einem-Kilogramm-in-der-Klinik-auf-die-Welt-gekommen-und-dann-verstorben
Der Klinikbetreiber äußerte sich betroffen: "Es tut uns aufrichtig leid, dass die Eltern und Angehörigen in dieser ohnehin schmerzlichen Zeit dies zusätzlich durchleben müssen" (Foto: picture alliance/dpa)

Große Aufregung in einem Krankenhaus bei Stuttgart: Ein verstorbenes Frühgeborenes ist unauffindbar, als der Bestatter kommt, um es abzuholen. Ermittler finden die Leiche des Babys später in einer Wäscherei wieder.

Die Leiche eines Babys ist aus dem Krankenhaus in Böblingen nahe Stuttgart verschwunden und später in einer Wäscherei wieder aufgefunden worden. Einem Polizeisprecher zufolge war das Frühgeborene mit einem Gewicht von unter einem Kilogramm in der Klinik auf die Welt gekommen und dann verstorben. Dass die Leiche des Babys verschwunden ist, sei aufgefallen, als ein Bestatter den Leichnam in einem Kühlraum des Krankenhauses abholen wollte.

Es laufe ein DNA-Identifikationsverfahren, um zu bestätigen, dass es sich bei den Überresten um den verschwundenen Leichnam handelt, teilte der Sprecher mit. Die Eltern des Kinds hätten Anzeige erstattet. Es stehe derzeit der Tatverdacht einer Störung der Totenruhe im Raum.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehe man davon aus, dass der Leichnam von Mitarbeitern der Wäscherei in Laken übersehen und versehentlich mitgenommen worden war, sagte der Polizeisprecher. In der Wäscherei hätten Ermittler dann die sterblichen Überreste des Babys entdeckt. Erst bei einer Suche mit Leichenspürhunden wurden die Überreste bei einer Überprüfung der Wäscherei gefunden.

Der Betreiber des Krankenhauses, der Klinikverbund Südwest, zeigte sich tief betroffen. Man bedauere den Vorfall zutiefst. "Es tut uns aufrichtig leid, dass die Eltern und Angehörigen in dieser ohnehin schmerzlichen Zeit dies zusätzlich durchleben müssen", heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Man unterstützte die Polizei bei ihren Ermittlungen und arbeite den Vorgang auch intern vollständig auf.

Quelle: ntv.de, jog/dpa/AFP

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