Ungläubige KundenbetreuungBank-Mitarbeiterin lässt den Papst auflaufen

Die Mitarbeiterin einer Bank wird von einem Anruf des Papstes überrumpelt - und legt einfach auf. Ein Freund von Leo XIV. berichtet von seiner Kanzel über eine erheiternde Episode aus dem Leben des Pontifex. Schlussendlich soll der Papst aber erfolgreich gewesen sein.
Auch das geistliche Oberhaupt von mehr als einer Milliarde Katholiken muss sich offenbar mit lästigen Alltagsaufgaben herumschlagen. Einem Bericht zufolge wollte Papst Leo XIV. seine Adresse und Telefonnummer bei seiner Bank aktualisieren, doch eine Mitarbeiterin der Kundenbetreuung legte einfach auf, als er sich als Papst zu erkennen gab.
Laut Darstellung von Pfarrer Tom McCarthy aus Chicago, ein langjähriger Freund des US-amerikanischen Papstes, erklärte die Bank-Mitarbeiterin dem Papst, dass er die Änderungen nicht per Telefon vornehmen könne und persönlich in einer Bank-Filiale erscheinen müsse.
Der Papst habe geantwortet, dass dies nicht möglich sei. "Würde es einen Unterschied machen, wenn ich Ihnen sage, dass ich Papst Leo bin", soll der Pontifex gesagt haben. Daraufhin habe die Frau aufgelegt. Der Pfarrer erzählte die Geschichte vor Gläubigen einer Gemeinde im US-Bundesstaat Illinois und erntete lautes Gelächter.
Der Papst stammt aus der Metropole Chicago in Illinois. Seiner Heimatstadt hält der Papst als loyaler Anhänger des dortigen Baseball-Teams "White Sox" die Treue. CBS News berichtet, dass der Pontifex schließlich eine Nachricht an den Leiter der Bank geschickt habe und die Daten aktualisiert worden seien.