Panorama

Busunfall mit 13 Toten Bewährung für Lkw-Fahrer

Im Prozess um einen schweren Busunfall auf der A14 in Sachsen-Anhalt, bei dem 13 Menschen starben, bekommt der angeklagte Lastwagenfahrer nach seinem Geständnis eine Bewährungsstrafe.

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(Foto: dpa)

Der Verursacher des folgenschweren Busunfalls mit 13 Toten in Sachsen-Anhalt ist zu neun Monate Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Magdeburg befand den 48-jährigen Lastwagenfahrer aus Ostfriesland der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung für schuldig.

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(Foto: dpa)

Sein Laster war am 18. Juni 2007 auf der Autobahn A 14 bei Könnern an einem Stauende mit rund 75 Stundenkilometern auf den Reisebus geprallt, der daraufhin eine Böschung hinunterstürzte und sich überschlug. 13 Businsassen starben. 22 Fahrgäste verletzt, einige von ihnen schwer.

Der 48-Jährige hatte zuvor ein Geständnis abgelegt: "Ich habe den Bus viel zu spät erkannt", sagte er vor dem Landgericht. "Ich war in dem Moment schockiert und nicht fähig, eine Bremsung einzuleiten." Die Vorwürfe der Anklage seien komplett zutreffend.

Quelle: n-tv.de, dpa