Flieger setzte mit Nase aufBruchlandung von Kleinflugzeug: Hamburger Flughafen gesperrt

Ein Kleinflugzeug aus Cannes soll am Nachmittag in Hamburg landen - doch die Ankunft läuft schief. Die kleine Maschine verliert ein Bugrad. Trotz des glücklicherweise kleinen Zwischenfalls ist der komplette Flughafen zeitweilig außer Betrieb.
Weil auf dem Hamburger Flughafen ein kleines Flugzeug Schwierigkeiten bei der Landung hatte, sind kurzzeitig alle Starts und Landungen gestoppt worden. "Das Flugzeug ist bei uns gelandet und ist dabei zu Schaden gekommen. Es wurde bei der Landung beschädigt", sagte ein Flughafensprecher. Es sei aber niemand verletzt worden. Laut der "Bild"-Zeitung verlor das Flugzeug sein Bugrad beim Aufsetzen. Es setzte demnach mit der Nase auf. Zwei Personen seien an Bord gewesen.
Der vergleichsweise kleine Zwischenfall hat dennoch Auswirkungen auf den Flugverkehr am Hamburger Flughafen. Denn für die Zeit der Bergung der Maschine und des Säuberns der Start- und Landebahn können keine anderen Flieger starten und landen. "Das muss sehr gewissenhaft gereinigt werden", sagte der Sprecher weiter. Schon kleinste Trümmerteile könnten gefährlich für die Flugzeuge beim Starten und Landen sein.
Das Kleinflugzeug war gegen 16 Uhr am Hamburger Flughafen angekommen. Der "Bild"-Zeitung zufolge handelte es sich bei der Maschine um eine Socata TBM-700C. Das Kleinflugzeug war demnach aus Cannes gekommen. Spezialisten sollen nun untersuchen, wie es zu dem Unfall kommen konnte.