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Viele Wasserwege gesperrtEichenprozessionsspinner bremst Spreewald-Urlauber aus

13.07.2026, 11:03 Uhr
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Die winzigen Brennhaare der Raupen können Hautreizungen mit starkem Juckreiz und Quaddeln auslösen. (Foto: dpa)

In Brandenburg wird der Eichenprozessionsspinner zunehmend zum Gesundheitsproblem. Wer im Spreewald paddeln möchte, sollte deshalb seine Route überprüfen. Ein enormer Teil der schiffbaren Flächen im Unterspreewald ist unpassierbar.

Wer in diesen Tagen eine Paddeltour im Spreewald plant, muss mit Einschränkungen rechnen. Wegen des starken Befalls mit dem Eichenprozessionsspinner hat das Land Brandenburg mehrere Gewässerabschnitte vorübergehend für den Schiffsverkehr gesperrt.

Etwa die Hälfte der schiffbaren Flächen im Unterspreewald ist von den Sperrungen betroffen, wie es hieß. Besucherinnen und Besucher sollen vor Gesundheitsgefahren durch die giftigen Brennhaare des Eichenprozessionsspinners geschützt werden, aber auch vor Gefahren durch umsturzgefährdete Bäume und Äste entlang der Wasserwege. Spreewald-Touristen sollen mit ihren Booten alternative Routen nutzen, so das Verkehrsministerium.

Der Eichenprozessionsspinner hat sich in diesem Jahr laut Umweltministerium in Brandenburg besonders stark verbreitet und wird mehr und mehr zum Gesundheitsproblem. Die winzigen Brennhaare der Raupen dieses Nachtfalters enthalten ein Nesselgift und können bei Kontakt Hautreizungen mit starkem Juckreiz und Quaddeln auslösen. Augenreizungen, Husten oder asthmaartige Beschwerden sind möglich.

Quelle: ntv.de, chl/dpa

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