Panorama

Tödlicher Unfall in Hessen Ein Toter nach illegalem Rennen auf der A66

Blaulicht und LED-Laufschrift

Die A66 ist in Richtung Frankfurt derzeit komplett gesperrt.

(Foto: Holger Hollemann/dpa/Symbolbild)

Tragischer Unfall auf der Autobahn in Hessen. Während eines illegalen Rennens kollidiert ein Lamborghini mit einem unbeteiligten Pkw. Am Ende ist ein Mensch tot und zwei verletzt.

Auf der Autobahn 66 bei Hofheim am Taunus in Hessen hat sich am Nachmittag ein tödlicher Unfall ereignet. Zu der Kollision kam es offenbar bei einem illegalen Autorennen. Bei dem Unglück verlor ein Mensch sein Leben. Darüber hinaus wurden zwei weitere Personen verletzt.

Wie ein hessischer Polizeisprecher gegenüber ntv.de mitteilte, sollen sich zwei Lamborghinis und ein Porsche am Nachmittag zwischen dem Stadtteil Diedenbergen und Hofheim ein illegales Rennen geliefert haben. Im Laufe des Rennens verlor einer der Fahrer wohl die Kontrolle über seinen Wagen und prallte mit seinem Lamborghini gegen 13.24 Uhr in die Mittelleitplanke. Dann kollidierte er mit einem unbeteiligten Skoda und einem Opel. Der Fahrer des Skodas kam dabei ums Leben. Zur Identität des Toten konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

Der 29-jährige Fahrer des Unfall-Lamborghinis zog sich bei der Aktion schwere Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Am Abend konnte er die Klinik bereits wieder verlassen. Auch der Opelfahrer musste ins Spital. Der Lamborghini und der Skoda brannten komplett aus.

Der Fahrer des anderen Lamborghinis sowie der Fahrer des Porsche flüchteten vom Tatort. Später stellte sich der Porsche-Fahrer der Polizei. Nach dem flüchtigen Fahrer des weiß lackierten Lamborghini mit ausländischem Kennzeichen wird derzeit noch gefahndet. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Hofheim unter der Nummer 0619220790 zu melden.

Die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle zogen sich über Stunden hin. Auch am Abend waren die Einsatzkräfte noch mit Aufräumarbeiten befasst. Die A66 ist in Richtung Frankfurt derzeit voll gesperrt.

Quelle: ntv.de, jpe