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Lastwagen fahren in Stauende Erneut tödliche Unfälle auf der A3

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(Foto: picture alliance / dpa)

Auf der Autobahn 3 sterben in dieser Woche mehrere Menschen bei schweren Verkehrsunfällen. In fast allen Fällen übersehen Lkw-Fahrer das Ende von Staus. Sechs Menschen verlieren in nur drei Tagen ihr Leben.

Auf der Autobahn 3 in Unterfranken hat es innerhalb kurzer Zeit erneut tödliche Unfälle mit Lastwagen gegeben. Dabei starben am Abend zwei Menschen. In beiden Fällen waren Lkw in ein Stauende gefahren.

Zunächst krachte es nach Angaben der Polizei zwischen Biebelried (Kreis Kitzingen) und Rottendorf (Kreis Würzburg). Ein Lkw war dort auf einen Sattelzug aufgefahren. Diese wurde in das Begleitfahrzeug eines Schwertransporters und in den vermutlich davor stehenden Schwertransporter geschoben. Der 60 Jahre alte Fahrer des hinteren Lastwagens starb, zwei weitere Menschen wurden verletzt.

"Beim zweiten Unfall passierte im Prinzip das Gleiche", sagte der Sprecher. Etwa zwei Stunden später fuhr ungefähr zehn Kilometer weiter östlich zwischen Kitzingen (Kreis Kitzingen) und Biebelried ein weiterer Lastwagenfahrer auf ein Stauende auf. Sein 48 Jahre alter Beifahrer starb. Bei dem Aufprall wurden drei Lkw ineinander geschoben. Zwei Fahrer wurden schwer verletzt.

Die genauen Hintergründe werden noch ermittelt. "Fakt ist: Beide Fahrer haben den Stau übersehen und sind mit großer Wucht auf das Stauende aufgefahren", sagte der Polizeisprecher. Es sei aber grundsätzlich keine besonders gefährliche Stelle. 

Erst am Dienstag hatte es auf der A3 drei ähnliche Unfälle gegeben. Im Landkreis Würzburg hatte ein Lkw-Fahrer einen Stau übersehen und war fast ungebremst in das Ende gerast. Er starb noch an der Unfallstelle. In der Nähe von Limburg in Hessen war ein Lastwagen an einem Stauende auf einen Reisebus aufgefahren und hatten diesen auf einen davorstehenden Lkw geschoben. Stunden später war ein Autofahrer ebenfalls am Stauende in einen Lkw gefahren. Bei den Unfällen waren drei Menschen gestorben und mehr als zehn schwer verletzt worden.

Quelle: n-tv.de, jwu/dpa

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