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Beliebteste Vornamen Es sind wohl wieder Maximilian und Ben

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Zum Verzweifeln: Selbst ein Ben, in der Kita viele Bens und in der Schule später wohl auch.

Wenig Bewegung an der Namensfront: Deutsche Eltern schicken ihre Neugeborenen weiter gern als Emilia, Mia, Noah und Ben ins Leben. Etwas mehr Kreativität beweisen die Eltern laut einer ersten Stichprobe im Osten.

Bei der Wahl der Baby-Vornamen haben sich die Vorlieben deutscher Mütter und Väter 2018 voraussichtlich wenig verändert. "Die Hitparade der beliebtesten Vornamen bleibt ziemlich stabil", sagte die Geschäftsführerin der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS), Andrea-Eva Ewels, in Wiesbaden. Demnach schaffen es voraussichtlich Emilia, Mia, Noah und Ben bei einem Ranking der Erstnamen wieder ganz nach oben. Bei einer gemeinsamen Liste von Erst- und Folgenamen stehen wohl Marie, Sophie, Maximilian und Alexander wieder weit oben.

Die Sprachwissenschaftler werteten eine Stichprobe von zwölf Standesämtern deutschlandweit aus. In die endgültige Studie fließen dann Daten aus rund 700 Standesämtern. 2017 hatten Marie und Maximilian die Liste der Erst- und Folgenamen angeführt, im Ranking der beliebtesten Erstnamen waren es Emma und Ben. "Schaut man sich die Listen seit 1977 an, dann sieht man, dass es rund 20 Jahre dauert, bis sich die Namensliste merklich ändert", erläuterte Ewels. Große kurzfristige Veränderungen seien eher selten. Nach wie vor setze sich der Trend zu kurzen Namen fort - wie etwa auch Lea und Ida.

Auch 2018 wandten sich Eltern mit exotischen Namenswünschen an die Standesämter, wie Ewels berichtet. Bestätigt wurden unter anderem Decima und Lamiya für Mädchen sowie Aryos und Lesner für Jungs. Zwei interessante Beobachtungen machten die Sprachwissenschaftler beim Standesamt Zwickau: Hier führt Kurt die Rangliste der männlichen Vornamen an. Als dritte Vornamen wurden Cindy, Gisela oder Willy vergeben. "Insgesamt ist zu beobachten, dass ostdeutsche Eltern mutiger bei der Vornamenwahl ihrer Kinder sind, in dem sie häufiger ungewöhnliche oder sogar längst vergessene Namen wählen", erklärte Ewels.

Die GfdS veröffentlicht seit 1977 jährlich eine Liste der beliebtesten Vornamen. Die Gesellschaft wird von der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz der Länder gefördert.

Quelle: n-tv.de, jwu/dpa

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