Panorama

Bange Minuten Fensterputzer geraten in tödliche Gefahr

Der Devon Tower ist das höchste Gebäude von Oklahoma City. Der Wolkenkratzer hat jede Menge Fenster und eine spezielle Konstruktion, die es Arbeitern erlaubt, diese zu putzen. Doch diese Konstruktion versagt plötzlich den Dienst.

In Oklahoma City sind zwei Fensterputzer bei ihrer Arbeit in tödliche Gefahr geraten. Der Vorfall, über den zahlreiche US-Medien berichten, ereignete sich am Mittwochmorgen am Devon Tower. Das 50-stöckige Gebäude ist mit 259 Metern das höchste der Stadt im Süden der USA. Um kurz vor 8 Uhr Ortszeit begannen die Fensterputzer ihre Arbeit, für die sie sich normalerweise in einem gut gesicherten Korb an dem Wolkenkratzer entlang bewegen. Doch dieser Korb geriet beim Herunterlassen offenbar außer Kontrolle.

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"Gefährliche Situation am Devon Tower. Ein großer Korb schwingt wild auf der Spitze des Turms", twitterte die Polizei von Oklahoma City. Autofahrer und Passanten wurden aufgefordert, den Bereich zu meiden. Kurz darauf veröffentlichte die Polizei eine Videosequenz, in der der Korb heftig schaukelnd zu sehen ist. Dabei schlug er auch gegen Fenster, die zerbrachen.

Innerhalb kurzer Zeit war die Feuerwehr vor Ort. Um 8.25 Uhr sicherte sie den Korb und rettete die beiden Arbeiter. Auf einer Pressekonferenz informierte die Feuerwehr später über den Einsatz und teilte mit, dass die Fensterputzer die heikle Situation gut überstanden haben. Beide hätten eine weitere medizinische Behandlungen "abgelehnt".

Nach Angaben der Feuerwehr ist die Halterung an einem Kran befestigt. Es wird angenommen, dass der Kran wegen starker Windböen nicht mehr funktioniert hat. Dies habe dazu geführt, dass der Korb ungesichert hin und her schwang, sagte der stellvertretende Feuerwehr-Chef Michael Walker während der Pressekonferenz.

Notfallhelfer warfen den beiden Arbeitern ein Seil zu, denen es so gelang, die Halterung zu verankern. Die Feuerwehrleute konnten den Korb dann auf das Dach absenken und die Männer in Sicherheit bringen. "Sie waren auf einer Fahrt, die niemand erleben möchte, um es vorsichtig auszudrücken", sagte Einsatzleiter Benny Fulkerson laut KOCO 5 News.

Quelle: n-tv.de, sba

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