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Mordkommission ermitteltFünf Verletzte nach Schüssen in Berliner Wohnung

25.01.2026, 22:30 Uhr
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Rettungswagen in der Berliner Wichmannstraße. (Foto: picture alliance/dpa)

In der Nähe des Berliner Zoos kommt es zu einem Großeinsatz der Polizei. In einer Wohnung werden fünf Menschen verletzt, zwei davon schweben in Lebensgefahr. Ein Angeschossener schleppt sich selbst in ein Krankenhaus. Die Hintergründe sind unklar.

Fünf Menschen sind bei Schüssen in einer Wohnung in Berlin-Tiergarten verletzt worden, zwei von ihnen lebensgefährlich. Bei den beiden handele es sich um eine Frau und einen Mann, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Es habe mehrere Festnahmen gegeben. Die drei weniger gravierend Verletzten seien zwei Männer und eine Frau, sagte der Sprecher.

Zum Alter der Beteiligten gab es noch keine Erkenntnisse. Inzwischen habe die Mordkommission die Ermittlungen übernommen, hieß es. Rund 140 Beamte seien im Zusammenhang mit der Tat im Einsatz.

Schüsse fielen im 5. Stock

Hintergrund seien Streitigkeiten gewesen, sagte der Sprecher. Details wurden zunächst nicht bekannt. Die Schüsse fielen gegen 17.00 Uhr in der Wichmannstraße in einer Wohnung im 5. Stock im Stadtteil Tiergarten, ganz in der Nähe des Zoos. Es seien am Abend mehrere Notrufe bei der Polizei eingegangen, darunter auch von den Beteiligten selbst, hieß es.

"Zum jetzigen Zeitpunkt besteht aber keinerlei Gefahr für die Bevölkerung", betonte der Sprecher weiter. Sämtliche Beteiligte, die sich in der Wohnung aufgehalten hätten, seien entweder im Krankenhaus oder in Polizeigewahrsam. Ob nach weiteren Personen gefahndet wird, blieb offen.

Einer der Verletzten habe sich noch selbst ins nahe gelegene Franziskus-Krankenhaus geschleppt, sagte der Polizeisprecher. Die Klinik werde derzeit von außen von Polizisten bewacht. Auch alle anderen Verletzten seien in Kliniken gebracht worden. Der Bereich um den Tatort ist weiträumig abgesperrt.

Quelle: ntv.de, mau/dpa

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