Panorama

Verdächtiger führte zur Leiche Haftbefehl nach Tod einer 15-Jährigen

Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archiv

Im Berliner Fall sucht die Polizei noch nach weiteren Spuren.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archiv)

Ermittler machen in Berlin einen schrecklichen Fund: Die Leiche eines 15-jährigen Mädchens liegt auf einem Brachgelände in der Nähe der Spree. Tatverdächtig ist ein 41-Jähriger, der wegen eines Sexualdelikts bereits in der Psychiatrie gewesen sein soll. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.

Nach dem Fund einer toten 15-Jährigen an der Rummelsburger Bucht in Berlin ist Haftbefehl gegen einen 41-jährigen Verdächtigen erlassen worden. Der Mann sitze nun wegen des Verdachts des Mordes und der versuchten Vergewaltigung in Untersuchungshaft, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft mit. Die Leiche der Jugendlichen war am Mittwoch auf einem Brachgelände an der Bucht der Spree im Stadtteil Lichtenberg gefunden worden.

Der Beschuldigte hatte sich unmittelbar vor Entdeckung der Toten in Begleitung eines Rechtsanwalts auf einem Polizeirevier gestellt und war festgenommen worden. Er soll die Ermittler laut Medienberichten zu der Leiche des Mädchens geführt haben. Am Fundort suchten Fachleute nach Spuren.

Laut der Berliner Zeitung "BZ" ist der Mann Deutscher. Das Opfer soll eine Deutsche mit Migrationshintergrund sein, die in Tatortnähe gelebt habe. Der Verdächtige soll wegen eines Sexualdelikts schon einmal in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht gewesen sein.

Quelle: ntv.de, vmi/dpa/AFP

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