Panorama

Zu viele Klimaanlagen in New York Hitzewelle führt zu Stromausfall

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Der Stromausfall ereignete sich während eines Besuch der britischen Queen (hier bei einer Kranzniederlegung am Ground Zero).

(Foto: REUTERS)

Die große Hitze an der Ostküste der USA hat zu einem Stromausfall in New York geführt. Tausende Haushalte in den Stadtteilen Queens, Brooklyn und Staten Island waren am Dienstag ohne Elektrizität. Offenbar war ein Umspannwerk auf Staten Island der Belastung nicht gewachsen. Wie viele technische Anlagen sind auch die Stromleitungen in den USA längst nicht mehr zeitgemäß und nicht selten marode.

Der bisher stromstärkste Tag in der Geschichte der Stadt New York war laut Medien der 2. August 2006, als 13.100 Megawatt verbraucht wurden. Für den Dienstag waren 13.500 prognostiziert worden. Auch in Teilen Manhattans war der Strom weg. In anderen Gebäuden wurde er rationiert: Statt sechs oder acht Fahrstühlen fuhr nur einer und die Waschcenter waren bis zu den Abendstunden verschlossen.

In New York war der bislang heißeste Tag des Jahres mit 100 Grad Fahrenheit (36 Grad Celsius) vorhergesagt worden. In der Stadt werden Erinnerungen wach an den großen "Blackout" von 2003, als die Einwohner von ganz New York und 40 Millionen andere Menschen ohne Strom waren. Am Vormittag war auch Königin Elizabeth II. von Großbritannien von einem Stromausfall betroffen. In einem Hotel in Kanada, kurz vor dem Abflug nach New York, war es plötzlich dunkel geworden.

Quelle: ntv.de, dpa

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