Panorama

Tod von Kobe Bryant Hubschrauber hatte keinen Defekt

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Der ehemalige Basketball-Profi Kobe Bryant und seine Tochter Gianna sind zusammen mit sieben anderen Menschen verunglückt.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Beim Absturz eines Privathubschraubers kommen alle neun Insassen ums Leben. Mit an Bord: der ehemalige Basketball-Profi Kobe Bryant und dessen Tochter. Wie es zu dem Absturz kommen konnte, steht noch immer nicht fest. Laut einem neuen Bericht können Ermittler ein Motorversagen ausschließen.

Bei den Ermittlungen zum Tod der US-Basketball-Legende Kobe Bryant und acht weiteren Menschen bei einem Hubschrauber-Absturz sind keine Hinweise auf ein Motorversagen gefunden worden. Das teilte die US-Behörde für Verkehrssicherheit (NTSB) in ihrem vorläufigen Bericht mit. Alle wesentlichen Bestandteile des Hubschraubers seien rund um die Unfallstelle gefunden worden, hieß es in dem Bericht. Die gefundenen Motorteile zeigten keine Anzeichen eines Defekts.

Die Ermittlungsbehörden schließen nach wie vor nicht aus, dass schwierige Wetterbedingungen zum Absturz führten. Zum Zeitpunkt des Unglücks hing dichter Nebel über der Gegend nordwestlich von Los Angeles. Der endgültige Abschlussbericht zur Absturzursache wird frühestens in einem Jahr erwartet.

Bei dem Absturz des Privathubschraubers waren alle neun Insassen ums Leben gekommen. Kobe Bryant wollte seine 13-jährige Tochter Gianna zu einem Basketballspiel begleiten. Das Unglück und der Tod des 41-jährigen Superstars lösten weltweit Bestürzung aus.

Bryant galt als einer der besten Spieler in der Geschichte der nordamerikanischen Profiliga NBA. Er holte in seiner 20-jährigen Laufbahn fünf NBA-Meisterschaften mit den Los Angeles Lakers und gewann bei den Olympischen Spielen 2008 und 2012 die Goldmedaille mit dem US-Team. 2016 beendete er seine Karriere.

Quelle: ntv.de, ibu/AFP