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In Subantarktis abgestürzt Hubschrauber verschwindet vom Radar

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Auf der Südinsel Neuseelands werden die drei Überlebenden derzeit in einem Krankenhaus untersucht.

(Foto: imago images / Mint Images)

Eine Rettungsmission mit einem Hubschrauber in der Subantarktis läuft schief. Die drei Insassen überleben den Absturz allerdings und retten sich auf das neuseeländische Festland. Was zu dem Unfall führte, ist noch rätselhaft.

Drei Männer haben einen Hubschrauberabsturz über subantarktischen Gewässern südlich von Neuseeland überlebt. Die beiden Piloten und ein Arzt wurden 16 Stunden nach dem Verschwinden des Helikopters auf der Insel Auckland ungefähr 450 Kilometer von der Südspitze Neuseelands entfernt entdeckt. Das teilte die für maritime Sicherheit und Umweltschutz zuständige Behörde Maritime NZ mit.

Der Gruppe gehe es gut, sagte Einsatzleiter Kevin Banaghan. Die Männer seien für Notsituationen trainiert und hätten ihre Schutzkleidung gegen kaltes Wasser getragen. Die drei wurden in ein Krankenhaus nach Invercargill an der südlichen Küste von Neuseelands Südinsel geflogen. Wahrscheinlich hätten sie lediglich leichtere Verletzungen davongetragen, hieß es.   

Die drei Männer waren demnach in dem Gebiet auf einem privaten Rettungseinsatz, als ihr Hubschrauber aus noch nicht bekannter Ursache vom Radar verschwand. Ein Fischerboot bemerkte das Wrack des Hubschraubers nahe Yule, der nördlichsten Insel der subantarktischen Inselgruppe. Zwei Stunden später seien die Männer dann am Strand von Auckland herumlaufend geortet worden, so Maritime NZ weiter.

Quelle: n-tv.de, joh/dpa

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