Panorama

Vater, Mutter, Kind wohlauf Kristina Schröders Baby ist da

17715798.jpg

Kristina Schröder hat nun eine kleine Lotte Marie.

(Foto: picture alliance / dpa)

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bringt ihr erstes Kind zur Welt. Tochter Lotte Marie und ihrer Mutter gehe es gut, heißt es aus dem Umfeld der Ministerin.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat ihr erstes Kind zur Welt gebracht. „Vater, Mutter und Kind sind gesund und wohlauf“, bestätigte ein Sprecher ihres Ministeriums in Berlin, wollte aber keine Einzelheiten nennen.

Nach Informationen des „Wiesbadener Kuriers“ kam das Kind, ein Mädchen, am Donnerstagmorgen im Virchow-Klinikum der Berliner Charité zur Welt. Regierungssprecher Steffen Seibert verriet in seinen Twitter-Glückwünschen auch gleich den Namen der Kleinen: Er schrieb: „Von allen in der Bundesregierung herzlichen Glückwunsch an Kristina und Ole Schröder zur Geburt von Lotte Marie. Wir freuen uns mit.“

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sagte: „Es zeigt, die Regierung ist in allen Bereichen erfolgreich tätig. Deutschland wird weiblicher - eine gute Ergänzung für die Frauen-Fußballweltmeisterschaft.“

Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) schickte der Familienministerin seine Glückwünsche laut „Wiesbadener Kurier“ per SMS: „Großartig! Glück, Gesundheit und Gottes Segen! Alles Liebe für Dich und Deine Familie :-), Dein Kollege Philipp“. Und Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wird in der Heimatzeitung Schröders mit den Worten zitiert: „Vivat Lotte Marie“ - „Ein schöneres Signal als ein Baby im Kabinett kann ich mir für einen entspannten Umgang dieses Landes mit dem Thema Karriere mit Familie nicht vorstellen.“

Premiere im Kabinett

Die 33-jährige Wiesbadenerin ist die erste Bundesministerin überhaupt, die während ihrer Amtszeit Nachwuchs bekommt. Der Vater des Kindes, Ole Schröder (CDU), war bei der namentlichen Abstimmung im Bundestag zum Atomausstieg „aus dringenden familiären Gründen“ entschuldigt, hieß es. Ole Schröder ist Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium.

Auch sein Ressort wollte unter Hinweis auf die Privatsphäre keine Einzelheiten über die Geburt mitteilen. Das ist konsequent: Kristina Schröder hatte schon vor ihrer Babypause angekündigt, dass es nach der Geburt weder Interviews noch Stellungnahmen geben werde.

Die Geburt war erst im Juli erwartet worden. Die Ministerin will bis zum September Babypause machen und nach der gesetzlichen Mutterschaftszeit von 14 Wochen wieder an ihren Schreibtisch im Ministerium zurückkehren. Elternzeit können weder sie noch ihr Ehemann nehmen, da Abgeordnete, Minister und Parlamentarische Staatssekretäre keinen Anspruch auf Elternzeit oder Elterngeld haben.

Vertreten wird Kristina Schröder während ihres Mutterschutzes von den Staatssekretären Hermann Kues und Josef Hecken, auf Ministerebene von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU).

Quelle: ntv.de, dpa

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen