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Zwei Freunde hatten überlebt Leiche nach Autopanne im Outback gefunden

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Die dritte Vermisste hat den Outback-Trip vermutlich nicht überlebt.

(Foto: REUTERS)

Drei Freunde unternehmen eine Tour durch das australische Outback, doch ihr Auto bleibt in einem Flussbett stecken. Zwei Menschen werden danach lebend gefunden - nach tagelanger Suche stößt die Polizei nun aber auf die Leiche einer Frau. Es handelt sich vermutlich um die dritte Person.

Nach einer tagelangen Suche hat die australische Polizei nun die Leiche der 46-jährigen Claire Hockridge gefunden, die nach einer Autopanne vermisst worden war. Ihre zwei Freunde hatten die Panne Outback wie durch ein Wunder überlebt.

Die Polizei des Bundesstaats Northern Territory teilt mit, bei der Suche nach der Frau sei eine Leiche entdeckt worden. Es handele sich vermutlich um die vermisste Australierin, die Identifizierung der Leiche sei jedoch noch nicht abgeschlossen, hieß es. Hockridge war am 19. November zusammen mit zwei Freunden und einem Hund in der Nähe von Alice Springs unterwegs, als sie mitten im heißen und trockenen Outback ihr Geländewagen im Flussbett des Finke River steckenblieben.

Nach drei Tagen, an denen die Gruppe versucht hatte, ihr Fahrzeug freizubekommen, machte sie sich auf die Suche nach Rettung. Die 52-jährige Tamra McBeath-Riley wurde am Sonntag weniger als zwei Kilometer von dem liegen gebliebenen Auto von Hubschraubern gefunden. Am Dienstag entdeckte ein Viehzüchter dann auch den 40-jährigen Phu Tran. Er war nach Polizeiangaben "leicht desorientiert", aber insgesamt in "guter Verfassung".

McBeath-Riley sagte dem Sender ABC, sie und ihre zwei Freunden hätten sich nach der Autopanne zunächst von Keksen ernährt und Wodka-Drinks sowie Wasser aus einem Wasserloch für Rinder getrunken. Bis sie sich trennten, suchten die Freunde wegen der Hitze in einem Wasserloch unter ihrem Auto Zuflucht. Tran und Hockridge waren zunächst zusammen losgezogen, zwei Tage vor dem Auffinden hatte er sie dann aber zurückgelassen.

Quelle: n-tv.de, yla/dpa/AFP

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