Panorama

Nach drohender Einsturzgefahr Mamdani: New Yorker Wolkenkratzer ist wieder "stabil"

09.07.2026, 08:28 Uhr
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Das Gebäude wird weiterhin überwacht. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Bei einem 37-stöckigen New Yorker Wolkenkratzer verformen sich während der Bauarbeiten plötzlich zwei Säulen. Die Gegend um das Gebäude ist eine der betriebsamsten der Millionenmetropole. Bürgermeister Mamdani erklärt die Lage nun wieder für sicher.

Ein Wolkenkratzer in New York, der wegen zwei verformter tragender Säulen Großalarm ausgelöst hatte, ist nach den Worten von Bürgermeister Zohran Mamdani wieder "stabil". Es seien keine weiteren Bewegungen des Gebäudes mehr festgestellt worden, sagte Mamdani bei einer Pressekonferenz. Das Gebäude werde weiterhin überwacht, während die Notfallarbeiten liefen. Im Rahmen der Notfallmaßnahmen seien provisorische Stützen und Verstärkungsträger eingezogen worden. Die Zahl der evakuierten Gebäude sei reduziert worden. Für vier Gebäude gelte weiterhin eine vollständige Evakuierungsanordnung, für ein fünftes Gebäude bestehe eine teilweise Evakuierungsanordnung, sagte New Yorks Bürgermeister.

Der zuständige Baubevollmächtigte der Stadt New York, Ahmed Tigani sagte: "Wir glauben an den Notfallplan, den wir jetzt haben." Die Stabilisierungsarbeiten an dem Gebäude gingen aber weiter und die Situation werde wohl mindestens noch ein paar Tage angespannt bleiben. Ob die Gefahr eines befürchteten Teileinsturzes des Hochhauses vollständig gebannt sei, sagte Tigani nicht. Die Absperrmaßnahmen rund um das Gebäude hätten aber deutlich verringert werden können.

Zwei tragende Säulen des 37-stöckigen Hochhauses, das unweit des Bahnhofs Grand Central Station und des Sitzes der Vereinten Nationen liegt und derzeit umgebaut wird, hatten sich am Dienstag verformt. Zudem hingen Böden in dem ehemaligen Hauptsitz des Pharmakonzerns Pfizer durch. Verletzt wurde niemand.

Das betroffene Gebäude wird gerade in ein Wohngebäude umgebaut, bis zum kommenden Jahr sollen rund 1600 Luxuswohnungen entstehen. Mamdani sagte, er sei nach wie vor der Meinung, dass die Umwandlung von Büros in Wohnungen Teil der Lösung für die Wohnungskrise sei. Dabei müssten aber alle Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Der New Yorker Bürgermeister kündigte eine "gründliche Untersuchung" des Vorfalls vom Dienstag an.

Quelle: ntv.de, raf/AFP

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