Panorama

Passagier überwältigt Mann fummelt an Flugzeugtür herum

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(Foto: dpa)

Auf einem Lufthansa-Flug gibt es einen Zwischenfall. Ein Passagier hantiert plötzlich an einer Tür herum. Spieler eines Handball-Vereins überwältigen ihn. Serbische Medien berichten, der Mann etwas von Allah gesagt, zu dem er wolle.

Auf einem Lufthansa-Flug von Frankfurt am Main nach Belgrad ist ein Passagier überwältigt worden, der sich an einer der Türen zu schaffen machte. Der Mann wurde von der Crew überwältigt, die von Spielern des serbischen Handball-Clubs Vojvodina unterstützt wurde. Die Sportler hätten den Mann auch bis zur Landung auf seinem Sitz "fixiert" und überwacht, sagte ein Lufthansa-Sprecher.

Der serbische Fernsehsender RTS berichtete, der Mann sei ein Jordanier und habe versucht, ins Cockpit einzudringen. Dann habe er damit gedroht, eine der Türen des Flugzeuges zu öffnen, das sich zu dem Zeitpunkt in 11.000 Metern Höhe über Österreich befunden habe. Nach serbischen Presseberichten soll der Mann, der auch einen US-Pass haben soll, geschrien haben, er habe den Verstand verloren und wolle zu Allah gemeinsam mit allen Passagieren.

"Psychisch nicht stabil"

Der Lufthansa-Sprecher wollte diese Berichte jedoch nicht bestätigen. Der Mann habe sich an einer normalen Tür des Flugzeugs zu schaffen gemacht, nicht an der Cockpit-Tür, sagte der Lufthansa-Sprecher. "Ein Fluggast ist aufgestanden und hat irgendetwas an der Tür machen wollen, und daran wurde er aber durch Crew-Mitglieder und mitreisende Fluggäste gehindert", fügte der Sprecher hinzu. Die Türen würden sich während des Fluges ohnehin nicht öffnen lassen: "Die Sicherheit an Bord war nicht gefährdet und der Flug ist sicher in Belgrad gelandet." Dort wurde der Mann nach der Ankunft um 12.45 Uhr den serbischen Behörden übergeben. Einzelheiten zur Identität des Passagiers wollte der Lufthansa-Sprecher nicht mitteilen.

Der russische Spieler Alexej Rastworzew in Diensten Handball-Teams Vojvodina sagte der russischen Nachrichtenagentur Tass, der Mann habe sich von Anfang an verdächtig benommen und sei durch das Flugzeug geschlendert. "Während des Flugs ist ein Steward zu unserem Trainer gekommen und hat um Hilfe gebeten, er hat gesagt, dass der Mann versucht, den Notausgang zu öffnen."

"Mein Eindruck war, dass der Mann psychisch nicht stabil war", sagte Vojvodina-Präsident Milan Djukic dem lokalen TV-Sender in Novi Sad nach der Landung.

Quelle: ntv.de, cro/AFP/dpa

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