Schüsse nahe Weißem HausMann liefert sich Feuergefecht mit Secret Service

Nur wenige Blocks vom Weißen Haus entfernt fallen Schüsse: Ein Bewaffneter feuert auf Beamte des Secret Service, die schießen zurück. Ein unbeteiligter Jugendlicher wird getroffen, mutmaßlich von dem Angreifer.
Ein bewaffneter Mann hat in der Nähe des Weißen Hauses auf Einsatzkräfte geschossen und dabei einen unbeteiligten Jugendlichen getroffen. Der Secret Service teilte mit, Beamte hätten das Feuer erwidert und den Verdächtigen getroffen, nachdem er eine Waffe gezogen und auf sie geschossen habe. Rettungskräfte brachten die beiden Verletzten ins Krankenhaus. Angaben zum Zustand des bewaffneten Mannes machte die Sicherheitsbehörde nicht. Der Secret Service ist für den Personenschutz ranghoher Politiker zuständig.
Nach Angaben des Vize-Direktors des Secret Service, Matt Quinn, waren zivile Einsatzkräfte am Montagnachmittag unweit des Weißen Hauses auf den Mann aufmerksam geworden, weil sich die Kontur einer Schusswaffe unter seiner Kleidung abzeichnete. Unklar war laut Quinn zunächst, war der Mann damit vorhatte. Kurz zuvor sei die Wagenkolonne von Vizepräsident JD Vance durch das Gebiet gefahren, es gebe aber keine Hinweise darauf, dass der Verdächtige vorhatte, sich zu nähern.
Beamte des Secret Service hättem den Mann verfolgt und uniformierte Polizei zur Verstärkung geholt, erklärte Quinn. Daraufhin habe der Verdächtige versucht zu fliehen und dabei das Feuer eröffnet. Dabei habe er einen oder eine Jugendliche getroffen. Die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich.
Der Vorfall ereignete sich nahe dem Washington Monument und damit nur wenige Blocks vom Weißen Haus entfernt. Das Gelände der Regierungszentrale selbst war nicht betroffen. Das Weiße Haus wurde dennoch kurzzeitig abgeriegelt. Journalisten wurden von Sicherheitskräften vorsichtshalber in den Presseraum gebracht. Präsident Donald Trump setzte eine Veranstaltung mit Kleinunternehmern unterdessen fort.